Graupapagei...Fragen

Diskutiere Graupapagei...Fragen im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; hallo liebe forumleser bin neu hier, und habe fragen! uns ist vor einigen tagen ein zugeflogener, unberingter graupapagei übergeben worden, 1)wie...

  1. tina

    tina Guest

    hallo liebe forumleser
    bin neu hier, und habe fragen!
    uns ist vor einigen tagen ein zugeflogener, unberingter graupapagei übergeben worden,
    1)wie kann ich in etwa sein alter feststellen ?augen gelb mit schwarzer pupille also wie ich gelesen habe vermutlich kein jungtier mehr...oder??
    2)geschlecht ?????
    3)er hackt nach uns...nimmt aber ne mandel vorsichtig aus meinen fingern....fliegen lassen oder besser noch nicht ...wenn ja geht er alleine wieder zurück oder muss ich ihn irgendwie dann wieder einfangen ???
    4)er spreitzt die flügel..und nickt mit dem körper auf und ab....drohgebärde? bin ich ihm zu nahe ??lieber die finger in sicherheit bringen ?(ne kletterleiter hat er schon kräftig zerfetzt)
    wenn ihr antworten wisst....ich würde mich freuen wenn ihr euch meldet...
    grüsse tina
     
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  3. #2 Rüdiger, 5. Juni 2000
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Tina!

    Tut mir leid, das die Antwort etwas auf sich warten ließ, aber in den letzten Wochen konnte ich kaum noch ins Forum gucken.
    Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Grauen. ich nehme an, Du wirst ihn behalten?

    Zum Alter: stimmt, eine gelbe Iris weist auf ein älteres Tier hin. Die Pupille beginnt sich etwa von fünf bis acht Monaten aufzuhellen - das ist individuell unterschiedlich. Junge Tiere (bis etwa zu einem Jahr) haben noch eine feinere Struktur der Hornschuppen an den Füssen und der Oberschnabel ist noch sehr glatt. Auch ist der Schwanz meist kürzer. Allerdings verschwinden diese Unterschiede mit der Jugendmauser zwischen dem 10 und 12 Monat zusehends und dann gibt es keine Möglichkeit mehr, das Alter des Vogels zu bestimmen.

    Zum Geschlecht: es gibt eine Menge Theorien dazu, wie sich Männchen und Weibchen bei Grauen unterscheiden sollen (Schnabelform, Kopfgröße etc.).Es sind aber meines Erachtens allesamt unsichere Merkmale
    oder höchstens solche, die jemand mit großer Erfahrung vielleicht erkennen könnte. Einzige sichere Methoden zur geschelchtsbestimmung sind entweder eine Endoskopie (davon ist abzuraten, sollte diese Operation alleine der Geschlechtsbestimmung dienen) oder aber eine DNA-Analyse anhand einer Blutprobe oder noch besser: anhand einer frisch ausgefallen oder gezogenen Feder, die in ein Labor eingeschickt wird. Meist gibt es beim Tierarzt entsprechendes Informationsmaterial dazu.
    Zum Hacken: Hier wird es kompliziert. Ihr habt den Vogel ja erst ca. zwei Wochen. Da ist sicherlich das Tier noch sehr unsicher und das mag das Hacken erklären. Es könnte natürlich auch ein "Erziehungsfehler" der Vorbesitzer sein.
    Das Hacken kann allgemein auf Angst und Unsicherheit hindeuten (halte ich in diesem Fall für wahrscheinlich) oder auch nur anzeigen, das er gerade jetzt nicht gestört werden möchte. Im letzeren Fall sollte man das akzeptieren und sich zurückziehen. Wichtig ist aber immer, keine Angst zu zeigen. Wenn man die Nerven hat, die Hand auch nicht wieder wegziehen. Hackt er dann, mit dem Grauen schimpfen, eventuell seinen Schnabel zwischen die Finger nehmen und etwas schütteln (manche Graue verstehen das, andere macht es nur noch aggressiver - das muß man ausprobieren). Das oft empfohlene Klopfen auf den Schnabel verstehen meine Grauen zumindest meist als mehr oder minder spielerische Aufforderung zum Kampf, ist also wenig wirksam.
    Zum Fliegen lassen: wenn Du den Eindruck hast, er hat sich gut eingelebt, akzeptiert den Käfig als sein neues Heim und hat von dort aus die Umgebung erkundet, dann kannst Du ihn schon fliegen lassen. Allerdings ist das Zimmer ausreichend "vogelsicher" zu machen, d.h. Topfpflanzen entfernen, Elektrokabel verdecken, Spalten und Ritzen bspw. zwischen Schrank und Wand zustopfen, Gardinen vor die Fenster ziehen oder diese mit Kreidestrichen markieren, so das der Vogel das Hindernis erkennt, etc.
    Der erste Freiflug findet am besten dann statt, wenn Du viel Zeit hast, denn es kann durchaus sein, das der Graue einige Zeit braucht, ehe er wieder in seinen Käfig zurückkehrt (guck auch mal ins Agaforum zum Thema Freiflug). Es kann sogar passieren, das er erstmal draußen übernachtet, ehe ihn der Hunger wieder in den Käfig treibt. Wenn Du herausgefunden hast, was er besonders gerne frißt, so kannst du diese leckerbissen auch als Lockmittel verwenden, um ihn wieder in den Käfig zu kriegen.
    Von Einfangen würde ich abraten, das ist bei den Großpapageien nicht so einfach. Wenn es aber sein muß, bevorzuge ich eine Decke, die dem Vogel übergeworfen wird.
    Zum Flügelspreizen und Körpernicken: das ist ein Imponiergehabe, in diesem Fall wohl auch eine Drohgebärde aufgrund seiner Unsicherheit.
    Bei meinen ist es meist mit einem Schnabelklopfen auf einen Gegenstand verbunden. Sie wollen mir dadurch signalisieren, das ich ihnen nicht zu nahe kommen soll, um ihnen den Gegenstand wegzunehmen oder sie wegzusetzen. Aber manchmal läßt sich das eben nicht vermeiden. [​IMG]
    Das Imponiergehabe kann aber auch zu einem Werbeverhalten werden - da sind die Übergänge manchmal fließend. Es ist jedoch unwahrscheinlich, das dies bei Deinem Grauen jetzt schon der Fall ist.
    Laß Dir in diesem Forum mal alle Beiträge anzeigen und guck unter die Themen: "Bestrafung von Papageien?" und "Klopfzeichen".
    Ich hoffe, Du berichtest weiter!

    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  4. tina

    tina Guest

    Hallo Rüdiger
    danke für deine antwort,hab mich sehr über die ausführliche mail gefreut.
    klar möchte ich den vogel gerne behalten ......wenn er niemandem gehört(was ich hoffe:-))neuerdings zwitschert und trällert und pfeift und miaut und trillert und ratscht er....es ist eine wahre wonne solange er alleine im raum ist.bin ich bei ihm (er steht im wohnzimmer..hell und mittendrin und fenster von 3 seiten)hält er meist den schnabel..sagt höchstens mal huhu.
    allerdings geben wir beide uns regelrechte pfeiforgien aus 2 verschiedenen räumen.er antwortet gerne auf meine pfiffe und rufe:-)))))was soll ich tun er frisst so wenig obst und gemüse? fast nur nüsse und futtermischung aus dem handeler bekommt täglich frisches angeboten...meist3-4 verschiedene sachen...lässt alles fallen :-(na ja ich versuch es halt weiter..vielleicht lernt er noch.
    ich erzähle gerne weiter wenn du magst...will bloss nicht nerven...so als dummer vogelneuling(ausser seit ca 8-9jahren 2 wellensittiche)
    grüsse tina
     
  5. Bine

    Bine Guest

    Hallo Tina!!

    Du nervst bestimmt nicht, wenn Du die weitere Entwicklung Deines Grauen hier erzählst.
    Im Gegenteil, die meisten Forenbesucher finden es bestimmt höchst spannend, wie sich der neue Graue an Dich gewöhnt, und welche Fortschritte er so macht.

    Als - immer schön weiter erzählen!! [​IMG]

    Tschau Bine
     
  6. #5 Rüdiger, 8. Juni 2000
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Tina!

    Ich kann Bine nur voll zustimmen: es nervt überhaupt nicht, wenn Du weiter berichtest. Im Gegenteil: auch ich finde solche Erfahrungsberichte immer sehr spannend und es müssen keineswegs nur Fragen im Forum gepostet werden. Vogelneuling bist Du ja wirklich nicht mehr, auch wenn ich aus eigener Erfahrung weiß, das die Haltung von Großpapageien doch andere Anforderungen an einen stellt als die von Wellis.

    Das er mehr pfeift, flötet und schreit, wenn Du nicht im Zimmer bist, halte ich für normal: zum einem verschafft er sich so Becshäftigung, zum anderen dient es vielleicht auch dazu, Dich wieder zu ihm zu locken.

    Hinsichtlich des Obstes, Gemüses und Grünfutters bist Du auf dem richtigen Weg: immer weiter anbieten, möglichst verschiedene Sorten und nicht nicht nachlassen, selbst wenn man zuerst alles wegschmeißen muß.
    Bei einem Grauen sollte der Obst-, Gemüse- und Grünfutteranteil mindestens 50% der täglichen Futtermenge betragen. Um dies zu erreichen, kannst Du auch versuchen, das Obst etc. uhm in verschiedenen Formen anzubieten: also bspw. mal einen ganzen Apfel auf einen Ast aufgespießt oder kleine Stücke im Napf oder einen Schnitz zwischen den Käfiggitter oder einen Apfel an einer Schnur aufgehängt oder in Scheiben oder geraspelt und mit Körnerfutter gemischt. Das weckt vielleicht seine Neugier.
    Um die Vitaminversorgung sicherzustellen kannst Du kannst ihm auch statt Trinkwasser etwas selbstgemachten oder gekauften Obst- bzw. Gemüsesaft ohne Zusätze anbieten.
    Sollte auch dies zuerst keinen Erfolg haben würde ich schon empfehlen, Vitaminfutterzusätze wie Korvimin oder Avi-Concept zu geben.
    Manchmal hilft es auch, dem Vogel genußvoll etwas vorzuessen oder aber so zu tun, als sei das Obst etwas, was er nicht haben dürfte: einige fallen darauf rein und kommen so auf den Geschmack.

    Hinsichtlich der Nüsse wäre ich vorsichtig, da sie recht fetthaltig sind: je nachdem, wieviel Bewegung der Graue hat, kann das zur Verfettung führen. Auch sind gerade Erdnüsse wie oft verpilzt. Man sollte deshalb keine mit Schale geben, am besten nur die geschälten, für den menschlichen Verzehr gedachten und auch hier wegen des Fettgehaltes nur in Maßen.
    Beim Körnerfutter sollte der Sonnenblumenkernanteil etwa 20% betragen. Auch Sonnenblumenkerne sind fetthaltig und vielfach verpilzt.
    Ich verfahre übrigens bei meinen Grauen so, das sie morgens Obst, Gemüse und Grünfutter bekommen, erst Mittags ihre Tagesration Körnerfutter und meist spätnachmittags oder abends nocheinmal Obst und Gemüse. Dabei gibt es täglich Apfel und Karotte und noch zwei bis drei wechselnde Sorten je nach Saison.

    So, ich schließe mich Bine an:
    immer schön weiter erzählen!!



    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  7. tina

    tina Guest

    Hallo Rüdiger und Bine
    der erste ausflug ist vollbracht!!na ja ausflug....ausgang war es eher...käfig oben geöffnet, stange dazwischen und erst mal ein bischen weg vom käfig.....es hat nicht lange gedauert da kletterte mein chicco schon auf die stange und ich dachte..nu geht's gleich los...nix war.nach ner halben stunde haben mein sohn und ich ihn auf ne stange gelockt und ihn auf den boden gesetzt.ich glaube er war ganz schön erschrocken..jedenfalls hat er so geguckt ( können sie das oder spinne ich ??*gg*)er ist erst mal auf das bein von ben( sohn) geklettert..der hat schön still gehalten ...hatten wohl gegenseitig respekt,*gg*....und vom bein aus wieder auf die hingehaltene stange. ein hupfer..und schon sass er wieder am käfig das war es schon...fliegen wollte er nicht.
    allerdings hab ich gesehen das er bei seinen roten schwanzfedern etwa die hälfte wie abgeschnitten hat es liegt aber kein gefieder im käfig..ist wohl kein rupfer,kann er vielleicht deshalb nicht fliegen ?
    chicco hat nur einmal versucht meinen finger zu erwischen bei der ganzen aktion, ich hab ihm streng und laut nein gesagt und geschimpft....es blieb bei dem einen versuch :-)))))).kurz darauf hab ich ihn wieder mit der stange in den käfig gehalten..er ist auch brav rein.das ganze hat etwa ne gute stunde gedauert.( unser hund wollte wieder ins wohnzimmer rein..und da er nicht flog dachte ich es reicht vielleicht für's erste mal)so ..das war das neueste vom tage...:-))freue mich das ihr so regen anteil nehmt..hab mich ein bischen gefürchtet, das es niemanden interessiert...und ich platze wenn ich fragen hab und krieg keine antworten...in meinem umkreis hat niemand so ein tier...
    liebe grüsse tina

    [Dieser Beitrag wurde von tina am 08. Juni 2000 editiert.]
     
  8. #7 Rüdiger, 8. Juni 2000
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Hallo nochmal!

    Das klingt doch sehr vielversprechend! [​IMG]
    Graue sind oft Gehrewohnheitstiere, die sich nur schwer auf Veränderungen einstellen. In der neuen Umgebung war Chicco deshalb vielleicht nur vorsichtig und wollte den ihn bekannten und Sicherheit bietenden Käfig noch
    nicht verlassen und eben auch noch nicht fliegen.
    Fliegen kann er ja wohl, da Du von einem "zugeflogenen" Vogel sprichst? Ansonsten: gehen seine Schwungfedern über den Schwanz hinaus? Wenn nicht, sind seine Flügel gestutzt. Möglicherweise sind aber nur einzelne Federn beschnitten, dies erkennt man vielleicht nur, wenn er einen Flügel streckt. Oder aber er hat nur wenig oder keinen Zimmerfreiflug bekommen und ist es deshlab nicht gewohnt.
    Wenn seine Schwanzfedern wie abgeschnitten aussehen (Graue haben übrigens immer einen gerade abgeschlossenen, kurzen Schwanz) und keine Federn im Käfig zu finden sind, würde ich auch nicht davon ausgehen, das er ein Rupfer ist. Eine mir unverständliches Kürzen der Sxchwanzfedern dürfte auch nicht viel Einfluß auf sein Flugvermögen haben.
    Auf alle Fälle würde ich den Versuch morgen wiederholen und wenn möglich, den Vogel auch noch länger draußen lassen. Vielleicht entschließt er sich erst nach einer Stunde oder mehr zu einem kleinen Rundflug.
    Du wirst sicherlich aufregende Pfingsten haben [​IMG].

    P.S: Bitte nicht gleich platzen, wenn nicht sofort eine Antwort erfolgt! Manchmal weiß man vielleicht auch keine Antwort oder aber derjenige, der die Antwort wüßte, hat gerade keine Zeit (ich selbst war zuvor fast drei Wochen zu beschäftigt, um im Forum etwas zu schreiben). Das ein Thema auf Interesse stößt, kannst Du übrigens auch an der Anzahl der Beitragsaufrufe erkennen.


    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  9. Bine

    Bine Guest

    Hallo!!

    Das das Nichtfliegen am Schwanz liegt, kann ich mir auch nicht vorstellen. Meine Oma hat einen Ziegensittich, der hat gar keinen Schwanz mehr, weil er ihn sich ständig an den Käfigstangen abruppelt - aber fliegen tut er trotzdem sehr schön.

    Du solltest ihm wirklich Zeit lassen, Tina, die großen Vögel tun sich meist schwer mit einer neuen Umgebung und neuen Leuten.

    Ich habe zwar noch keine Papageien, habe aber schon einiges gelesen - am besten finde ich den Vergleich mit den Dreijährigen:

    Grauen haben ein Gehirn, und damit ein Verständnis wie dreijährige Kinder, und das ist schon allerhand.
    Rüdiger hat das übrigens bestätigt.
    Also, immer daran denken - er ist nicht so blöd wie er vielleicht tut, er weiß wahrscheinlich eher ganz genau was Sache ist, und versteht auch so ziemlich was Ihr von ihm wollt. [​IMG].

    Tschau Bine
     
  10. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    <BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Bine:
    Also, immer daran denken - er ist nicht so blöd wie er vielleicht tut, er weiß wahrscheinlich eher ganz genau was Sache ist, und versteht auch so ziemlich was Ihr von ihm wollt. [​IMG].<HR></BLOCKQUOTE>
    Also bei meinen beiden ist das sicher der Fall! [​IMG]


    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  11. tina

    tina Guest

    hallo ihr beiden...ihr macht mir mut!
    kanns mal wieder brauchen....gestern lies er sich schon am kopf kraulen!und rosinen hat er mir einzeln aus den fingern genommen ohne beissversucheund heute....sobald ich in die nähe seines käfigs komm beisst er nach mir ..aber wie!richtig böse..und dabei hab ich ihm seine weinträubchen ohne kerneextra mitgebracht und andere leckerlis. was ist los...hat er nen schlechten tag? er war alleine in der zeit..kann also ihn niemand erschreckt haben denk ich mal.hoffe ihr tröstet mich wieder so schön :-)) grüsse
    tina
     
  12. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Tina!

    Laß Dich von solchen Erlebnissen nicht er- und abschrecken. In den allermeisten Fällen sind solche Biss auch gar nicht so "böse" gemeint wie es uns Menschen, für die sie sehr schmerzhaft sein können, vorkommt: wie in einem Buch über Graue zu lesen ist, landen die meisten Bisse bei einem Artgenossen ja nur im Federkleid und haben einen fast rituellen Charakter, sollen also ganicht ernsthaft verletzen. Nur bei uns Menschen sieht das natürlich ganz anders aus.
    Zudem wird es immer wieder mal vorkommen, das man sich das Verhalten seines Papas nicht genau erklären: Wahrnehmung und Empfindung von Papagei und Mensch unterscheiden sich einfach zu stark und möglicherweise hast Du einfach nicht whrgenommen, was Chicco erschreckt oder verstört haben könnte.
    Wo saß denn Chicco, als Du ihn gekrault und Leckerbissen gegeben hast? Auf oder im Käfig oder irgendwo anders im Zimmer?
    Für viele Papageien ist ihr Käfig ihr Territorium, das sie auch gegen den Menschen verteidigen. Während es bei den kleinen Arten sicherlich gut und richtig ist gerade in der Eingewöhnungsphase ihnen den Käfig als ihr revier, indem sie auch vor dem Menschen geschützt sind, zu belassen, kann das bei den großen Arten problematisch werden, wenn sie es nicht mehr zulassen, das man in den Käfig greift, auch wenn sie ansonsten völlig zutraulich und zahm sind.
    Einem älteren Tier dieses wieder abzugewöhnen, ist sicher eine schjwierige und langandauernde Sache.
    Vielleicht aber hat er es nur Übel genommen, das Du Dich gestern nicht ausreichend um ihn gekümmert hast und wollte heute nur sein "Mißfallen" zum Ausdruck bringen - solche in Verghalten kenne ich auch von meinen beiden.
    Es mag auch sein, das er immer noch Dir gegenüber unsicher ist (schließlich ist er ja noch nicht so lange da) und deshalb sein Verhalten wechselt.
    Vielleicht aber kamst Du auch nur im falschen Augenblick und er wollte gerade nicht gestört werden und brachte dies durch das Hacken zum Ausdruck. So etwas sollte man akzeptieren: Papageien sind in dieser Beziehung sicher ganz anders als Hunde, die eher "abrufbereit" sind, wenn der Mensch etwas von ihnen will.
    Papageien haben natürlich auch Launen und sind ein Tag mal besser, einen anderen Tag mal schlechter drauf. Wir Menschen können manchmal nicht erkennen, woran das liegt, aber grundlos ist es sicherlich nicht.
    Genauso gut kann es aber auch sein, das er durch gelegentliche Bisse festsstellen möchte, wer denn hier das Sagen hat: in diesem Fall darf man sich nicht abschrecken lassen, sondern muß ihm möglichst unmißverständlich klar machen, wer den Schwarm anführt.
    Es kann und wird immer mal wieder passieren, das er nach Dir hackt. Mit der Zeit wirst aber Du den Vogel besser kennen- und seine Stimmungen einzuschätzen lernen. Insbesondere die Augen verraten einem viel:
    kleine Pupillen verraten, das sich der Vogel in einem Erregungszustand befindet (sexuell, ärgerlich). Dann ist meist besondere Vorsicith angesagt. Krault man ihn und die Pupillen verkleinern sich, kann mand amit rechnen, das er nun ncht mehr gekrault werden möchte und dies auch durch Hacken zum Ausdruck bringt, falls man dennoch weitermacht.
    Graue sind sehr sensible Tere, die auch zu einer Vielzahl von Stimmungs- und Gefühlsäußerungen in der Lage, die man erstmal lesen lernen muß.
    Schließlich muß man noch eines bei Deinem Chicco bedenken: das man über die Vorgeschichte und damit über seine bisherigen Haltungsbedingungen nichts weiß.
    Informationen darüber können u.U. auch die Interpretation seiner Verhaltensdweisen ermöglichen.
    Wie auch immer: ich gehe fest davon aus, das
    Chicco es noicht so böse meinte, wie es den Anschein hatte und leider gehören solche mit zur Papa-Haltung wie es zur Katzenhaltung gehört, das man auch einmal gekratzt wird.

    Weintrauben sind übrigens auch bei meinen hochbegehrte Leckerbissen.

    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  13. tina

    tina Guest

    so...mein erster blauer fleck kassiert...was muss ich dem chicco auch zu nahe treten ..tststs ,hab ich doch glatt ne abfuhr erteilt bekommen..
    der junge sass auf einem selbstgebauten kletterbaum(grosser ast aus dem wald in einem christbaumständer fixiert und mit weinträubchen dekoriert...) ist aber erst drauf als ich ihn mit ner stange draufgesetz habund die trauben wollte er sooooo auch nicht ...hab ihm dann mal den arm hingehalten zum klettern...das war wohl nix...naja ich habs überlebt...ich hab stillgehalten und nachdem mir ein kräftiges autsch entflutscht ist hab ich ihm geschimpft und laut nein gesagt...(den arm hab ich kurz drauf ganz langsam weggezogen...bin schliesslich kein masochist*gg*)er hat aber schnell gemacht das er wieder in seinen käfig kam...geflogen ist er nur einmal ganz unsicher drei flügelschlägelang auf den nächsten käfig ( meerschweine)dort hat er erst mal den käfig gezwickt und ist dann wieder zu seinem geklettert...war nur ein kurzer ausflug.
    wie sag ich ihm das ich der schwarmchef bin ?
    ich kann ja schlecht zurückhacken *gg*
    so das wars von heute ...schönen abend noch bis bald mal wieder ( find ich gut das ich hier mit meinen problemchen hinkann und nicht ausgelacht werde)ach ja...bist du auch mal im chat ??nur ne neugierige frage:-)
    liebe grüsse tina
     
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  15. tina

    tina Guest

    .....und was heisst beitragsaufrufe 168????
    tina
     
  16. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Tina!

    Ich glaube, Du reagierst auf seine Hackversuche schon ganz richtig und das ist der erste Schritt, um ihn zu zeigen, das Du der "Boss" bist. Mit dem Zurückhacken ist das so eine Sache: wie gesagt, empfehlen manche ein Klopfen auf den Schnabel, Bei meinen hat es sich eher bewährt, den schnabel zwischen Daumen und Zeigefinger zu nehmen und etwas zu schütteln. Wenn Du englisch kannst, empfehle ich noch http://www3.upatsix.com/liz/index.html, wo Liz Wilson das auch im Forum unter dem Thema
    "Strafen" beschriebene Up and Down-Training
    beschreibt.
    Die Beitragsaufrufe sind eine gute Sache: darabn kannst Du erkennen, wie oft die beiträge eines Themas angeklickt und hoffentlich auch gelesen wurden (bei uns als 168 mal). Wenn eine Antwort ausbleibt, erkennt man daran auch ganz gut, ob dafür eher Desinteresse verantwortlich ist oder einfach der Umstand, das keiner eine Antwort weiß.
    Im Chat bin ich auch, allerdings die letzten Wochen selten. Wir können uns aber gerne mal verabreden.

    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
Thema: Graupapagei...Fragen
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