Aufruf zur Disskusion

Diskutiere Aufruf zur Disskusion im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Original geschrieben von Pirotess Der Obermodi sollte dann ständig online sein. Weil wenn ein Beitrag eigentlich ins Krankenforum gehört und der...

  1. #21 Sittichfreund, 18. August 2003
    Sittichfreund

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    Das glaube ich ist nicht das Problem; der Beitrag kann ja später verschonen werden, gut das kann auch mal zu spät sein. :( Wichtiger ist aber beim Betrieb eines Forums die rechtliche Situation. Es muß sichergestellt werden, daß keine verbotenen und anstößigen Beiträge etc. geschrieben werden, bzw. es müssen diese möglichst gleich entfernt werden.
     
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  3. #22 Sittichfreund, 18. August 2003
    Sittichfreund

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    Darüber, liebe Mary B., brauchen wir nicht zu diskutieren. Einen Vogel, mit dem Bewegungsdrang eines Wellensittich, einzusperren ist von Haus aus ein Frevel. Selbst wenn die Voliere 2x2x2m groß ist. Aber wer hat das schon? Eine Voliere ist doch heute schon jeder noch so kleine Käfig! Wenn ich lese was manche hier als Voliere bezeichnen geht mir jedesmal die Hutschnur hoch!
    Oder der sogenannte Freiflug!
    Ist es artgerecht einen Vogel in einem Zimmer mit all den vorhandenen Gefahren fliegen zu lassen? Fensterscheibe, Gardinenfalle, Elektrokabel, Bügeleisen, etc.
    Das ist doch wieder nur purer Egoismus des Besuitzers!
     
  4. Pirotess

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    @Sittichfreund: Hast recht! Das mit dem obszönen und illegalen Beiträgen hatte ich garnicht im Kopf....das ist natürlich viel wichtiger. Also schafft es nur ein Modi wenn er auch daueronline ist....
    Aber wir weichen von der Diskussion ab....;)
     
  5. Liora

    Liora Guest

    Also ichauchmalmeinenSenfadazugeb........


    Ich mag ST nicht besonders, sie gucken so böse,a ber das ist das kleinst Problem, ich finde sie sind einfach nur träge und schlecht Flieger......

    Grob und ungelenk zumindest machen die meisten den Eindruck auf mich.......

    Liora
     
  6. Liora

    Liora Guest

    Re: Ich habe es damals schon einmal vor Wochen in

    Kann mir jemand deisen satz erklären???

    Liora
     
  7. #26 Sittichfreund, 18. August 2003
    Sittichfreund

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    Re: Re: Ich habe es damals schon einmal vor Wochen in

    Kann mir jetzt jemand deisen satz erklären? :D
    Ein bißchen mehr Sorgfalt sollte jede(r) vielbeschäftigte Moderator(in) an den Tag legen. :~ 8(
     
  8. Liora

    Liora Guest

    Pingel......

    ich bin schon mehr hier als alle anderen Modis und auch ich habe einige Arbeit nebenher........

    Kannst Du mir diesen Satz trotzdem erklären??

    Liora
     
  9. #28 Sittichfreund, 18. August 2003
    Sittichfreund

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    Meinst Du mich? :D
    Ersteres wird wohl stimmen und letzteres glaube ich gerne. Und, es war nicht böse gemeint! Du solltest Dir aber gelegentlich eine andere Tastatur zulegen, die jetzige ist zu langsam. ;)
    Nein kann ich nicht, vielleicht kann´s noch nicht einmal der Schreiber selber. Ich hab´s aufgegeben seine Texte zu verstehen! 8( :k
     
  10. Mary B.

    Mary B. Guest

    Hallo Liora,

    kannst du mir bitte mal den Namen des Autors sagen, der den Artikel im WP verfasst hat?
     
  11. Mary B.

    Mary B. Guest

    Hallo Sittichfreund,

    so vom Züchten habe ich ja wenig Ahnung. Ich frage mich halt nur, was damals die Menschen veranlasst hatte, Tiere die schon seit tausende von Jahren in ihrer Natur optimal angepasst sind, sie in Gefangenschaft durch züchterische Manipulationen so zu verändern. Das hat man ja mit allen Tieren gemacht. Einmal gibt es die Nutztierzucht, von der will ich ja gar nicht sprechen, diese Tiere werden ja nicht so auf das Aussehen hin gezüchtet, sondern aus rein wirtschaftlichen Gründen.

    Die Haustiere, wie die Wellensittiche werden ja mehr nach dem Aussehen gezüchtet, rein nach Schönheitsempfinden hin gezüchtet.

    Die Wellensittiche sind die am Meisten gehaltenen Haustiere unter den Vögeln. Ich weiß ja auch nicht warum gerade die Wellensittichzucht gegenüber anderen Haustierzuchten so in Frage gestellt wird. Bei allen Zuchten hat sicher das Herauszüchten ganz bestimmter Merkmale bei Tieren, auf Dauer gesehen, bestimmt oft große Nachteile für den Organismus.

    Zu Züchten, heißt Sachkenntnis und großes Verantwortungsbewußtsein zu haben, vorallen sollte die Gesundheit und die natürlichen Bedürfnisse, die die Tiere haben immer im Vordergrund stehen.
     
  12. #31 Sittichfreund, 19. August 2003
    Sittichfreund

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    Es war einmal, vor vielen vielen Jahren.... So fangen die Märchen an und ich müßte hier eines erfinden, was mir nicht schwer fiele aber ich will mich kurz fassen.
    Ein kleiner verweister Wolf wurde von einem Zweibeiner gefunden und mitgenommen. Daheim, vor der Höhle, spielten die Kinder desselben, so wie sie es immer mit solchen Findlingen machten, ein wenig grob und auch brutal, sie jagten und töteten sie, denn sie mußten ja für´s Leben üben. Plötzlich heulte das Kleine auf oder begann jämmerlich zu winseln, denn es hatte einen Säbelzahntieger, oder so, ganz in der Nähe gewittert. Die Erwachsenen scheuchten die Kinder in die Höhle und verteidigten die Horde gegen den oder die Angreifer. Sie stellten voller Entsetzen und Dankbarkeit fest, daß sie keine Chance gehabt hätten, wenn das Wolfsjunge sie nicht gewarnt hätte und beschlossen es am Leben zu lassen, es könnte ja noch nützlich sein. Irgendwann kam ein zweites Wolfsjunges dazu, diesmal zufällig vom anderen Geschlecht. Beide wurden relativ zahm und bewachten ihr Rudel auch recht ordentlich. Im nächsten Frühjahr gab es den ersten Wurf Junge. Den Kindern gefiel der Kleine mit dem hängenden Ohr sehr gut und der Vater suchte sich zu seinem und seiner Sippe Schutz den Größten aus dem Wurf heraus. Beide verpaarten sich nach Belieben, der mit dem Schlappohr zufällig mit dem Kleinsten und der Große mit dem Zweitgrößten aus dem Wurf. Natürlich war das Inzucht, aber damals wußte man noch nicht, daß man das nicht darf. Das Ende von der Geschichte waren große und kräftige Wachhunde, die die Sippe verteidigten und ihnen so das Überleben erleichterten, und kleine Schoßhündchen mit Schlappohren mit denen die Kinder so gerne spielten. Wir gehen heute noch mit beiden Rasen "Gassi".

    So stelle ich es mir vor, und so war´s wohl auch mit den Katzen, die fingen die Mäuse die sich an den Wintervorräten gütlich taten, und ein zugelaufenes Huhn legte Eier und brütete Junge aus (klar war auch ein Hahn dabei!), die man sich einfach greifen konnte und nicht suchen und jagen mußte. Ein zahmes Wildfohlen wurde zum Gepäcktragen hergenommen und ein verletztes Rind warf ein gesundes Kalb, das einfach behalten wurde. Natürlich haben die Menschen eine gewisse Selektion bei der Vermehrung betrieben und keiner fand das schlimm, im Gegenteil, man war stolz und lobte die guten Ergebnisse bei den Nachkommen. Irgendwann schenkte der Häuptling dem erfolgreichsten Züchter einen alten Krug und gab ihm seine Tochter zur Frau. Seither rennen wir mit allen erdenklichen Viechern zu allen möglichen und unmöglichen Schauen und hoffen auf Ruhm und Pokale.
    Genau, das ist der Wachhund aus obiger Geschichte.
    Du definierst das falsch, Haustiere sind alle Tiere die in menschlicher Obhut leben. Also auch die Nutztiere!
    Das kleine Hund mit dem Schlappohr und seine Nachkommen waren zwar keine Nutztiere, gehörten aber genau so zu den Haustieren wie diese, nur daß sich nicht jeder so ein Viech halten konnte, denn eigentlich mußten die Leute ja von früh bis spät arbeiten um zu überleben; nur die Frau des Häuptlings konnte sich ein solches Schoßhündchen halten und da er der chef war und genug Geld hatte, konnte er es sich leisten seiner Frau immer die neuestem Modelle dieser neuen Rasse zu kaufen. Wenn das Tier dann einging, weil es nicht artgerecht gehalten wurde, dann bekam sie halt ein Neues und der Züchter eine Tracht Prügel.
    Das glaube ich nicht. Ich bin der Meinung die Hühner und Hühnerartigen sind immer noch die vom Menschen am meisten gehaltenen Vögel.
    Weil man sich hier am schönsten aufgeilen und als Tierfreund und Umweltschützer profilieren kann. Bei vielen Kämpferinnen und Kämpfern "für das Recht der Tiere", sieht es sehr nach Profilneurose aus, auch hier im Forum.
    Das ist gewiß und es hat im Laufe der Jahrtausende bestimmt viele bedauernswerte Geschöpfe gegeben, die nicht dem Zuchtziel entsprachen. Je nachdem um was für ein Tier es sich handelte, kam es in den Kochtopf oder wurde anwerweitig entsorgt. Durchgefüttert hat man eine solche Kreatur nur seltenst. Die Menschen hatten früher andere Sorgen.
    Jeder Züchter der von seiner Zucht leben will muß ordentliche Ergebnisse abliefern und das wird sicherlich bei jedem Nutztier, mehr oder weniger, der Fall sein. Bei Wellensittichen und CO sind viel zu viele am Züchten die eigentlich keine Erfahrung und auch kein Verantwortungsbewußtsein haben. Die züchten weil´s ihnen Spaß macht und sie Neugierig sind was dabei heraus kommt. Ich bin sicher, daß jeder Bauer mehr Ahnung von der Vererbungslehre und dem Verfolgen von Zuchtzielen hat als die allermeisten hier im Forum, von den anderen ganz zu schweigen. :(
    Es wird auch immer wieder Gestörte geben die jede noch so mißratene Kreatur supersüß und gaaanz putzig finden und vielleicht erst später darauf kommen wie falsch sie lagen und was sie damit dem Tier angetan haben. Wer von uns hat sich in diesem Sinne noch nicht schuldig gemacht? Wer hat nicht seinen ersten Wellensittich einzeln oder zumindest in einem viel zu kleinen Käfig gehalten?
    Nicht nur die Züchter tragen Verantwortung, auch die Endabnehmer oder "Benutzer" der "Ware" Wellensittich haben eine ordentliche Portion derselben zu tragen.
    Trotzdem will ich die Züchter von ihrer Verantwortung nicht frei sprechen. Sie sind gefordert sich Gedanken über ihre Zuchtziele zu machen und im Sinne der Kreatur zu etscheiden. Ob sie das immer können und wollen?
    Nun ist´s wieder sehr lang und auch spät geworden.
    Vielleicht regen diese Zeilen den einen oder die andere zum Nachdenken an, dann waren sie nicht umsonst.
     
  13. tamborie

    tamborie Guest

    Muss ich leider auch feststellen!

    Tamborie
     
  14. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Sittichfreund,

    deinen Beitrag habe ich gern gelesen, besonders den von tamborie zitierte Absatz und den folgenden finde ich sehr treffend:
     
  15. #34 ole olesson, 19. August 2003
    Zuletzt bearbeitet: 19. August 2003
    ole olesson

    ole olesson Foren-Guru

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    Eigentlich sollte man die Tiere so züchten, dass sie jeder Zeit wieder ...

    Hi all

    ... in ihrem ursprünglichen Habitat ausgesetzt werden könnten!"

    Dieser Satz von Mary B. hat mir bislang von allem am besten gefallen!!!

    Zwar züchtet der Mensch nach seinen Vorstellungen (jeweilige Mode), ...

    .... wenn er jedoch die Pflicht hätte, diesem Postulat jederzeit genügen zu müssen, dann gäbe es z.B. keine Kanarienvögel, denen man alle drei Monate "die Haare schneiden" muss, weil sie sonst "im Blindflug durch die Gegend" ballern ...

    Und auch keine Katzen (Perser) bzw. Hunde (Mops und Pekinese), die bei Aufregung keine Luft mehr kriegen, weil ihre Atemwege durch die intensive Auswahlzucht so derart verkrüppelt sind, als wäre das Tier (die Art - nicht das Individuum) jahrhundertelang jeden Morgen noch vor dem Frühstück dreimal und mit voller Wucht gegen die nächstgelegene harte Betonwand gerannt - sozusagen als Pflichtprogramm, um dem futtergebenden Menschen zu gefallen.

    PS:

    Auch mir gefallen natürlich die HB "in der Sorte grün" am allerbesten!!!

    Bis zu einer gewissen Grenze, die ein "verblendeter Züchter" mir jedoch viel zu schnell und augenscheinlich unwiederbringlich aus den Augen verliert (s.o.), ist die Zucht "anders gearteter" Vögel, Hunde, Katzen auch eine reine Geschmacksfrage, darüber hinaus empfinde ich solches Tun jedoch als einfach nur ...

    ... widerlich!!!

    Den allgemeinen Fortschritt als Argumentationskrücke zu benutzen oder gar die natürliche Evolution (durch Veränderung der Habitate inkl. Aussterben oder Anpassung) als Vergleich heranziehen zu wollen, ist voll daneben, denn wir ...

    ... sind sicher nicht gottgleiche Wesen!!!

    Kein Zoo dieser Welt würde sich bspw. erdreisten, die Antilopenart A mit der Art B zu kreuzen, um so den veränderten Bedingungen im Ursprungshabitat Rechnung zu tragen ...

    Der züchtende Mensch aber macht aus Eitelkeit (für den Züchterpokal) viel schlimmere Dinge und merkt das sicher nach einer gewissen Zeit nicht einmal mehr!!!
     
  16. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Re: Eigentlich sollte man die Tiere so züchten, dass sie jeder Zeit wieder ...

    ...dann gäbe es überhaupt keine Kanarienvögel !

    Und schau mal, einige sagen, ihnen gefallen die grünen Wellensittiche am besten. Aber in jedem 3. Beitrag kannst du hier lesen, Oh, ist der süüüß, das ist ja eine tolle Farbe...

    "...... in ihrem ursprünglichen Habitat ausgesetzt werden könnten" ist ziemlich unrealistisch, kein Tier, das über Generationen in Menschenhand war, findet sich problemlos im Umfeld der wildlebenden Verwandten zurecht.

    Zucht beinhaltet immer ein Zuchtziel, dieses abzulehnen wäre letztendlich gleichbedeutend mit einer Forderung, überhaupt keine Tiere in Menschenhand zu halten. Alle unsere Haustiere stammen von Wildformen ab und wurden durch Zucht zu dem gemacht, was sie heute sind.
    Zucht sollte mit dem nötigen Augenmaß und der nötigen Verantwortung der Kreatur gegenüber betrieben werden.
     
  17. #36 ole olesson, 19. August 2003
    Zuletzt bearbeitet: 19. August 2003
    ole olesson

    ole olesson Foren-Guru

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    Na, dann hielten sich die Kanifreunde eben den ...

    Hi DagmarH

    ... gefährlich wilden Kanariengirlitz, was wär daran so schlimm?

    Nur die Farbe wäre da der Unterschied zum landläufig als normalem Kani geltenden Farbenvogel!

    Die Tatsache, dass bei Familie Welli der grüne "HB-Frosch" nun mal auch nicht mehr viel mit der Wildform gemein hat (also in Aussieland keine drei Tage überleben würde), das sehe ich ein, aber ein über viele Vogel-Generationen begangener Fehler wird deshalb nicht richtiger, weil es über lange Zeit so falsch gelaufen ist!!!

    Die Tatsache jedoch, dass der "Frosch" hier im Vergleich mit den vielen anderen Spielarten, die es mittlerweile auf dem Markt zu kaufen gibt, immer noch so überproportional beliebt ist, ...

    ... die deute ich als Wunsch der Vogelfreunde, ein möglichstr naturnahes (man bescheißt sich halt dann selbst ... das ist eben menschlich) Tier zu Hause zu haben, so wie man das eben auch tut, wenn man sich mit viel Eifer und finanziell immer größer werdendem Einsatz darum bemüht, dem Tier ein möglichst artgerechtes Leben zu bieten!

    "Zucht beinhaltet immer ein Zuchtziel!"

    Nicht wenn ich mich da als Vogelhalter völlig raushalte und die Tiere einfach selbst entscheiden lassen, "wer mit wem im Neste puscheln will", wenn sie sich nicht gerade Nachbars Schmidtchen seine Katze dazu aussuchen wollen ...

    "Zucht sollte mit dem nötigen Augenmaß und der nötigen Verantwortung der Kreatur gegenüber betrieben werden."

    Das ist sicher zutreffend, bloß das manche (mir persönlich sind das jedenfalls viel zu viele) Züchter anscheinend auf beiden Augen schielen!!!

    Jedenfalls halte ich persönlich die Spangles, Standards usw., die in den Züchterzeitungen jeweils den ersten Preis gemacht haben auf Landes- oder Weltausstellungen, fast alles für bedauernswerte Monstervögel.

    Vor allem für die Kanis gilt das, da gibt es widerlichste Entgleisungen bei der Körperhaltung und Frisur einiger "Rassen".

    Die Wellizüchter strengen sich in der Richtung meiner Ansicht nach aber auch zunehmend an!

    Bislang haben wir auch nur von den phenotypischen Auffälligkeiten geredet, die zunehmende Epillepsie bei Vögeln und auch Hunden, die Ausbreitung der Rennerkrankheit usw. sind dabei noch überhaupt nicht berücksichtigt als Folge der mesnchlich intendierten Auswahlzucht über viele Generationen!!!
     
  18. tamborie

    tamborie Guest

    Re: Eigentlich sollte man die Tiere so züchten, dass sie jeder Zeit wieder ...

    Merkwürdiges Anliegen, gerade bei domestizierten Haustieren/Nutztieren.



    Warum werden immer diese Qualzuchten als Beispiel genommen,
    unbestritten ist doch dass der Mensch im Zuchteifer überall Fehler gemacht hat. Dies streitet doch keiner ab.
    Vergessen wird aber immer wieder das gezüchtete Rettungshunde einigen tausend Menschen das Leben gerettet haben.
    Das ein Diensthund der Polizei im Einsatz mehr als 12 Beamte ersetzt.
    Nein warum auch, der Mops muss wieder herhalten für fadenscheinige Argumentationen gegen die Zucht egal welcher Art, Rasse und Tierart.

    Mich wundert es nur, dass es überhaupt noch Tierhalter gibt!
    Gruß
    Tamborie
     
  19. tamborie

    tamborie Guest

    Re: Na, dann hielten sich die Kanifreunde eben den ...

    Selbst die Natur hält sich nicht raus, dies nennt man natürliche Auslese.
    Ich sehe eher eine Unverantwortlichkeit darin, jedem mit jedem zu lassen.
    Wären die Züchter so beim Kapuzenzeisig vorgegangen, gäbe es diesen in Menschenobhut gar nicht mehr.

    Gruß
    Tamborie
     
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  21. #39 ole olesson, 19. August 2003
    ole olesson

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    Mich wundert es nur, dass es überhaupt noch Tierhalter gibt!

    Hi Tamborie

    Das kann ich Dir ganz leicht beantworten:

    Weil es auch mehr Fleischesser unter uns gibt als reine Vegetarier und weil der Mensch als vernunftbegabtes Wesen in der Wertigkeitskette (philosophisch oder auch religiös betrachtet) über dem Tier steht und es nun einmal zu seinen Bedürfnissen gehört, sich mit Haustieren zu umgeben, die seine sozialen Bedürfnisse befriedigen, wenn das auf anderem Weg vernachlässigt worden ist, aus welchem Grund auch immer ...

    Dies als kleiner Deutungsversuch für das genannten Zitat aus dem Thread von hjb (Frauen und Tierhaltung)!

    Und um das ganze abzuschließen:

    Der Job des Rettungshundes, Drogensuch- oder auch eines Pollerzeihundes, der würde ebenfalls von einem domestizierten Wolf vollbracht werden können!!!
     
  22. #40 ole olesson, 19. August 2003
    ole olesson

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    Wären die Züchter so beim Kapuzenzeisig vorgegangen, gäbe es diesen in ...

    Hi Tamborie

    ... Menschenobhut gar nicht mehr!

    Möglich, aber was würdest Du mir sagen, wenn ich darauf antworte:

    Und dann?

    Zudem haben wir doch nicht über die weltweiten Nachzuchtprogramme der Zoos zur Erhaltung der einen oder anderen Art geredet!

    Hier werden von zumindest vielen Vogelzüchtern je nach aktuellen Modevorstellung neue Spielarten zur Befriedigung der eigenen Eitelkeit (für nichts anderes!!!) geschaffen, die in der Natur aber auch absolut nicht den geringsten Hauch einer Überlebenschance hätten ...

    Das ist doch mit der Wisentgeschichte oder dem Przewalskipferd überhaupt nicht zu vergleichen, da ging es ja um das genaue Gegenteil ... nämlich um back to the nature!
     
Thema:

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