Oranghaubenkakadu und Verhaltensstörungen

Diskutiere Oranghaubenkakadu und Verhaltensstörungen im Kakadus Forum im Bereich Papageien; Hey Frank, das freut einen das es Ricki besser geht! ! ! :D Super, viel Glück für den Kleinen und die noch ausstehende Untersuchung!...

  1. Monsun

    Monsun Foren-Guru

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    Hey Frank,

    das freut einen das es Ricki besser geht! ! ! :D

    Super, viel Glück für den Kleinen und die noch ausstehende Untersuchung! *ganz-fest-daumendrück* :prima:
     
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  3. Brigitta

    Brigitta Stammmitglied

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    Hallo Frank,

    danke für die Infos zu "Rickie in Aussenvoliere". Ich interessiere mich nämlich für die möglichen Auswirkungen von "Außenvoliere auf Verhalten".

    Meine Außenvoliere wurde nämlich erst im Mai letzten Jahres aufgebaut. Bis dahin kamen die Geier bei mir also nicht unbedingt regelmäßig nach draußen.
    Auch wenn das Wetter schön war nicht, da ich nicht alle Innenvolieren immer nach draußen bringen konnte - Gößen- und Transportproblem bei den Innenvolieren.

    Nun ist seit Mai letzten Jahres meine Außenvoliere da und ich meine festgestellt zu haben, dass der nun von Frühjahr bis Herbst mögliche, häufige Aufenthalt dort sich positiv auf mögliche Verhaltensstörungen bei den Vögeln auswirkt.

    Und wie Du schreibst, rupft der Rickie bei Dir im Moment nicht mehr und beisst sich auch am Hals zur Zeit nicht auf - obwohl ohne Kragen.

    Vielleicht ist eben auch die Möglichkeit, jetzt regelmäßig häufig im Freien zu sein, an dieser Verbesserung von Rickie Rupferei und Aufbeisserei beteiligt. Das wäre natürlich super.

    Bei mir ist es so, dass meine Geier nach ein paar kleinen Gewöhnungschwierigkeiten (anfänglich Angst, sie kannten die Außenvoliere ja erst alle nicht) jetzt ganz wild darauf sind, so lange wie möglich draußen in der Außenvoliere zu sein. Da wird getobt und geflattert wie verrückt (25 qm) - und leider auch mal laut geschrieen. :D Abends, wenn ich die Bande dann wieder hereinhole, sind alle todmüde und sehr schnell still und ruhig. So richtig "fertig" - ausgetobt eben. Sie machen mir einen ausgeglicheneren Eindruck, seit dem sie regelmäßig nach draußen kommen.

    Das Schreien draußen gehört wohl (leider) dazu!

    Gruß
    Brigitta
     
  4. frank

    frank Mitglied

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    @Brigitta

    ...das kann gut sein,denn wie gesagt er nutzt sie jetzt auch voll aus. es ist halt natur-pur in einer außenvoliere! da kann mann/frau sich mühe geben aber das bekommt man mit einer innenvoliere nicht hin. ich leg mich ja auch lieber in die sonne statt unter einen "Proleten-Toaster" :D


    ...heute hat Rickie zum ersten mal das duschen voll genossen!
     

    Anhänge:

  5. Brigitta

    Brigitta Stammmitglied

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    Hallo Frank,

    Du glaubst gar nicht, wie sehr ich Rickie und Dir wünsche, dass es bald besser mit ihm wird. Auf den Fotos schaut er so nett aus, da kann man ihm, seiner Frau (und Euch) nur das Beste wünschen.

    Ja, draußen, das muss schon etwas Besonderes für die Vögel sein. Ich habe hier u.a. auch einen Kreischer-Ara, der, bis er zu mir kam, in ausschließlicher Wohnungshaltung war. Wenn der draußen in der Voliere sitzt, ist er sehr viel ruhiger als im Haus.

    Der Bruno sitzt da und schaut, es sieht fast so aus, als wenn unsereins fernsieht. Er ist zufrieden und freut sich. Es ist unglaublich, was der regelmäßige und möglichst häufige Aufenthalt in der Außenvoliere bei diesem sich auch rupfenden Ara (schon) bewirkt (hat).

    Gruß
    Brigitta
     
  6. bella

    bella Guest

    Diese Beobachtungen kann ich nur bestätigen.
    Früher kamen meine Kakadus gelegentlich auch mal raus, letztes Jahr auch etwas mehr, aber in diesem Jahr sind sie bei fast jedem Kakadutauglichen Wetter draußen an der frischen Luft. Mal mehr, mal weniger lang.
    Wo es Gefiederprobleme gab, sind praktisch kaum mehr welche, die Tiere haben was zum Schauen, UV-Strahlen kurbeln die Vitamin D-Synthese an, alle haben ein richtig schönes Gefieder bekommen. Im Winter wurde auch schon mal weniger geputzt, trotz regelmäßigem Duschen und das machte sich einfach optisch bemerkbar.
    Ein Traum eines jeden Papageienhalters sollte daher eine geräumige Außenvoliere sein!
     
  7. frank

    frank Mitglied

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    hallo,

    Rickie geht nun seitdem er in der ausenvoliere ist nicht mehr an seine halswunden(ohne halskragen) und rupft sich zur zeit auch keine federn mehr raus! ist schon ne ganze menge am nachwachsen ! :)

    ...aber !!

    jetzt hat er ne neue methode gefunden sich seine verbliebenen 4 kammfedern zu entledigen !

    er hält seinen kopf so weit nach unten wie es geht,greift sich mit der kralle ne kammfeder und beist sie ab :+schimpf :nene:
    hat jetzt nur noch 1ne kammfeder,die anderen 3 schon abgebissen! 8(


    mfg
    frank
     
  8. Brigitta

    Brigitta Stammmitglied

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    Hallo Frank,

    schön ist, dass der Rickie jetzt zur Zeit nicht rupft - hoffen, wir, dass es dabei bleibt.

    Blöd ist allerdings die Geschichte mit dem Abbeißen der Kammfedern. Irgendwie scheint ihm also doch etwas am "sich rupfen" zu liegen.

    Hast Du schon die Ergebnisse vom Hauttest? Falls da nichts ist, scheint es ja doch eher psychisch zu sein.

    Hast Du alte Baumwoll-T-Shirts, Socken, Unteräsche etc.? In schmale, recht lange Streifen schneiden, mit Sisalschnur in der Mitte fest zusammenschnüren und am Lieblingsplatz von Rickie aufhängen. Da kann er dann dran rupfen.
    Solche "Fransengebilde" biete ich meinem Goffin Benny an, der hat ja auch gerupft. Er ist ganz versessen auf diese Teile (ich mache sie so 40 cm lang und schnüre so viele Streifen zusammen, dass es in der Mitte ca. 3 cm dick wird, fest geschnürt) und "rupft" diese jetzt immer. Je zerfledderter sie sind, um so besser findet er sie. Und die Farbe weiß kommt am besten - wegen der eigenen Farbe?

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass man den Rupfern auch ein "Ersatz-Rupfding" anbieten muss, damit sie sich selbst in Ruhe lassen. Bei Benny hat es gewirkt - bisher. Aber vielleicht spielen da auch andere Ursachen mit hinein, wie eben Außenvoliere und mit dem Tee habe ich es ja auch bei ihm probiert. Gut, und er ist erst "neu" bei mir - wie Rickie auch bei Dir jetzt ca. 6 Monate. Das spielt sicher auch eine Rolle.

    Viel Erfolg und berichte bitte auch von den Hauttests!

    Gruß
    Brigitta
     
  9. frank

    frank Mitglied

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    Hallo,

    ...ich habe jetzt "V22 Tropfen" von der Firma Albrecht bekommen! hat jemand mit dem mittel schon erfahrung gesammelt???

    MFG
    Frank
     
  10. Brigitta

    Brigitta Stammmitglied

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    Hallo Frank,

    guckst Du unter http://www.gouldamadine.de/inhalt/berichte.htm
    da kannst Du etwas darüber lesen. Wird bei "Papageienglatze" eingesetzt - ich habe es noch nie benutzt. Drei von meinen haben zwar kahle Stellen - aber keine Glatze! :zwinker:

    Gruß
    Brigitta
     
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  12. Monsun

    Monsun Foren-Guru

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    Hallo Frank,

    ich freu mich das Rickie bis auf die Kammfedern gut geht! ! ! :freude:

    Den Vorschlag von Brigitta finde ich echt genial 8) , dass mit den "Fransengebilden"! ! ! :zustimm:
     
  13. #111 Thomas B., 4. Juni 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. Juni 2005
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Frank,
    V 22: Es handelt sich hier um ein m.E. irrational zusammengesetztes "homöopathisches" Kombinationspräparat (Komplexmittel) mit den "Indikationen" Haut- und Gefiederschäden.
    Ich rate von der Anwendung solcher Mittel, die mit fachgerecht angewendeter Klassischer Homöopathie nichts zu tun haben, ab. Es ist m.E. rausgeworfenes Geld.
    Mit homöopathhischen Mitteln sollte man ebensowenig wie mit schulmedizinischen laienhaft herumexperimentieren (deshalb steht auch auf homöopathischen Einzelmitteln immer nur "homöopathisches Arzneimittel ohne Angabe einer Indikation"), sondern sie nur nach Rat und Anweisung eines Homöopathen einsetzen. Leider verführen die Komplexmittel mit Indikationsangabe wie SC..., V... etc. zum gegenteiligen Vorgehen. Mit falschen Mittelgaben und falschen Mittelkombinationen erreicht man günstigstenfalls gar nichts, schlimmstenfalls kann man den Fall homöopathisch unheilbar machen. Am Schlimmsten ist diese Gefahr bei Hochpotenzen.
    Wenn es wirklich ein Mittel gäbe, das, unabhängig von den Ursachen und der Konstitution des Vogels, gegen Federrupfen hilft, wäre das jedem bekannt und der Erfinder wäre Millardär.
    Der Kampf gegen das Federrupfen ist individuelle Detektivarbeit, und leider nicht immer von Erfolg gekrönt.
    Wundermittel und einfache Lösungen gibt es nicht.
    Wenn es Dich interessiert, kann ich Dir gerne meine Patienteninformation "Federrupfen" unverbindlich zuschicken; da werden viele unterschiedliche mögliche Ursachen und Abhilfemöglichkeiten angesprochen.
    Bei Interesse schick mir eine Mail.
    LG
    Thomas
     
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