Atemprobleme (Viren;Tumor; kein LSM)

Diskutiere Atemprobleme (Viren;Tumor; kein LSM) im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich bin ziemlich ratlos, was mit einem meiner Wellensittiche los ist. Kurze Info zu Jacky: Wellensittich, geb. 2000, weibl. Seit...

  1. #1 Janine5595, 16. Januar 2005
    Janine5595

    Janine5595 Guest

    Hallo,
    ich bin ziemlich ratlos, was mit einem meiner Wellensittiche los ist.
    Kurze Info zu Jacky: Wellensittich, geb. 2000, weibl.

    Seit einiger Zeit hat Jacky Anfälle, in denen sie mit etwas geöffnetem Schnabel dasitzt und fiepsende, schreiende Geräusche bei jedem Atemzug macht. Ein paar Minuten wird es dann wieder gut, um dann oft von neuem loszugehen, insgesamt kann so ein Anfall ca. eine Stunde dauern. Dies tritt mal tags, mal nachts auf, so ca. 1mal pro Woche.
    Die Anfälle beunruhigen Jacky anscheinend, denn manchmal klettert sie auch hektisch am Gitter entlang anstatt "still zu sitzen".

    Natürlich war ich auch beim Tierarzt (in einer Tierklinik). Erster Verdacht: LSM und Behandlung mit Ivomec. Da es dadurch nicht wirklich besser wurde, hatte ich nun letzte Woche einen Termin bei einem vk TA, der ca. einmal im Monat in die o. g. Praxis kommt.

    Der hat die Lunge auf Geräusche abgehört und meint, dass er LSM ausschliesst, wenn Ivomec nicht geholfen hat und er hört auch keine Atemgeräusche. In Frage kommen nun Viren (z.B. Paramyxoviren), gegen die man wohl nichts machen kann oder Epilepsie oder ein Gehirntumor etc.
    Behandlung nun mit Vit. B12-Spritze bzw. Pulver übers Futter.

    Man kann wohl noch Röntgen, um die Diagnose zu verbessern. Da nun Jacky heute erneut einen Anfall hatte, wird das wohl nun das beste sein...

    Aber egal, ob es nun Viren oder ein Tumor ist: Der erste Tierarzt meinte, die Schreigeräusche müssten nicht unbedingt von starken Schmerzen herkommen. Der vk Tierarzt aber meint, wenn es nicht besser wird, sollte man ans Einschläfern denken. Nur: Wie weiss ich, wie stark die Schmerzen für Jacky sind? Und ist ein Leben mit wöchentlichen Anfällen noch lebenswert, wenn Jacky sonst relativ normal ist? Wie soll ich das beurteilen?

    Was meint Ihr?
    VLG Janine
     
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  3. #2 Frank M, 18. Januar 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Januar 2005
    Frank M

    Frank M Guest

    8o :traurig: Hallo Janine,

    erstmal ein herzliches Willkommen. :prima: :freude: Das ist aber traurig:Ich stimme eher dem vogelk. Tierarzt zu. 8o Zur Sicherheit würde ich noch eine dritte Meinung bei einem anderen vogelk. Tierarzt einholen.
    Ich drücke dir die Daumen!


    Grüße, Frank 8o
     
  4. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Da wird er sich aber freuen. Es geht doch nichts über Zustimmung von einem echten Fachmann.

    @Janine: Hat der Vogel dabei irgendwelche Krämpfe oder krampfende Atmung? Stellst Du Anzeichen von Atemnot fest?

    Bei Epilepsie habe ich ganz gute Behandlungserfolge mit Homöopathie gehabt.
    Jedenfalls kann es kein Dauerschmerz sein, der zu diesem seltsamen Verhalten führt, weil die Periodizität des Auftretens so nicht erklärbar wäre.
    Und Epileptiker haben während des Anfalls, wie man von Menschen weiß, i.d.R. keine Schmerzen. Es sieht für Außenstehende viel schlimmer aus.

    Vitamin B 12 ist mit Sicherheit nicht verkehrt.

    Mit einfachem Röntgen läßt sich ein Gehirntumor nicht darstellen, da brauchst Du andere bildgebende Verfahren wie z.B. CT.

    Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß der Vogel aufgrund von Schmerzen so reagiert, es sei denn, es sind auch anfallsbedingte Schmerzen. Dagegen ließe sich aber homöopathisch zumindest ein Behandlungsversuch machen.

    Stelle ausreichende Magnesium- und Calciumversorgung sicher. Mangel an diesen Mineralien kann auch zu solchen Ausfallerscheinungen führen.

    Ans Einschläfern würde ich zuletzt denken.

    LG
    Thomas
     
  5. #4 Janine5595, 20. Januar 2005
    Janine5595

    Janine5595 Guest

    Hallo Frank, hallo Thomas,
    vielen Dank für Eure Antworten!
    Leider haben sich die Dinge ganz schnell entwickelt. Ein paar Stunden nach meinem Foreneintrag hatte Jacky wieder einen Atemproblem-Anfall, der bis in die Nacht hinein ging. Ausserdem hat sie plötzlich "Schleim" erbrochen und sie sah gar nicht mehr o.k. aus. Ich bin gleich am nächsten Morgen in die Tierklinik gefahren. Sie haben Jacky gleich dabehalten und wollten nochmal richtige Untersuchungen gemacht (Abstriche usw.).
    Leider hat mich dann am nächsten Tag der Tierarzt angerufen und mir gesagt, dass Jacky eben gestorben ist. Anscheinend schnell ohne viel Leiden zu müssen. Ich hoffe, dass stimmt. Ihr könnt Euch denken, wie ich mich fühle... Aber ich hab wenigstens alles versucht...

    Viele Grüße
    Janine
     
  6. Frank M

    Frank M Guest

    8o :( Hallo Janine,

    das tut mir sehr leid für dich! :nene: Wurde gesagt was genau die Todesursache ist? Läßt du eine Obduktion machen? :dafuer: Dann wüßtest du warum und könntest beim nächsten Mal (hoffentich nicht) schneller und besser reagieren.
    War die Kleine verpaart? Wenn ja wie hat das Männchen reagiert und holt du im Frühjahr einen neuen? Ich würde es machen, denn nach meiner Erfahrung leidet der Zurückgebliebene sehr unter dem Verlust.
    Wenn du noch mehr Federbällchen hast solltest du den Kot der anderen untersuchen lassen. Manche Krankheiten übertragen sich.



    traurige Grüße, Frank :traurig:
     
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