Welche Zweige sind ungefährlich?

Diskutiere Welche Zweige sind ungefährlich? im Vogelzubehör Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo! Welche Holzarten sind unbedenklich für unsere Nagetiere??? Ich weiß, das man den Vögeln Birke, Nadelhölzer, Obstbaumäste, Weiden,...

  1. Ariane

    Ariane Guest

    Hallo!

    Welche Holzarten sind unbedenklich für unsere Nagetiere???
    Ich weiß, das man den Vögeln Birke, Nadelhölzer, Obstbaumäste, Weiden, Nußbaumäste ohne Bedenken zum Nagen anbieten kann.

    Aber wie sieht es aus mit Kastanie, Ahorn, Akazie, Eiche, Buche usw.???

    Ich würde mich über eine Liste ungefährlicher Holzsorten sehr freuen.

    liebe Grüße,
    Ariane
     
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  3. Ariane

    Ariane Guest

    Hallo Jana!

    Vielen Dank!
    Jetzt brauch ich nur noch kucken ob die Pflanze bzw der Ast der Pflanze in der Liste steht oder nicht. Klasse!

    liebe Grüße,
    Ariane
     
  4. Gast

    Gast Guest

    Beitrag wurde auf Wunsch der Autors gelöscht.
     
  5. Gast

    Gast Guest

    Beitrag wurde auf Wunsch der Autors gelöscht.
     
  6. Ariane

    Ariane Guest

    Hallo Jana!

    Hmmm. Jetzt wundere ich mich aber doch. Auf welchen Pflanzenteil bezieht sich denn die Giftigkeit?

    Zum Beispiel steht auch die Kiefer als giftig drin. Dafür geht`s meinen Vögeln aber verdammt gut! [​IMG] Im Winter hänge ich als Sichtschutz zum Beispiel benadelte Äste in den Käfig, die auch genüßlich zerpflückt werden. Auch das Holz gehört bei meinen zu den beliebtesten Holzsorten.

    Und auch Butterblumen mögen meine sehr gerne, aber die sollen auch giftig sein?! Ja klar, als Kind hat man ja immer gepredigt bekommen, das diese weiße Milch giftig ist, aber zum Beispiel auch Pferde fressen Butterblumen ohne anschließende Verdauungsprobleme.

    Auch diverse Holunder-Arten stehen in der Liste der giftigen Pflanzen!

    Vielleicht hat es was mit der Dosis zu tun? Villeicht sind manche Pflanzen nur in extrem hohen Dosen giftig. Aber wann erreicht man diese Menge? Eigentlich sollte man ja annehmen, das bei kleineren Tiere, ein giftige Dosis schnell erreicht ist.

    ...

    [​IMG]extrem verwirrte Grüße,
    Ariane


    [Dieser Beitrag wurde von Ariane am 29. Juli 2000 editiert.]
     
  7. Gabi

    Gabi Moderatorin
    Moderator

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    Hallo Jana!

    Auch ich muß Ariane zustimmen, daß die Liste mich sehr verwirrt. Z.B. Holunderäste bekommen meine Schwarzköpfchen schon seit vielen Jahren ohne Vergiftungserscheinungen, in der Liste sind sie es jedoch. Ebenso Klee, der erst recht giftig sein soll - da könnte man ja direkt ängstlich werden, überhaupt noch etwas zu verfüttern, bzw. zum Nagen zu geben. Oder fassen wir das irgendwie falsch auf??

    Viele Grüße von der gleichfalls verwirrten
    Gabi [​IMG]
     
  8. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin moin!

    Die Giftpflanzendatenbank der Uni Zürich bezieht sich nicht ausschließlich auf Vögel sondern vorrangig auf Säugetierte. Von daher sind die Angaben zur Giftigkeit von Pflanzen auch nur bedingt auf unsere Geier zu übertragen.
    Zudem gibt es viele widersprüchliche Angaben in der Literatur: erst vor kurzem wurde die Giftigkeit von Petersilie in der Zeitschrift "Papageien" erwähnt, die nicht unbeträchtliche Verwirrung hervorrief. In einer nachträglichen Erläuterung wurde darauf hingewiesen, das es sehr wohl Petersiliensorten gibt, die Giftig sind, andere Sorten hingegen weniger oder gar nicht. Nun läßt sich aber beim Einkauf von Petersilie die Sorte nicht feststellen, weshalb eine Unterscheidung nicht sinnvoll erscheint.
    Ebenso wird die Kiefer u.a. Nadelgehöz in einigen Büchern als ungeeignet bis giftig für Papageien bezeichnet. Dies liegt wohl vor allem sei bemerkt an dem großen Harz-und Gerbstoffreich, der bei Jungvögeln durchaus zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Auch viele ältere Vögel vertragen dies nicht unbedingt: ob es auch bei ihnen zu Vergiftungen kommen kann, hängt vielleicht auch von dem sonstigen Futter ab. So bindet die Aufnahme spezieller (lehmhaltiger?) Erden bspw. Gerbstoffe u.a. Gifte (man kennt dies ja von den Aras, die im Freileben aus diesem Grunde Erde fressen).

    Zitat von der HP der Giftplanzendatenbank Uni Zürich:
    "Gefährlichkeitsgrad
    Die Einteilung berücksichtigt: schwach giftig (+) - giftig + - stark giftig ++ - sehr stark giftig +++. Wenn die Angaben in der Literatur widersprüchlich sind, ist dies vermerkt, oder die Giftigkeit wird als Bereich angegeben. Auf Vergiftungen im Ausnahmefall wird hingewiesen. Giftigkeit und Gefahr hängen von Gifttyp und Konzentration ab, diese wieder von Standort, Klima, Jahreszeit und Entwicklungsstadium der Pflanze, aber auch von Alter und Konstitution des Patienten. Auch wenn die aufgenommene Pflanzenmenge bekannt ist, lässt sich daher die aufgenommene Giftmenge nur schätzen...
    Letale Dosis/toxische Dosis
    Diese Angaben sollen als Richtlinien gelten, zudem sind die INFORMATIONEN NIE FÜR ALLE SPEZIES ERHÄLTLICH (Hervorhebung von mir). Es wurde Wert darauf gelegt, toxische und letale Dosen möglichst in Mengen an frischem oder getrocknetem Pflanzenmaterial pro kg Körpergewicht anzugeben. Experimentelle Werte, die durch parenterale Verabreichung des Hauptwirkstoffs an Labortiere ermittelt wurden, sind nur angegeben, wenn keine nützlicheren Angaben vorhanden waren."

    Noch ein weiterer Link zum Thema: http://imsdd.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/pflanidx.html
    Diese Datenbank bezieht sich aber auf die Giftigkeit für Menschen.


    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  9. Ariane

    Ariane Guest

    Hallo Olaf!

    >>Zum Glück wohne ich nicht in einer Großstadt, so habe ich leicht die Möglichkeit meinen Wochenbedarf von 7 Birken decken.<<<

    Du hast`s gut!
    Mitten in Berlin ist es leider wirklich nicht einfach, an Äste zu kommen.
    Und frische Zweige sind leider ein echte Seltenheit! Ab und zu bekommen die Vögel frische Weide zum Zerstören. Das hält sich aber auch in Grenzen, da die Weide im Garten noch ein bissel zu klein ist, als das man da regelmäßig was anschneiden könnte. Genau wie die anderen Bäumchen im Garten! Leider.

    Gut das ich meinen 3 Nagetieren auch Kastanie und Ahorn geben kann. Wieder sind die Auswahlmöglichkeiten gestiegen! [​IMG]

    liebe Grüße,
    Ariane
     
  10. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin zusammen!

    Ich verwende seit einigen Jahren Buchenäste als Sitzäste und habe keine negativen Erfahrungen damit gemacht. Ansonsten gibt es wegen der großen Verfügbarkeit bei mir auch vorrangig viel Birke, leider seltener
    Hasel-, Weiden- und Obstbaumzweige.


    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  11. gisi

    gisi Foren-Guru

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    4. August 2000
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    hi
    bei mir musste vorige woche ein halber wallnußbaum drann glauben mit seinen grünen wallnüssen
    die grünen nüsse wurden dann bis auf die nußschale geschält :-)die bekommt jetzt mein papagei nachdem die sittiche vorarbeit geleistet haben
    mfg gisi
     
  12. #11 Vogelfreund, 8. August 2000
    Vogelfreund

    Vogelfreund Foren-Guru

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    Kleine Zwischenfrage:

    <BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Olaf Pflüger:
    &gt;&gt; Dann einfach eine scharfe Säge eingepackt und ab in den nächsten Wald und Bäume (kleine Birken, Weiden usw.) gefällt. <HR></BLOCKQUOTE>

    und dabei nicht erwischen lassen, oder ?

    Ich denke mal das es verboten ist einfach irgendwelche Bäume zu fällen, oder ?



    ------------------
    Liebe Grüße vom Vogelfreund
    --
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  13. #12 Silberpfeil, 9. August 2000
    Silberpfeil

    Silberpfeil Guest

    Ja, das ist verboten; und da kann man nach kurzem Überlegen auch drauf kommen. Es gibt ja schließlich sowas wie Förster, die den Wald "überwachen" und es bestimmt nicht toll finden, wenn da einer die jungen Bäumchen absägt! (Tierliebe geht einher mit Naturschutz!)

    Normalerweise kann man sich das Holz auch vom Wald leihen. So mache ich das: Ich suche aus den vom Grünflächenamt geschnittenen Zweigen welche aus, und nach zwei drei Monaten, wenn sie stark verschmutzt und zernagt sind, bringe ich sie zurück und hole neue aus dem Wald. Normalerweise wird im Wald jedes Frühjahr geschnitten.
    Das Holz sollte dableiben, um den natürlichen Kreislauf nicht zu zerstören: Irgendwoher muß der Waldboden seine Nährstoffe beziehen; also neben verrottetem Laub auch Holz.
    Ihr könnt aber doch auch mal ganz legal und moralisch nicht verwerflich [​IMG] bei den Freidhofsgärtnereien nachfragen.
    Oder, falls Ihr einen Garten habt, pflanzt Euch doch ein paar Korkenzieherweiden. Unkaputtbar und wächst wie Unkraut.
    Liebe Grüße
    Silvia
     
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  15. Gast

    Gast Guest

    Beitrag wurde auf Wunsch der Autors gelöscht.
     
  16. Ariane

    Ariane Guest

    Hallo Olaf!

    &gt;&gt;&gt;Natürlich muß man sich vorher die Genehmigung holen um Einen Baum zu fällen.&lt;&lt;&lt;

    Und wo kriegt man die Genehmmigung? Beim Förster?

    liebe Grüße,
    Ariane
     
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