Katzen für das Aussterben von 33 Vogelarten verantwortlich

Diskutiere Katzen für das Aussterben von 33 Vogelarten verantwortlich im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Das trifft sicher zu - ist aber, wie so manche Gegebenheiten, regional unterschiedlich. Die Palette reicht von fast von freilaufenden Katzen...

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  1. st68

    st68 Foren-Guru

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    wobei die regionalen unterschiede (in deutschland und schweiz) sicher nicht so gravierend unterschiedlich sind, das sie nicht miteinander vergleichbar wären.

    richtig, erst mal langwierige gutachten und studien erarbeiten, die alle zu anderen ergebnissen kommen (je nach auftraggeber) um dann noch ein paar jahrzehnte diese ergebnisse auszuwerten und auszudiskutieren um dann völlig schwammige und nichtssagende gesetze zu erlassen, die auch wiederum zu keinerlei ergebnissen führen.

    dieser thread befasst sich aber mit dem gefährdungsfaktor katze.

    das hat ja auch nie einer behauptet. es geht darum, das ohnehin schon geschwächte (und deshalb per gesetz geschützte) tierarten duch gleichgültie katzenhalter weiter dezimiert, oder geschwächt werden.

    was wäre deiner meinung nach ein auslöser, um die z.Z. in deutschland praktizierte freigangskatzenhaltung abschaffen zu müssen?
     
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  3. Zugvogel

    Zugvogel Foren-Guru

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    Die regionalen Unterschiede innerhalb Deutschland scheinen schon gravierend zu sein. Lies mal meinen Beitrag Nr. 512!
     
  4. berger

    berger Guest

    Auslöser

    Ich wollte eigentlich gar nicht mehr so viel dazu sagen. Jetzt muss meinerseits auch vorerst Schluss sein. Nur noch das:
    Der endemische Kakapo wird auf Grund seiner Lebensweise und Flugunfähigkeit natürlich für Katzen und andere Raubsäuger zur leichten Beute. Die Art musste nicht "lernen", Strategien gegen Raubsäuger zu entwickeln, weil es solche in ihrem Vorkommensgebiet erst seit evolutionär kurzer Zeit gibt. Die Biologie und Ökologie vieler potenzieller "Opfer" von Katzen und anderen Raubsäugern muss, will man ein halbwegs zutreffendes "Gefährdungsprofil" erhalten, ebenfalls betrachtet werden.
    So sind bodenbrütende Vogelarten mit Sicherheit durch Katzen eher prädationsgefährdet als in höheren Regionen brütende Arten. Aber auch hier spielen die Topografie, Saumbepflanzung, Entfernung der Brutorte von Siedlungsbreichen, die Dichte freilaufender Katzen und andere Faktoren eine Rolle. Es ist eben nicht so simpel, wie es manche gerne möchten. Sich generell für eine Rundumdezimierung von Katzen auszusprechen ist unangebracht und wird dem Problem nicht gerecht.

    "was wäre deiner meinung nach ein auslöser, um die z.Z. in deutschland praktizierte freigangskatzenhaltung abschaffen zu müssen?"

    Es ist bisher in Deutschland keine Abnahme von Beständen sog. heimischer "Allerweltsvögel", was keine Abwertung darstellen soll, durch den Einfluss freilaufender Katzen belegt. Zur Prävention vor Prädation mittlerweile durch vorwiegend andere Ursachen selten gewordener heimischer Vögel mit teilweise nur noch geringen Bestands- und Brutzahlen, ich denke hierbei insbesondere an verschiedene bodenbrütende Arten, sollte während der Brut- und Aufzuchtzeiten dieser Arten für die betreffenden Gebiete per Verordnung ein Verbot des Freilaufs von Katzen erlassen werden.

    Hans-Peter Berger
     
  5. st68

    st68 Foren-Guru

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    klar, wenn du frei laufende hunde hast, dann siehst du keine streunenden katzen vor deine haustür.

    sicher gibt es solche gravierenden unterschiede von GRUNDSTÜCK zu grundstück. es war aber von REGIONalen unterschieden die rede. also mindestens auf kreis-ebene. und da kann man dann vielleicht noch einige unterschiede zwischen ost- und west-, oder nord- und süd-deutschland ausmachen. diese unterschiede rechtfertigen aber noch lange nicht eine totale andersbehandlung der freigangskatzen und schon gar keine unabhängigen studien und untersuchungen für jede einzelne region, oder gar stadt, oder dorf.

    nur mal rein vorsorglich: komm jetz nicht mit der ausrede, das deine hunde ja niemals einer katze was tun. streunende katzen wissen das nicht, und legen es nicht unbedingt auf einen versuch an. denn die meißten anderen hunde können keine katzen leiden.
     
  6. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Das glaube ich allerdings weniger, denn wer holt seine Katze schon in´s Haus (auch gegen ihren Willen !), wenn diese grad draussen unterwegs ist, wenn man weg will und die Katze nicht unbeaufsichtigt draussen sein soll ?

    Wie machen es andere denn ? Meine Katzen waren noch niemals in Nachbar´s Gärten, meine Katzen sind bei Dämmerung im Haus und kommen allenfalls dann nochmal kurz raus, wenn es schon stockdunkel und absolut still draussen ist. Meine Katzen streunen nicht die ganze Nacht durch die Gegend und was das Beste ist : Meine Katzen fangen keine Vögel ! Dafür sorge ich höchstpersönlich mit einem recht hohen Zeitaufwand, denn ich passe auf sie auf, wenn sie im Garten sind. Kann ich das nicht, müssen sie im Haus bleiben.

    Meine Katzen überqueren diese Zäune aber nicht ;)

    Nee, die meisten Schmusekatzen können Tag und Nacht raus oder rein, wann immer sie wollen oder nicht wollen. Das ist der grosse Unterschied. Ich kenne ausser uns auch keinen anderen Katzenhalter, der sein Grundstück rund um eingezäunt hat. Ich kenne nur Katzenhalter, die entweder reine Wohnungshaltung betreiben oder unbeschränkten Freigang gewähren.

    Wissen aber haargenau, wann die beste Zeit zum jagen ist. Was glaubst Du gab es hier eine Jaulerei, wenn die Dämmerung hereinbrach ... Wo glaubst Du sitzen meine Katzen, wenn es morgens langsam hell wird ?

    Das sind Phasen, womit ich nicht mal Tage oder Wochen meine, sondern eher gewisse Stunden am Tag. Eine Katze, die generell nicht jagen möchte, ist meistens eher alt oder krank, also eher die Ausnahme,mag allerdings auch Rassen geben, die weniger jagdfreudig sind, aber die sind ja auch eher in der Minderzahl.

    Ich gehe davon aus, dass es quicklebendige, agile Tierchen waren, bevor sie in den Fängen der Katze landeten.

    Tauben sind überhaupt kein Problem für Katzen.


    Katzen sind nicht dumm. Sie wissen genau, wer zum Haushalt gehört und wer nicht. Papageien sind ausserdem mit absolut wehrlosen Tauben nicht zu vergleichen. Ich habe hier derzeit 8 Hühnerküken und meine "Monsterkatze" hat nur noch mal um die Ecke gelinst, nachdem ich ihr zu Verstehen gab, dass sie "mir" gehören ;)

    Das sind Berichte von Katzenhalter über ihre Katzen, nicht mehr und nicht minder. Glaubst Du wirklich sie saugen sich das aus den Fingern, um ihre Katzen als "Monster" dastehen zu lassen ? Und das in einem Katzenforum ?
     
  7. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Als was würdest Du das bezeichnen was Du so von Dir gibst ? Ich lasse mich auf Deine Spielchen einfach nicht mehr ein und wenn Du meinst, Du musst deswegen beleidigend werden, dann mach das meinetwegen. Es ist mir ziemlich wurscht, was Leute wie Du von mir denken, denn solche Menschen denken eh das was sie wollen und nicht das, was ihnen ihr Verstand sagen müsste, sofern vorhanden, versteht sich ;)
     
  8. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Da irrst Du gewaltig, denn wenn ich sage, dass Rabenvögel, die andere Tiere erbeuten, eine Berechtigung dazu haben, dann scheint das eine völlig andere Bedeutung zu haben, als wenn z.B. Südwind das tut. Wenn dann noch Leute daherkommen und ihrem eigenen Haustier das zugestehen, was sie Rabenvögeln z.B, verwehren, dann steht mir nur noch das Fragezeichen im Gesicht.
    Tierschutz ist eine Sache, aber Tierschutz lediglich bis vor die eigene Haustür eine andere und Artenschutz bleibt da bei den meisten Menschen anscheinend sowieso aussen vor, wenn es um das eigene Tier geht. Die Tendenzen werden in diesem Thread nur allzu deutlich..
     
  9. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Genau das musste ich bei den Ausführungen auch denken.

    Wie soll das funktionieren ? Soll man nun strassenweise Gesetze erlassen ? Wo ist ein Randgebiet noch Randgebiet und wo fängt es an ? Welchen Wirkungskreis hat Miezi von nebenan und welchen, die zwei Strassen weiter ?

    Erlässt man städteweise oder sogar auf Landkreisebene Ausgangsverbot wird das Geschrei von Katzenhaltern gross sein, deren Katzen nicht im Entferntesten an die Gebiete herankommen können, in denen z.B. gefährdete Bodenbrüter ihr Revier haben.

    Letzendlich spielt das in meinen Augen aber auch gar keine Rolle : Hauskatzen haben es nicht nötig Vögel zu fangen und auch keinerlei Berechtigung dazu. Es wird Zeit, das mal ein Präzedenzfall geschaffen wird und ein Katzenhalter für den Schaden aufkommen muss, den seine Katze angerichtet hat. Das ist meine ganz persönliche Meinung und das obwohl ich meine beiden Katzen für nichts auf dieser Welt hergeben würde !
     
  10. domino

    domino Stammmitglied

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    Hallo Floyd,

    du bist also kein allgemeiner Tierfreund?
    Wir sind nicht im wilden Westen, so dass die Jäger auf deinen (u. einiger anderer) Wunsch hin, hergehen können u. mal eben die Katzen abknallen. Zum Glück nicht!
    Dieses Denken ist nicht weniger engstirnig u. egoistisch als das von den gewissenlosen Katzenhaltern.

    Wie schon mal geschrieben, wir haben auch nicht über die Katzenschar gejammert, sondern sie einfach nach u. nach kastrieren lassen. Handeln kann man auch ohne zu töten!

    Und im übrigen ist der Vorschlag von Hans-Peter Berger, Katzen werden der Brutsaison der Vögel in bestimmten Gebieten einzusperren, doch auch eine Möglichkeit um „Vorsorge“ zu treffen. Das würde sich bestimmt auch umsetzen lassen.
     
  11. owl

    owl Foren-Guru

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    das ist auch hier im thread einige Seiten zuvor schon vorgeschlagen worden, von saisonalem Einsperren schrieb ich.....
    ... und es gab ein Heidengeschrei ;)
     
  12. #871 Rudi und Rita, 27. November 2006
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Ob du es glaubst oder nicht, das würde ich sogar freiwillig machen, um meine Katzen zu schützen. Bei den meisten Hunden reicht im Gegensatz zu den Katzen ja sowieso eh der normale Gartenzaun.

    Na dann schaff dir doch mal eine Katze an und nimm sie an die Leine. Hier geht die Theorie zu weit weg von dem praktisch Machbaren.

    Und wenn du schon Hunde mit Katzen vergleichst. Dann braucht ja kein Vogelhalter mehr eine Voli, weil Enten und Hühner kann man ja auch ohne Voli halten.

    Von diesem Tipp würde ich ganz schnell abraten. Erst vor kurzem hat sich in der Nachbarstadt eine Katze am Halsband stranguliert.

    Dazu habe ich mir auch meine eigenen Gedanken gemacht. Sie müssen nicht richtig sein, sind nur meine Beobachtungen: Bis ungefähr zu Wende brüteten hier bei uns hauptsächlich und Massenweise Schwalben. War zu der Zeit also unsere "Hauptvogelart". Plötzlich blieben die Schwalben weg und es kamen die Amseln. Von Jahr zu Jahr wurden es immer mehr, sie wurden immer zutraulicher und brüteten an den unmöglichsten Stellen.
    Seit ungefähr 2 Jahren brüten hier kaum noch Amseln, dafür haben wir hier massenweise Spatzen und Sperlinge, also unsere jetzige "Hauptvogelart".

    Warum ist das so? An den Katzen kann es definitiv nicht liegen, da die Katzenpopulation bis ungefähr zu Wende bei uns weit über das 10-fache lag wie jetzt, der unmittelbare Nachbar meines Vaters, der nicht mehr lebt, hatte ja schon allein mind. 15 Freigängerkatzen.

    Deswegen gehen meine Gedanken eher in die Richtung, dass z. B. durch das extrem höher werdende Amselaufkommen der letzten Jahre unser Gebiet für diese Vogelart nicht mehr ausreichend Futter und evtl. Nistplätze bot.

    Als vor ca. 2 Jahren die Sperlinge mit brüten anfingen, war es nur ein Pärchen, was in unserer Dachrinne brütete. Dieses Jahr waren es 4!

    Bis vor ca. 2 Jahren hatten wir hier auch jahrelang einen wunderschönen Bussard. Dann kamen Vogelarten, nämlich 4 Krähen, die bisher hier noch nie gebrütet haben. Sie machten dem Bussard das Leben zur Hölle, griffen ihn zu 4. lautstark während dem Fliegen an. Irgendwann blieb er dann ganz weg. Ich weiß nicht, ob sie ihn getötet haben oder einfach nur vertrieben.

    Also zusammenfassend will ich damit nur sagen, dass ich der Meinung bin, dass die Vogelaufkommen gebietsweise wechseln, eben so wie ein Bauer auch kein Raubbau mit seinen Feldern betreibt.

    Stimmt so nicht. Ich verlasse mich grundsätzlich nie vollständig auf Studien, egal welcher Meinung sie sind, denn sie wurden auch nur von Menschen gemacht ...... und können im nächsten Jahr von einem anderen Menschen im Gegenteil kommen.
    Ich verlasse mich hauptsächlich auf meinen eigenen Kopf, denn wozu habe ich Augen und Ohren bekommen?

    Nur leider brüten die Vögel hier den ganzen Sommer. Das hieße die Katzen zu den Jahreszeiten drin zu behalten, wo sie eigentlich nur raus wollen. Wo man als Mensch die Fenster und Balkontüren auf stehen hat, sich selber viel draußen aufhält.

    Nee, da verwechselst du was mit den Hunden. Ich glaube jeder Katzenbesitzer ist froh, wenn seine Katze kastriert ist. Unkastrierte Kater stinken zum Himmel und eine unkastrierte Katze ist rund um die Uhr unausstehlich, ist nur am Jammern.

     
  13. leuko

    leuko Guest

    Hallo,
    es wäre hilfreich wenn sich die Leute die sich hier über Katzen aufregen auch bitte sich vorher über Katzen informieren würden.
    Eure Beutehochrechnungen sind viel zu hoch. Von 10 Beutezügen ist einer erfolgreich und das nicht bei Vögeln, ihr nehm einfach alle Katzen und behauptet jede Katze fängt am Tag so und so viele Vögel. Das ist reiner Schwachsinn und zeigt das ihr von Katzen keine Ahnung habt. Ich bin froh das meine Katzen so viele Mäuse fangen, die hocken nämlich ständig in meinem Futterhaus im ersten Stock und fressen das Winterfutter der Vögel.
    In diesem Forum sollte es doch um artgerechte Haltung von Tieren gehen, was ist artgerechter als die Haltung von Freigängern.
    Aber das scheint den meisten hier ja zu hoch, ihr könnt nichts als Tiere einsperren und euren Launen aussetzen.
    Wenn ihr euch schon so für den Schutz der Tiere einsetzt dann erzählt doch mal was ihr da so macht.
     
  14. floyd

    floyd Guest

    hallo uschi!

    recht einfach so von dir zu urteilen...
    ja, mit dem durchgreifen ist das wegfangen und nötigenfalls auch erschießen von wildernen katzen, nach deutschen gesetzen, gemeint.
    mit kastrieren alleine ist die problematik mit den wildernen katzen nicht gelöst - sonst hätten wir ja nicht keine überpopulation.

    auch ich schlug schon öfters vor entsprechende katzengehege in gärten zu bauen, von mir aus den ganzen garten einzuzäunen, wohnungen für die katzenhaltung optimal herzurichten etc., sich mit seinen tieren zu beschäftigen, anstatt nur türe auf und gut ist... aber genau wie liesl schon schrieb: das geschrei "das geht nicht" ist enorm groß gewesen - ohne auch nur einen kleinen verbesserungsvorschlag in der katzenhaltung zu machen...
    gute ansatzanregungen zu schönen katzengehegen/-gärten gab es am samstag bei vox, hundkatzemaus - savannahkatzen, zu sehen (bei nachfrage gebe ich auch noch gerne tipps) - denn ich bin mit katzen groß geworden, habe von der geburt bis zum tod alles bei katzen mitmachen dürfen, was man so mitmachen kann (geburt, kastrationen, vermittlungen, wohnungshaltungen, krankheiten, vergiftung, autounfall/-tod, sorgen bei freigängern - fast die ganze pallette).
    wird eine katze kontroliert und richtig gehalten, dann braucht man auch keine angst zu haben, dass der jäger seiner wildhege nachkommt oder noch wahrscheinlicher, die angeblich so heißgeliebte katze vom auto getötet wird...
    man schafft sich ein tier nur dann an, wenn man es auch halten kann. haltung heißt nicht: "tür auf"
     
  15. Detlev

    Detlev -

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    Welche Hochrechnungen meinst du? Wenn du die beiden aus GB und den USA meinst die ich verlinkt hatte solltest du sie nachlesen.

    Gruesse,
    Detlev
     
  16. st68

    st68 Foren-Guru

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    ich lese also die überschrift in diesem Forum:
    daraus lese ich, das es nicht um die alleinige artgerechte haltung von haustieren gehen soll, sondern um den schutz von wilden tierarten (vor dem menschen). "aktiver artenschutz" ist bei mir auch das einfache aufklären der freigangskatzenhalter über ihre sünden an natur und umwelt.

    das es in unserem land verboten ist wildtiere von haustieren töten zu lassen scheint den katzenfreunden, die sich hier so vehement für den freigang ihrer haustiere einsetzen, zu hoch zu sein. wenn es nicht möglich ist, das diese wildernden haustiere auf anderem weg am wildern gehindert werden, müssen sie eben eingesperrt werden. so einfach ist das. für jedes andere haustier gilt das doch auch (egal wie groß sein freiheitsdrang ist). z.B. verfallen jahr für jahr unzählige hunde dem wahnsinn, weil sie gegen ihren willen und freiheitsdrang, in einem zwinger leben müssen. und das sogar bei einhaltung aller gesetzlichen forschriften und auch in tierheimen.

    also sagst du selber das du dich an ein eventuelles ausgehverbot für katzen wärend der brutsaison von singvögeln (wie es schon von beiden lagern ausgedacht und vorgeschlagen wurde), niemals halten würdest und damit das wohl deiner katze über das wohl von geschützten tieren stellst...
     
  17. Jon October

    Jon October Stammmitglied

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    Hab` ich, Zugvogel! Dein Beitrag #699 enthält folgende Aussage:
    Inwieweit soll dieser anmassende Tip für mich hilfreich sein??? Hättest Du meine Ausführungen selbst mal brav und vollständig gelesen, wäre Dir aufgefallen, dass ich folgendes aussagte:"Deine Ausführungen klingen zynisch, aber leider hast Du nicht ganz unrecht".
    Du solltest Deine eigenen Tips beherzigen.

    Und in diesen wenigen hundert qm jagen sie nicht? Davon ab hättest Du es mit Deiner stürmischen Freigängerkatze ja auch mal mit Gehegehaltung probieren können. Vielleicht wären Dir dann Unsauberkeit und zerfetzte Tapeten erspart geblieben, ohne die Katze den Gefahren des Freigangs (Verkehr, Gift) und der Vogelwelt dem Aderlass auszusetzen. Aber Tür auf und Frieden herrscht ist halt einfach, bequem und auch noch so schön billig, nicht wahr?!

    Ähhh, Du unterstellst den Kleingärtnern dieser Anlage pauschal, dass sie Katzen hassen, vertreiben und sogar töten?! Mutig!!!
    Es geht übrigens einem Hobbygärtner nicht nur um die stinkende Hinterlassenschaft der ungebetenen vierbeinigen Besucher, sondern auch darum, dass die Grabetätigkeit der Katzen Sämlinge und Setzlinge beschädigt und die Arbeit des Pflanzenfreundes dadurch oft genug "für die Katz`" ist.

    Ja, ist bekannt! Nur am Rande, Luiniel, Du selbst bist ein Vertreter der Gattung Homo sapiens, nutzt - das beweist Deine Teilnahme an dieser Diskussion - die Vorteile der Zivilisation und verdrängst schon allein durch Deine Existenz etliche Wildtiere aus ihrem ehemaligen Lebensraum. Und was möchtest Du dagegen tun???

    Wenn aussprechen alleine langt, ist ja gut. Mir ist nur kein Missstand bekannt, wo Lippenbekenntnisse alleine was ändern.

    So ist es, st68! Um nichts anderes geht es hier.

    So sehe ich das auch!

    Einen echten Trost aber haben die Freigängerhalter. Und den werden wir ihnen nicht nehmen können. Ihre Katzen leben gefährlich und sterben oft qualvoll - aber glücklich. Immerhin ist Freilauf für Katzen nur natürlich und artgerecht. Und wen jucken schon die Wildvögel, Fledermäuse, Reptilien und Amphibien? Die lassen sich nicht streicheln, haben zu wenig Charme, sterben meistens still und unbemerkt und waren sowieso sicher alt, krank oder zu dusselig für diese Welt.

    Gruß

    Jon
     
  18. sigg

    sigg Guest

    Hat mir gefallen, der Post. Mal wieder alles auf den Punkt, nützt aber trotzdem nichts. Das sich im "Kreise drehen", wird sicher noch bis Post 2000 weitergehen, oder habe ich zu knapp gerechnet? Denn; " die dämlichste Ausrede ist immer noch besser als garkeine"! Ironie!
     
  19. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Frommer Wunsch


    Damit man die "Täter" dann wieder durch die B...-Zeitung schmieren kann?

    Auch "Spiegel" und "Stern" wollen da nicht zurück stehen und ein bißchen Auflage machen....

    Der Eine oder Andere hier im Forum wird sich noch daran erinnern können an das angebliche Beweis-Video in "Stern-TV", welches in Ermangelung einer authentischen Szene eben kurzerhand mit Statisten und Requisiten nachgestellt und als Dokumentation verkauft wurde.

    Warum sollten wir Jäger denn eigentlich für die Folgen der Dummheit anderer Menschen die Konsequenzen tragen? Alle freilaufenden Katzen, die ich in meinem kleinen 800-Hektar-Revier mit der Kastenfalle fange, kommen ins Tierheim- so lange, bis das Tierheim aus allen Nähten platzt und der Betreiber des Tierheims pleite ist. Und allen anderen Jägern in unserem Land empfehle ich die gleiche Vorgehensweise.

    Dann kommt vielleicht der Tag,wo die politisch Verantwortlichen die Tragweite dieses Problems zur Kenntnis nehmen müssen und selbst zum Handeln gezwungen werden.
    Oder auch nicht- die Lobby der militanten Tierschutztanten, Katzenfutterhersteller, hauptberuflich beschäftigten Tierschützer usw. ist groß und stark.

    Aber in Zukunft werde ich (und das ist mein persönliches Fazit aus diesem Thread) jeden der Heuchelei und der Doppelmoral zeihen, der den Artenrückgang in diesem Lande beklagt- und zum Thema Hauskatze schweigt.

    idS Daniel
     
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  21. floyd

    floyd Guest

    ja, das stimmt.
    die sensationspresse und die millitanten haus-"tierschützer" hatte ich total vergessen mit zu berücksichtigen.

    allerdings kenne ich dieses benannte video nicht. ich sah nur mal vor einigen wochen einen bericht, in dem auch mal wieder jäger angeprangert wurden "einfach so" haustiere zu schießen - sehr einseitig mal wieder...

    die sache mit der kastenfalle/ab ins tierheim scheint da wirklich die beste methode zu sein.

    und dem schlußsatz von Daniel kann ich mich nur anschließen!
     
  22. floyd

    floyd Guest

    mal abwarten, wir können ja wetten abschließen!
     
Thema: Katzen für das Aussterben von 33 Vogelarten verantwortlich
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