Federlinge beim Zebrafink

Diskutiere Federlinge beim Zebrafink im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, war heute mit einem Zebrafink beim TA, bei welchem ein Federling gefunden wurde. Womit kann ich die anderen Tiere und die Volieren...

  1. Kirstchen

    Kirstchen Guest

    Hallo,

    war heute mit einem Zebrafink beim TA, bei welchem ein Federling gefunden wurde.

    Womit kann ich die anderen Tiere und die Volieren behandeln?

    Würde mich sehr über nützliche Tipps freuen.....vielen Dank

    liebe Grüße
    kirstchen
     
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  3. #2 Alfred Klein, 9. September 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Federlinge sind was lausähnliches.

    Das normale Milbenmittel wirkt da nicht.
    Jedoch sollte der kundige Tierarzt was dafür haben: Neguvon®-Lösung
    Den Text dazu findest Du hier.
    Und hier was zur desinfektion.
     
  4. Kirstchen

    Kirstchen Guest

    Hallo Alfred,

    danke für die Links, aber das scheint mir im Moment alles nicht das optimale zu sein.....

    Die Meinungen hier (im Forum) gehen ja auch teilweise recht auseinander was die Behandlung betrifft, um ehrlich zu sein....ich bin genauso schlau wie vorher....

    Ich denke ich werde erst mal mein biologisches Parasitenschutzmittel verwenden (da brauch ich keine Angst vor schädlichen Nebenwirkungen zu haben) und falls es nicht dauerhaft helfen sollte, kann ich mich immer noch schlau machen.

    Also vielen Dank für Deine Antwort,

    liebe Grüße
    kirsten
     
  5. #4 nachteule, 11. September 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. September 2003
    nachteule

    nachteule Guest

    Federlinge

    Hallöchen,

    da die Zebrafinken nun sehr klein sind,wird es etwas schwierig.
    Es gibt beim TA das Präparat Kadoxspray.Man kann den Käfig damit aussprühen und da das Med.mikroverkapselt ist kann man es am Tier anwenden(habe meine Kanarien damit behandelt,da ein geschenkter Vogel Haarlinge hatte)Mit Erfolg.!
    Neguvon ist nicht mehr im Handel und auch für kleine Ziervögel ohne Zulassung.
    Es gibt eines neues Präparat: Stronghold.Ist für Hund/Katze wird aber auch bei Vögeln,Meerschweinchen etc.eingesetzt und zwar bei Ektoparasiten.
    Du mußt alle Vögel die zusammen in einem Käfig sitzen behandeln.

    Wünsche dir viel Erfolg

    Grüße von der Nachteule und den gefiederten Freunden:0-

    Anmerkung:
    Habe in Deinem Beitrag einen kleinen Tippfehler korrigiert, Stronghold war nicht zu lesen.
    Alfred
     
  6. Kirstchen

    Kirstchen Guest

    Hallo und vielen Dank für Deine Tipps. Ich kenne die beiden Mittel und habe sie vorrätig, allerdings hätte ich micht nicht getraut sie beim Vogel anzuwenden.

    Du sagst, Du hast Kadox direkt am Tier angewandt? Und sie haben es auch längerfristig gut vertragen?

    Ich habe Kadox mal vor Jahren für die Umgebung verwendet und trotz täglicher, gründlicher Reinigung wurde der WIrkstoff Chlorpyrifos noch 2 Jahre später bei einer Untersuchung des Hausstaubes gefunden.

    Hast Du persönlich schon Erfahrungen mit Stronghold am Vogel gemacht? Ich wirke vielleicht ein wenig zu vorsichtig, aber ich habe eben auch schon negative Erfahrungen mit sog. Ungeziefermitteln gemacht.

    So sind meine Katzen und ich permethringeschädigt. Der Wirkstoff befindet sich in vielen solcher Sprays und ist sogar frei verkäuflich (Ardap usw.) und so mancher Tierärzt verkauft nach wie vor Präparate wie Exspot oder Foggersprays. Permethrin ist ein Nervengift, nicht nur für Schädlinge!

    Auch mit dem gewöhlichen BolfoPuder mußte ich letztes Jahr meine Erfahrungen machen. Eine meine Rabenkrähen hatte Federlinge von der Vogelklinik mitgebracht und mir wurde dieses Puder vom TA dafür empfohlen.

    Ich habe es angewendet und zufällig schaute ich ca. 30 Min. später nach dem Tier und er lag am Boden und krampfte ohne Ende, war im Schock. Ich bin zum Tierarzt geflogen und wir konnten ihn gerade noch retten. Deswegen meine Vorsicht.

    Naja, ich habe derweil alles mit SoftKill-Parasitenschutz von BioCosmos eingesprüht und konnte bis jetzt nichts mehr finden, muß mal abwarten und kontrollieren. Das Mittel verwende ich schon seit Jahren (allerdings mehr prophylaktisch) und es ist absulut giftfrei, es wirkt auf rein pflanzlicher (Oele) Basis. Ich habe sämtliche Analysen und Zulassungsbescheinigungen von dem Präparat studiert und ich bin von dessen Ungefährlichkeit überzeugt. Es verspricht sogar einen Langzeitschutz.....schauen wir mal....

    Liebe Grüße
    kirsten
     
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  8. #6 Alfred Klein, 12. September 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Kirsten

    Was Du da schreibst spricht mir aus der Seele. Das sollte man ausdrucken und jedem über die Voliere nageln.
    Diese Insektizide sind nun mal Nervengifte.
    Daß solches überhaupt frei verkäuflich ist und dann noch dabei steht man könne es am lebenden Tier anwenden ist genau genommen eine Schweinerei.

    Beispiel beaphar Milbenzerstäuber.
    Das steht groß drauf "zur Anwendung am Tier".
    Inhaltsstoff ist Pyrethrumextrakt.
    Das ist der gleiche Stoff wie in Paral. Ein hochwirksames Nervengift welches zur Lähmung der Atmungsorgane führt. Bei Paral soll man den Raum verlassen nachdem man gesprüht hat, beaphar kann man im Gegensatz dazu einfach so am Lebewesen einsetzen.
    Irgendwas stimmt hier nicht, das kann es doch nicht sein.
     
  9. Kirstchen

    Kirstchen Guest

    Hallo Alfred,

    tja, da fragt man sich wirklich wie es soetwas geben kann.....

    Aber bei genauerem Hinsehen, ist es doch ganz einfach. Bleiben wir kurz bei dem Wirkstoff Permethrin, um es profan auszudrücken......es ist ein "hochwirksames" und vorallem billiges, seit Jahrzehnten marktwirtschaftlich gut eingeführtes Mittel, mit welchem gewisse Pharmakonzerne erhebliche Umsätze machen, weltweit.

    Dagegen stehen zwar ein paar Studien namenloser Wissenschaftler und die eine oder andere Initiative "Permethrin-Geschädigter", es laufen auch seit vielen Jahren immer wieder Prozesse, doch im Endeffekt ist alles eine Frage des Kapitals.

    Prozesse, Anwälte, Gutachter usw. kosten viel Geld und ein teures Gutachten wird von der Gegnerseite mit mind. doppelt so vielen Gegengutachten belegt, das zahlen die aus der Portokasse.

    Früher oder später geht jedem, auch noch so engagierten und zahlungswilligen "Opfer" das Geld aus und alles bleibt beim alten.

    Schau Dir doch das allen wohl bekannte Präparat "Contergan" an,
    es verursachte in den 50er und 60er Jahren schwere Missbildungen bei Föten und es wird heute noch hergestellt und bei Schlafstörungen verschrieben, allerdings nicht in Deutschland. (inzwischen wird sogar der Wirkstoff Thalidomid für den Einsatz in der Onkologie besprochen).

    Ja, es ist wie mit vielem, gefragt ist Eigeninitiative- und Verantwortung, deswegen finde ich auch solche Plattformen wie diese hier sehr sinnvoll, denn man kann nicht alles wissen, sich aber mit anderen über deren Erfahrungen austauschen.

    In diesem Sinne.....

    liebe Grüße
    kirsten
     
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