Auffangstationen

Diskutiere Auffangstationen im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich schrieb nichts, das Dich herausgefordert haben dürfte ,mich hier so anzugehen ,es sei denn du bezögest dich auf meine Aussagen und das sollte...

  1. Rosita

    Rosita Guest

    scorpi, es liegt mir fern, dich so anzugehen, wie du es hier vorgibst, gehe ich recht in der Annahme, dass du meinst, ein Mann zu sein?
    Also, Männer gehe ich grundsätzlich nciht an, warum sollte, ich scorpi?

    dennoch, lieber scorpi, habe ich eine Frage an dich:

    Kennst du Heide96?

    Mal so ganz sachlich frage.
     
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  3. Scorpi

    Scorpi Guest

    Nur nachlesen

    Nehme dieses, Dein Posting mal zum Anlass ,Deine Aussagen und Vorwürfe die du gegen andere Halter richtest zum reflektieren.

    Züchter schaffen keine Naturbruten? Das stimmt so nicht! Seriöse Naturbrutzüchter sollten allerdings nicht dem Wunsch nachgeben Naturbruten in Wohnungshaltung abzugeben . Und das tun "Gott sei Dank" die wenigsten Naturbrutzüchter,denn sie wissen ,was sie damit ihrer Naturbrut/Ara/antun

    Allein die Aussage ,du kennst nicht alle die hier posten , eine Aussage die du mir gebenüber allerdingst zum Grund nahmst eine Einlassungen zu ignorieren zum Thema wohlgemerkt .

    Futter ersetzt keinen Freiraum ! Aras können auch auf 120.mq nicht fliegen .

    Nein ich kenne keine Heide 96 .Ich kenne niemanden aus diesem Forum persönlich oder seine Haltung noch seine Einrichtung
     
  4. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Daran ist viel Wahres!

    [ironie]Dabei ist es doch so einfach:
    Nun bin ich extrem neugierig, wie Rosita es schafft, ihren Vögeln wirklich gerecht zu werden. Wenn du den gordischen Knoten gelöst hast, mit dem alle Vogelhalter zu kämpfen haben, dann lass uns doch mal an deinem Wissen teilhaben!
     
  5. Rosita

    Rosita Guest

    scorpi,

    du hast hier was merkwürdiges zusammengebastelt, du versuchst, mir Aussagen zu unterschieben, die nicht von mir stammen, warum?


    Scorpi, aber du bist ganz neu hier, ja?

    Ich poste nicht so gern mit fakes!
     
  6. koppi

    koppi Foren-Guru

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    Typisch wenn man nachfragt wirst du beleidigend.
    Was hat das neue Blatt mit deinem Begriff von großen Volieren zu tun ?
    Nimm ein Maßband und messe deine Volieren ab und verwende kein Begriffe wie meine Volieren sind groß !!
    Meine 2 Graupapageien können sich im Haus auch auf 320 m² frei bewegen ihre Voliere ist trotzdem nicht groß genug. (Nach dem Gesetz bei uns)

    Ich bin auch dafür das man sich die Anschaffung von Papageien sehr gut überlegen sollte. Wenn schon der Wunsch übermächtig ist (ist auch eigener Egoismus) man Tiere aus dem Tierschutz nehmen sollte. Wenn du aber diverse Threads in letzter Zeit verfolgt hast hilft dies wenig.

    Wenn du also etwas zur Verbesserung von Papageien unternehmen willst dann sei ein Vorbild !
    Zeige uns eine gut strukturierte Voliere oder gib Tipps dazu. (Das hat absolut nichts mit Spannern zu tun)
    Mit dem ständigen schlecht reden bewirkst du das Gegenteil!
     
  7. Michelle

    Michelle B.I.T.C.H

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    Das mit den Bildern - Deine Sache. Das mit Deiner "strikten Geheimhaltung" - Deine Sache. Aber so wirst DU in den Augen anderer selbst sehr schnell zum Fake. Wenn Du nichts zu verbergen hast, dann erzähl doch mal wie Du alles so machst!!!!!
    Da kommt sicher nun wieder keine Antwort!!??
     
  8. Püppchen

    Püppchen Guest


    Rosita hat doch wahrlich schon oft genug 'erzählt' was sie mit und für ihre Geier alles macht. Ob richtig oder falsch, möchte ich nicht beurteilen. Und das sie keine Fotos veröffentlichen möchte, kann ich sehr gut verstehen.
    Man kann Rostia so einiges nachsagen *gg*, aber sicher nicht, daß sie ein Fake ist.
     
  9. Scorpi

    Scorpi Guest

    Ich bin kein Fake

    Ich habe mir auch nichts zusammengebastelt .

    Ich bat Dich allein darum , dass du anhand Deines letzten Postings mal reflektierst ,was du selber tust und tatest bzgl Papageienhaltung und was du anderen vorwirfst in diesem Tread .

    Und dick unterstrichen noch Zwei Aussagen bzw. Fragen an Dich ,die mir persönlich noch wichtig waren.


    Zum Fake? Ich habe nur eine feste Meinung. Und die ist unumstösslich und resultiert aus der Tatsache heraus .

    Das 1.

    99% der Abgabevögel aus Wohnungshaltung kommen und das diese Haltung auch den grössten Wirtschaftszweig beinhaltet ,womit ich nicht nur die Haltungskosten meine . Der Bereicherungsmarkt auf Kosten der Vögel ist wesentlich verzweigter.

    2.

    Ich aus diesem Grund der Meinung bin,dass Auffangstationen das Wissen vorrausgesetzt,auch nicht wieder Vögel in eine solche Haltung abgeben sollten.

    Und um es noch einmal deutlichst hervorzuheben . Meine Postings sind nicht dazu gedacht:User-Personen-Halter persönlich anzugreifen .Ich bemühe mich um Sachlichkeit und Kritikpunkte aufzuzeigen
     
  10. Nina33

    Nina33 Moderatorin
    Moderator

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    Das ist ein sehr löblicher Gedanke :zustimm: Und ich würde mir das auch sehr wünschen, ABER von Haltern, die mit einem sogenannten Abgabevogel auch zurechtkommen können. Ansonsten wird das Desaster nur noch größer, für den Vogel, wie auch für den Halter, der das Tier dann verzweifelt wieder weitergibt! Damit ist auch niemanden geholfen! Wie will man diesen Kreislauf unterbrechen? Es wird selbstverständlich immer Newcomer in der Papageienhaltung geben, wir haben alle mal klein angefangen. Aber möchtest Du einer jungen unbedarften Familie einen beißenden, verhaltensgestörten Großpapagei anvertrauen? Wohl kaum. Solche Tiere gehören nur in erfahrene Hände!! Das ist ein schwieriges und trauriges Thema, was wir hier aber leider nicht lösen können.

    Sorry, wenn ich das missgedeutet habe, aber in einigen Beiträgen lag die Vermutung nahe. Wenn ich mich getäuscht habe, umso besser!!

    Diesen abschließenden Satz stimme ich Dir 100%ig zu!!
     
  11. #230 fliegenbein, 7. April 2008
    fliegenbein

    fliegenbein Guest

    Hallo all

    Schade, dass die Diskussion am Thema vorbeidriftet.

    Zu Anette : Posting 196 Endlich mal eine Aussage, die das nachfragen wert ist:

    Ich wiederhole: Die meist vom ATA abgenommen sind, und somit angriffsfrei.

    Weiss ich deshalb mit Sicherheit, dass alles so läuft in der Station wie ich meine?? Wenn man weiss, was manche Tierärzte für Ahnung von Papageien haben, dann nicht.

    Uschi
     
  12. #231 fliegenbein, 7. April 2008
    fliegenbein

    fliegenbein Guest

    Nachtrag

    Der ATA prüft ja , ob die Unterbringung okay ist, nicht wie und wohin die Tiere vermittelt werden .

    Und das ist für mich der springende Punkt.

    Frage an Betreiber von Auffangstationen.
    Was passiert, wenn ich meinen Vogel abgebe? Welchen Vertrag muss ich unterschreiben?
    Muss ich etwas bezahlen für die Unkosten? Was muss der Aufnehmende bezahlen?

    Was kostet ein Vogel in Dauerpflege nehmen? Das ist für mich die Diskussion, um die es geht.
     
  13. a.dau

    a.dau geierüberallesstellerin

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    Viele ATÄ haben genügend Wissen.
    (...die ich bisher kennengelernt habe = Alle!)

    Das alles so läuft wie du meinst?
    Das ist Sache des ATA.
    -Von Kreis zu Kreis anders!

    Wer diese oder jene Genemigung hat, wird/wurde Vom ATA geprüft, besucht.
    Egal ob privat oder Andere.

    Ohne Beweise die vor Gericht standhalten würden, ist es müßig ...
     
  14. a.dau

    a.dau geierüberallesstellerin

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    Der ATA kann, z.B. bei durchsicht des Nachweisbuches feststellen, wohin der Vogel vermittelt wurde.
    Einen Vogel der in den Bestand kommt, oder geht, ist bei der jeweiligen Behörde anzugeben.

    Es würde mich freuen, wenn wenigstens die TÄ-Kosten vom alten Halter übernommen würden. Das ist bei uns nicht oft geschehen.
    Ist mein Bier und meine Art, das nicht jeder Mensch einen Vogel von uns bekommt.
    Ich bestimme nach dem Zustand (Gesundheit, Verhalten) des Vogels das neue Heim, genauso, wie die Verantwortung bei mir liegt, ob zwischen der Pflegestelle und dem alten Halter Kontakt hergestellt wird. Manche Tiere können diesen Kontakt nicht verkraften.
    Dabei muß ich sagen, das bei uns kaum (ganz, ganz selten) Tiere ankommen, die ganz und gar gesund sind.

    Welchen Vertrag du unterschreibst, oder nicht, ist deine Sache.

    Wie schon so oft geschrieben,
    -trau-schau-wem.
     
  15. Scorpi

    Scorpi Guest

    noch einmal

    Frau a.dau

    --------------------------------------------------------------------------------

    Zitat:
    Sicherlich eine sehr lobenswerte Aussage ,insbesondere wenn man sich auch als Auffangstation profiliert.

    Aber passt zu so einer Aussage auch ihr Profilbild ? Sind es nicht gerade so Bilder die viele veranlassen sich spontan einen Papagei zuzulegen ? Müssten Profilbilder von Auffängern nicht ganz anders aussehen ? Bilder die zeigen "was aus Papageien wird"?
     
  16. eric

    eric Guest

    Andere haben dafür überhaupt kein Profilbild :D. und auch sonst nichts im Profil.
     
  17. Scorpi

    Scorpi Guest

    verfehlt ihr einwand

    es geht weniger um ein profilbild oder profil priv. User

    hier ging es um ein profilbild einer als auffangstation fungierenden Userin .

    Deshalb finde ich den Einwand des Moderators am Thema vorbei ,oder zumindestens wurde die Frage an Frau A. Dau nicht verstanden
     
  18. Pucki

    Pucki Bea

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    Scorpi,das kann man so und so sehen.
    Die meisten Abgabevögel kommen aus der Wohnungshaltung und sind somit auf den Menschen fixiert.Eine Auffangstation wird nicht umhin kommen,die Vögel langsam "zu entwöhnen" und viele dieser Tiere werden auch in der Station weiterhin gern zum Menschen kommen.
    Das Bild einer Frau mit Vögeln auf dem Arm zeigt mir,dass die Tiere Vertrauen haben und die Person sich um die Tiere kümmert.Ist das nun eine schlechte Reklame?
    Nun ist die Frage,welche Bilder in einem Profil was aussagen.
    Sollte Anette dort einen "nackigen" Vogel haben,könnte der Anfänger auch denken "meine Güte,die hat ja kranke Tiere,da geb ich meinen aber lieber nicht hin!"
    Sollte man in einem Forum gar keine Schmusebilder Vogel/Mensch mehr zeigen?
    Sollte man verschweigen,dass die Vögel zutraulich werden und von sich aus Geräusche/Sprache nachahmen?
    Sollte man immer Angst haben,dass beim Neuling der Wunsch geweckt wird "das will ich auch"?
    Ich denke,es gibt hier so viele Themen "hilfe mein Vogel macht...",dass jeder,der sich die Mühe macht,Informationen zu finden auch sehr schnell die Schattenseiten finden wird.
    Leute,die sich nicht informieren,werden wir auch nicht erreichen.
    Liebe Grüße,BEA
     
  19. krywalda

    krywalda Guest

    Da für mich alles gesagt wurde und sich die Diskussion im Kreise dreht, habe ich nur noch eine Frage die mich persönlich brennend interessiert:

    Was ist denn nun aus dem verdammten Pickel geworden:zwinker: [​IMG]

    Selten über posts so herzhaft gelacht:p
     
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  21. #239 mäusemädchen, 7. April 2008
    mäusemädchen

    mäusemädchen -

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    Hier darfst Du gerne weiter lachen.

    Gruß
    MMchen
     
  22. #240 mäusemädchen, 7. April 2008
    mäusemädchen

    mäusemädchen -

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    1)
    Es ist natürlich nicht untersagt, als Betreiber/in einer "tiergartenähnlichen Einrichtung" (= wie es im rechtlichen Sinne eine "Auffangstation" ab einer bestimmten Größe und Kapazität ist) "eigene" Tiere zu halten, sie zur Zucht zu verwenden und Nachzuchtexemplare zu veräußern.

    2)
    Der Sinn einer "Auffangstation" besteht (wie der Name schon verrät) darin, Tiere, die egal aus welchen Gründen von ihren ursprünglichen Besitzern nicht mehr gehalten werden können, "aufzufangen", d. h. ihnen zunächst einen Platz zu bieten.

    3)
    Gerade (jedoch nicht nur) auf dem Sektor der privaten Haltung sog. "Großpapageien" kommt es augenscheinlich gehäuft zu Problemen verschiedenster Art (wie nicht nur in diesem Forum geradezu inflationär nachlesbar), die letztlich zur Abgabe von Tieren führen.

    4)
    Es ist klar, daß "Auffangstationen" in der Regel nur über räumlich, finanziell und personell begrenzte Kapazitäten verfügen.

    5)
    Schon daraus (aber auch aus anderen Gründen) ergibt sich die Notwendigkeit einer (möglichst) zügigen Weitervermittlung aufgenommener Tiere.

    6)
    Werden während eines Zeitraumes X mehr Tiere aufgenommen (oder befinden sich mehr Tiere im "Bestand") als während des gleichen Zeitraumes weitervermittelt werden können/sollen, führt dies zwangsläufig zu einer Reduzierung der "freien" Plätze, einer höheren Besatzdichte (also weniger Raumangebot für vorhandene Exemplare) und nicht selten zu "Notlösungen", die weder für Mensch noch Tier zufriedenstellend sein können.

    7)
    Ist bei einer von 2 Personen betriebenen "Auffangstation" für Papageienvögel der "Bestand" auf 100 + X Psittaziden angestiegen, wovon bei einer erheblichen Anzahl von Psittaziden die Verweildauer in der "Station" den Begriff "Stammbestand" nicht unplausibel erscheinen läßt, so ist auf Dauer gesehen, möchte man der eigentlichen Zielsetzung und Zweckbestimmung ("Auffangstation") gerecht werden, ein Vermittlungsmanagement gefragt, welches räumliche und sonstige Ressourcen freisetzt/freihält.

    8 )
    Ist zudem das gesamte Artenspektrum (Aras, Amazonen, Graupapageien, Kakadus) zu unterschiedlichen Anteilen in relativ hohen Exemplarzahlen mit verschiedensten Vorgeschichten (und Problematiken) im "Aufnahmebestand" vertreten, macht dies artspezifische und (zuweilen notwendige) individuelle "Betreuungen" nicht einfach(er).

    9)
    Eine mir (durch persönliche Kontakte und Vorortbesuche) bekannte, von zwei Personen betreute, "Aufnahmestation" für Großpapageien (Mitinitiator/Mitbetreiber: Nabu) benötigt bei einem derzeitigen Bestand von ca. 40 Vögeln die konstante Mithilfe Dritter, die u. a. durch Praktikantinnen/Praktikanten im Rahmen eines sog. FÖJ (freiwilliges ökologisches Jahr) gewährleistet wird. Einen Beitrag zur Finanzierung leistet ein angegliederter Futtermittelshop.

    10)
    Ist eine saubere Trennung (damit ist weniger eine räumliche Trennung gemeint) zwischen "Eigenbestand" (private "Hobbyhaltung"), der eventuellen Integration aufgenommener Exemplare in den "Eigenbestand" und Aufnahme- bzw. Vermittlungsbestand nicht gewährleistet, dient das sicherlich nicht einer wünschenswerten und (bei/für "Auffangstationen") gebotenen Transparenz.

    11)
    "Auffangstationen" für Psittaziden sollten sich an einem ethischen Minimalkodex orientieren und zum Beispiel (ganz abgesehen von anderen Aspekten) Mischlingsnachzuchten und Handaufzuchten weder durchführen (noch öffentlich rechtfertigen).

    12)
    Zurückkommend auf Pkt. 1): Die Aufnahme und Betreuung abgegebener Psittaziden zu Teilen und zeitweilig aus Veräußerungserlösen verkaufter Nachzuchtexemplare (etwas hochpreisigerer Arten) - ob nun aus dem "Eigenbestand" oder aus "Aufnahmebeständen" spielt in diesem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle - mitzufinanzieren, ist (vorsichtig formuliert) ambivalent und wenig "zweckdienlich" (vgl. Pkt. 2), 3) 4) und 11)).

    13)
    Unterbringung, Versorgung und Pflege von 100 + X sog. "Großpapageien" stellen natürlich einen nicht unerheblichen Kostenfaktor dar. Selbst bei minimal angesetzten 1,50 Euro/Vogel/Tag und 100 Exemplaren ergibt sich eine Summe von 150 Euro/Tag (also monatlich ca. 4.500 Euro), wobei außerplanmäßige Aufwendungen wie z. B. für Tierarztkonsultationen sowie laufend anfallende Kosten für Beheizung und Energie und sonstige Aufwendungen noch unberücksichtigt bleiben.

    14)
    Insofern ist es überaus legitim, für Vergesellschaftungsaufenthalte und/oder sonstige Abgaben/Unterbringungen von der abgebenden Stelle einen Unkostenbeitrag einzuverlangen. Gleichzeitig ist es jedoch ebenso geboten, der abgebenden Stelle (falls von dieser gewünscht) nachvollziehbar und transparent in/nach einem festzulegenden Zeitrahmen mitzuteilen, wie mit dem/den abgegebenen Vogel/Vögeln weiterhin verfahren wurde.

    15)
    Sollte/n der/die jeweiligen Vogel/Vögel aus "Halter/innen-Interesse" (u. a. aus "züchterischen Beweggründen") im "Eigenbestand" der Betreiber der jeweiligen Auffangstation/en verbleiben (bzw. in das "Eigentum" der Betreiber "übernommen" werden), wäre korrekter Weise eine Verrechnung der Zahlungsleistung des Vorbesitzers mit einem auszuhandelnden Übernahmepreis durchzuführen (vgl. Pkt. 10).

    16)
    Es ist (zumindest oftmals) wenig sinnvoll, Papageien nach geglückter (oder scheinbar geglückter) Vergesellschaftung/Verpaarung in ein Umfeld (Wohnzimmer) zurückzugeben, welches nach wie vor den arteigenen Lebensbedürfnissen unzureichend entspricht. Zudem sind je nach "Vermittlungsintensität" und personeller Ausstattung/Auslastung einer "Auffangstation" die tatsächlichen Überprüfungsmöglichkeiten (zu) sehr eingeschränkt. Dies kann in der "Vermittlungsrealität" durchaus dazu führen, daß aus einem Problem(Vogel) sozusagen über Nacht deren zwei werden. Dies ist ein generelles Problem bei/von "Auffangstationen" und keiner bestimmten Station anzulasten.

    17)
    Eine mustergültig geführte (wirkliche) "Auffangstation" mit selbstbegrenzter Kapazität hat das "Papageienschutz-Centrum Bremen" verfügbar gemacht. Unter Berücksichtigung der tatsächlich vielfach vorzufindenden unzulänglichen Verhältnisse der privaten Papageienhaltung plädiert das "Papageienschutz-Centrum" für eine Einstellung der züchterischen Bemühungen zum Zwecke der Bedienung des "Heimtiermarktes".

    18 )
    Abschliessend: Es ist sinnvoller und für Mensch und Vogel "gewinnbringender", einer überschaubaren Anzahl abgegebener Papageien Betreuung, Pflege und/oder Vergesellschaftungsmöglichkeiten zu bieten, als einer kaum noch individuell überschau- und betreubaren Anzahl von Psittaziden gerecht werden zu wollen. Kein Tierpfleger bei beispielsweise Hagenbeck (Großraumvoliere / Besatz 17 Ara chloroptera) oder einer ähnlichen zoologischen Einrichtung ist mit einer solchen Anzahl von Großpapageien, wie in manchen "Auffangstationen" vorhanden, konfrontiert. Kein professioneller Tierpfleger würde von sich behaupten, einer derartigen Anzahl von Papageien (darunter in dieser oder jener Hinsicht "problematische" Exemplare) auch nur halbwegs in Pflege und Betreuung genügen zu können.

    Gruß
    MMchen
     
Thema: Auffangstationen
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