Entscheidung zwischen 2 arten

Diskutiere Entscheidung zwischen 2 arten im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo liebe vogelfreunde meine name ist denis Gestern ist mein Wellensittich Kiki gestorben er wäre dieses jahr 15jahre bei mir Ein super tier...

  1. Sagaral

    Sagaral Neues Mitglied

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    Hallo liebe vogelfreunde
    meine name ist denis
    Gestern ist mein Wellensittich Kiki gestorben er wäre dieses jahr 15jahre bei mir
    Ein super tier sooo lieb soo süß jeder hat ihn geliebt und wollte mit ihm spielen
    er starb vor meinen augen er hat noch 2-3 mal gerufen dann machte er die augen zu
    was schlimmeres kann es nicht geben :(
    naja
    es ist zwar früh für etwas neues , aber ich wollte mich schonmal etwas schlau machen wenigstens
    ich liebe tiere überalles vorallem hunde und vögel
    Ich überlege mir mal was neues zu holen vlt zwei nymphensittiche oder 2 agaprniden
    Ich will mit 2 holen da ich nicht mehr will das tiere alleine sind mein wellensittich kiki hieß er war leider alleine und das machte mich oft traurig das er alleine öfters mal war.
    Kann ich wenn ich 2 hole sie genau so handzahm hinbekommen ? werden sie auch viel lernen oder sind sie nur an ihren anderen partner interessiert.
    vlt könnt ihr mir ja etwas überer diese artetn aus eigener erfahrung oder gesammelter erfahrung erzählt würde mich sehr freuen mehr zu lernen / zu wissen über solche wundervollen tiere.
    Gibt es auch andere vögel ( kleine ) (nymphensittiche wäre die grenze der größe ) die ihr mir vorschlagen könnten z.b andere kleine papagei arten

    vielen dank im vorraus schonmal für die antworten falls ich welche kriegen sollte :)

    lg denis
     
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  3. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Hallo Denis,
    grundsätzlich kann so zeimlich jeder Papagei oder Vogel zahm werden.
    Auch und bei einigen Methoden besonders zu zweit oder mehreren.

    Clickert man bspw., geht das bei mehreren Vögel deutlich schneller, weil sie alle zusehen, wie einer etwas macht und dafür belohnt wird und um auch belohnt zu werden - und am besten noch VOR dem/n anderen :p - machen die anderen das sehr schnell nach.
    Der erste Wellensittich, der bei mir gelernt hat, bewusst und später auf Kommadno die Flügel zu heben, tat sich damit richtig schwer und brauchte ca. 3 Monate.
    Parallel dazu lernte es auch ein neu hinzugekommener Partner, der es schon nach einem Monat konnte.

    Die beiden später dazu gesetzten neuen Wellensititche lernten das schon am ersten Tag !!! bzw. in der ersten Woche.
    Beide hatten gesehen, dass die anderen belohnt wurden, wenn sie die Flügel hoben und so "riefen" mich schon mal alle Vögel mit Flügelheben - die Neuen nur, weil sie das bei den Alten gesehen hatten, und für die Neuen war es somit deutlich einfacher, den anderen Vögeln etwas nachzumachen, als es für die Alten war, das selbst rauszufinden und eigenständig zu lernen/ üben/ kontrollieren.

    Zahme Nymphen kennt man ja schon seit Jahren, in diesem Forum gibt es auch eine Reihe zahmer Agas.

    Für die Agas gibt es hier so einen schönen Thread zum Thema Beschäftigungen.
    Dabei kann man sich sehr in die Agas verlieben!:trost:

    Agas und Nymphen sind meines Wissens im Wesen fast genau gegensätzlich:
    Während die Nymphen eher vom Wesen her ruhige Gesellen sind (die sich aber auch mal hin und wieder laut melden mit ihrem Stimmchen :D), sind die Agas eher quirlig.
    Dafür kuscheln die Agas ja bekanntlich sehr niedlich miteinander.

    Nymphen sind eher gelassen, Agas sind eher wuschig, kreativ, suchen gern mal nach Nisthöhlen.
     
  4. GuidoQ.

    GuidoQ. Agaflüsterer

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    Hi Denis
    Erstma Herzlich Willkommen hier im Vogelforum. Natürlich bekommste hier jederzeit Antwortrn auf Deine Fragen. Erstma muss ich Dich aber ma wat fragen. Wie möchtest Du Deine Vögel halten, wie gross ist der Käfig usw. So richtig auskenne ich mich eigendlich nur mit Agas, und da hat Stephanie schon einiges geschrieben. So richtig zutraulich, wie Wellis, werden sie selten, aber dazu schau Dir mehr im Agathread an. Meine eigenen Agas sind zutraulich, haben also keine Angst vor mir, und schauen auchma zu wat ich mache, dat reicht mir.Manchmal machen sie auch etwas kaputt, wennse durch die Wohnung fliegen dürfen, und Agas müssen viel fliegen, sonst werden sie schwach und krank. Ausserdem meinen manche Leute sie wären zu laut. Für mich ist dat Musik. Also schau bei den Agas nach, oder willste vielleicht doch wieder Wellis haben, denn die kennste ja.
     

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  5. #4 Sagaral, 24. Januar 2013
    Zuletzt bearbeitet: 24. Januar 2013
    Sagaral

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    @ guidoQ

    danke für die fotos schöne tiere :)
    hmm der käfig von meinem altem welli ist 45x28x50cm 2-3 cm in der höhe noch aber da kann niemand hin das geht in die spitze hoch :)
    was kann man da für schöne vögel rein tuen??
    jaaa vlt hole ich mir auch wieder wellis.. würden da nympen 2 reinpassen?? ich glaube nicht oder ?? zu klein??
     
  6. Sagaral

    Sagaral Neues Mitglied

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    @Stephanie

    super vielen dank das du soviel geschrieben hast :)
    aber wie zeigt man den wellis ( oder anderen vögeln) das sie z.b die flügel hochheben sollen?? muss ich mit den armen wackeln?? und klicken und wenn sie es irgendwann mal machen direkt belohnen??? und mit was werden sie belohnt :) ?? würde gerne mehr erfahren :)
    danke nochmals :)
     
  7. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Hallo Denis,
    nee, mit den Armen wackeln musst Du nicht!
    Obeohl meine zwischenzeitlich das als Kommando erkannt haben.:p

    Grundsätzlich funktioniert so ein Training derart, dass man mit etwas einfachem anfängt, und wenn der Vogel das Prinzip kennt - er macht etwas, es clickt und er wird dafür belohnt, und wenn er mehr von der Belohnung möchte, muss er das Gleiche noch einmal machen, oder, wenn die Belohnung ausbleibt, das Gleiche etwas intensiver, oder etwas anders.
    Mit den Clicks im richtigen Moment kann man dann den Vogel nach und nach in die gewünschte Richtung bringen, indem man immer dann clickt, wenn seine Handlung ein Stückchen weiter Richtung Zielverhalten geht.

    Beim Papagei ist es ja recht einfach: Der hebt hin und wieder mal die Flügel, und das wird dann immer geclickt.
    Eine lange Zeit muss der (erste; Vorreiter- ;)) Vogel sich abmühen, erst mal zu verstehen, dass das Flügelheben geclickt wird (und nicht etwas anders, das er parallel oder vorher macht) und dann lernen, dies bewusst zu tun (und später, auf Kommando).
    Mit mehreren Vögeln geht das wie gesagt leichter, weil alle anderen es vom ersten abschauen können und nicht jeder für sich das mühsam lernen muss.


    Der Haken an der Sache ist, dass man sich von ganz kleinen Andeutungen im Verhalten "hocharbeiten" muss (bspw. bis der Vogel bewusst die Flügel wirklich lange hebt, was er von Natur aus ja nicht macht) und erst mal einen Ansatz erwischen muss.
    Letzteres kann recht mühsam sein, wenn der Vogel den Ansatz nicht zeigt.
    Möchte ich etwa, dass er einen Weidenball zu mir bringt oder allg. rumträgt, muss ich ihn erst mal dazu bekommen, Interesse an (oder keine Angst vor) dem Weidenball zu haben, und dann, den Ball kurz IN den Schnabel zu nehmen und nicht etwa anzustubsen oder sich drauf zu stellen etc.
    Und erst dann kann ich ihn immer dann clicken, wenn er den Ball hochnimmt und wenn er das nach und nach länger tut (Ball im Schnabel halten) und dann mal damit einen Schritt geht etc.

    Weil das so mühsam ist, muss man einerseits klein anfangen und Sachen clicken, die der Vogel oft von sich aus tut, und auch nach und nach verstärken, dass er mehr von selbst ausprobiert, und anderer muss man überlegen, was Ansätze sein könnten (Trainingsplan) und wie man den Vogel evtl. dazu bekommt, diese zu zeigen (in einer bestimmten Situation, durch einen bestimmten Trainingsaufbau, durch Nachahmen anderer Vögel, durch Animation, etwa den Ball selbst hochnehmen oder anstubsen etc.).

    Dabei muss man aber noch auf jeden Vogel einzeln eingehen.
    Also Ballspielen mit dem üben, der gerne von sich aus Sachen rum trägt und Runterwerfen mit dem üben, der gerne Sachen anstubst.

    Man fängt, vor allem, wenn das Training neu ist, immer mit Verhaltensweisen an, die der Vogel von sich aus problemlos zeigt und zeigen kann und so, dass er das auch problemlos tun kann und keine Angst hat und die Aufgabe nicht zu groß ist.
    So kann man, wie in den FAQs des Clcikerforums beschrieben, mit dem Traget(stick)training anfangen.
    Das ist aber bei vielen Vögeln ein Problem, da sie Angst vor dem Target haben und man den Stick erst mal weit weg halten muss und dann es für die Vögel auch nicht natürlich ist, so einen Stick in den Schnabel zu nehmen (bzw. seine Spitze).
    Daher finde ich es anfangs einfacher, Sachen zu clicken, die der Vogel von sich aus macht und die mehr Vertrauen zum Menschen bringen.
    Z.B. immer zu clicken, wenn der Vogel auf einen zukommt, so dass er später freiwillig zum Halter kommt.
    Nach und nach wird der Vogel das lernen und bewusst einsetzen, wenn er belohnt werden möchte oder auch Kontakt haben möchte und man kann dann nach und nach seltener belohnen - sporadisch, damit er motiviert bleibt aber nicht immer eine Belohnung erwartet - und dazu übergehen, etwas Neues zu clicken und nach und nach immer genauer "auszuformen".
    Mit den einzelnen Übungen erlernt der Vogel eben auch, immer mehr und gezielter auszuprobieren, aber er beobachtet auch den Menschen in Mimik und Stimme etc. und lernt ihn so auch besser zu lesen. Umgekehrt ist es genau so: Man lernt den einzelnen Vogel beim Training sehr genau kennen:
    Wer ist waghalsig, wer zurückhaltend, wer ist übermütig oder frech, wer hält sich immer an die Regeln etc.:D

    Hier mal ein Beispiel:
    Erst habe ich die Vögel geclickt, als sie Interesse an den Klötzen zeigten, dann mussten sie darauf zugehen und später einen berühren.
    Anfangs machte ich das nur mit einer Farbe, später setze ich ein Kommando hinzu, dann kam eine zweite Farbe, und sie wurden anfangs nur für das Berühren der ersten belohnt.
    Das Ganze wurde noch einmal separat mit der zweiten Farbe geübt, und als sie beide konnten, konnte man beide nebeneinander aufbauen und nur eine gezielt abfragen.

    [video=youtube;XcIrPmY99GM]http://www.youtube.com/watch?v=XcIrPmY99GM[/video]

    Anderes habe ich nicht bei allen Vögeln weiter verfolgt.
    So ist Finn der einzige, den ich "auf den Rücken drehen" darf, der macht das auch mit Wonne, bei den anderen, allem voran Fiete, müsste ich erst monatelang oder länger daran arbeiten, dass ich den Rücken berühren und denn den Vogel in der Hand bewegen darf.

    [video=youtube;_tAJtAtyvYk]http://www.youtube.com/watch?v=_tAJtAtyvYk[/video]
     
  8. Sagaral

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    @ Stephanie wow super toll :)
    schön zu sehen
    ich überlege zwischen wellis oder springsittiche dafür muss ich aber erstmal eine größere vogelvoliere kaufen
    wie oft soll man mit den tieren am tag lernen?? wann ist die grenze?
     
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  10. #8 Mr.Knister, 25. Januar 2013
    Mr.Knister

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    egal für was sich entschieden wird, der Käfig muss auf jeden Fall durch etwas Größeres ersetzt werden!
     
  11. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Was denn nun genau?

    Kleine Anmerkung:
    Lernen kann jede Vogelart (wie gut hängt vom Individuum und der "Lehrmethode" :zwinker: ab).

    Die drei Arten, die ich kenne - Nymphen, Agas, Wellensittiche - sind aber schon sehr verschieden.
    Nymphen ehre vom Wesen her bedächtig, Wellis eher dauerquatschend und evtl. quirlig (je nach Individuum aber auch recht ruhig) und Agas kann man sehr schön beim intensiven Kuscheln beobachten, was die beiden anderen Arten eher selten auf jeden Fall nicht in der Intensität machen.

    Wellis und Agas brauchen zudem nicht so viel Platz wie Nymphen, die eine "Stufe" größer sind.
    Schau Dir doch mal die verschiedenen Arten an, z.B. online in Videos, und überlege, welche Art vom Verhalten her für Dich interessant wäre.
    Von der Ängstlichkeit her (Gegenteil: Neugier, Mut, etwas zu erforschen, d.h. auch evtl. zu zerstören oder sich in Schwierigkeiten zu bringen) würde ich Nymphen an erste Stelle setzen, dann die Wellis in die Mitte und an den Schluss die Agas (eher unerschrocken).

    Das kann auch ein Kriterium für die Auswahl sein.
     
Thema:

Entscheidung zwischen 2 arten

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