Endlich,wie schon lange vermutet...

Diskutiere Endlich,wie schon lange vermutet... im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; was mich hier unheimlich nervt ist der umgang den einige miteinander betreiben. kann man nicht einfach freundlich aber bestimmt seine meinung...

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  1. #381 Ziegenfreund, 17. Mai 2005
    Ziegenfreund

    Ziegenfreund Foren-Guru

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    was mich hier unheimlich nervt ist der umgang den einige miteinander betreiben.

    kann man nicht einfach freundlich aber bestimmt seine meinung sagen???

    manchmal komme ich mir hier echt vor wie im kindergarten.
     
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  3. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Das sagen alle HZ-Befürworter, weil sie die ganze Problematik nur aus der Sicht des Menschen betrachten, Hauptsache der Mensch ist zufrieden :(
    Vögel im Brutkasten, in der Plastikschüssel, mit Spritze oder Löffel mit Einheitsbrei gefüttert (Bitte bildlich vorstellen) und dann im Vergleich dazu: Vögel im Nistkasten, von der Mutter mit abwechslungsreichem Futter versorgt, unter den Flügeln geborgen, im Stimmkontakt mit der Mutter.
    Leider kenne ich keinen Link zu einem Film, der dieses bei Krummschnäbeln zeigt, aber vielleicht tuts ja der Einblick in eine Falkenbruthöhle

    So, das war mal der Versuch, die ganze Angelegenheit auf der emotionalen Ebene anzusprechen, für diejenigen, denen die Ausführungen von Volker zu trocken sind!
     
  4. krümel

    krümel mit monster

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    hallo dagmar,

    vielen dank für deinen netten beitrag! :)

    danke schön :)
    ja, beide sind nun in ihrer ersten mauser. natürlich kann man noch nicht sicher von einer geglückten verpaarung sprechen. aber das miteinander der beiden deutet nicht auf ein misslingen hin. sie fressen zusammen, schlafen aneinander gekuschelt, putzen sich gegenseitig und rufen sich wenn sie sich bei freiflug mal nicht sehen. machen also alles gemeinsam. denke demnach schon, dass alles klappen wird.

    antwort wirst du in meinem letzten posting finden.

    was ich aber gar nicht verstehe ist, dass bei jeder gelegenheit darauf hingewiesen wird, dass die forenleitung absolut gegen hz ist und hz voll und ganz abzulehnen ist. und auch züchter, die hz anbieten nicht bei den anzeigen geschaltet werden. wie kommt es dann aber, dass auf der startseite der vogelforen ein werbebanner von heike mundt zu finden ist und dies auch nicht erst seit gestern.

    [​IMG]
     
  5. Richard

    Richard Guest

    Womit wir wieder beim Thema Geld wären..
     
  6. #385 Bianca Durek, 17. Mai 2005
    Bianca Durek

    Bianca Durek † 06.08.2014

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    Hallo Alpha,

    Fakt ist nun einmal, dass nicht jede Handaufzucht verhaltensgestört sein muss. Meine ist bedingt durch die Paarhaltung ein völlig normaler Papagei.
    Genau so schreckhaft wie meine Naturbrut oder auch mein Wildfang.

    Meine Meinung dazu ist, dass der Halter ob bewusst oder unbewusst die Fehler begeht. Man lese doch nur im Kleinanzeigenmarkt, wieviele Vögel nach kurzer Zeit wieder abgeben werden. Hier beginnt das Übel für die später gestörten Papageien und nicht beim Züchter.

    Fakt ist fernerhin es gibt rupfende Papageien unabhängig von der Art der Aufzucht. (Haltungsfehler)

    Fakt ist, dass die Aufzucht ab Ei die Schlimmste ist.
    wie hier z.B.

    http://www.birdsinternational.net/

    Meine Meinung hierzu ist das der Gesetzgeber durch die Vorschrift der geschlossene Beringung einiges dazu beigetragen hat, dass die Brut nicht mehr in das Nest zurückgesetzt werden kann und von Hand aufgezogen werden muss.

    Fakt ist das die Nachfrage den Markt bestimmt.

    Meine Meinung hierzu ist das die Unwissenheit der Erstkäufer ausgenutzt wird und gerade hier sollte Aufklärungsarbeit geleistet werden und nicht im Nachhinein auf Leute mit dem Finger gezeigt werden die sich eine Handaufzucht gekauft haben.

    Es gibt einfach zu wenig Aufklärung darüber, dass auch eine Naturbrut im Umgang mit Menschen nicht bissiger ist als eine Handaufzucht und das es auch ohne Clickertraining geht. Denn dieses Abrichten halte ich für ein noch grösseres Übel als Handaufzuchten.
     
  7. Motte

    Motte Guest


    Jeder der viel Zeit und Lust hat, könnte mit der Suchfunktion meine Beiträge durchsehen. Wie Du das darstellst, hetzte ich den ganzen tag durchs Forum um Leute anzusaugen und das stimmt nachweislich nicht.

    Schuld sind meistend zwei Elke, da bin ich auch kein Engel, das weiß ich. Ich weiß wann ich die Schuld bei mir zu suchen habe. Und nun lass ichs mit Dir gut sein. Hat eh keinen Zweck
     
  8. Andrea77

    Andrea77 Stammmitglied

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    Hallo,

    also nochmal: Ich denke mal, keiner von "uns" verteufelt hier irgendjemanden, wenn er sich aus Unwissenheit eine HZ zugelegt hat (und ich denke, dass sind die meisten).

    Ich habe auch lange Zeit (es waren insges. 1 1/2 Jahre) hin und her überlegt, was für mich und für die Vögel das Beste sein würde.
    Klar, die Vorteile für die HZ liegen da erstmal auf der Hand: Zahmheit von Anfang an, sie sind im Notfall dann auch "handelbar", wenn man z. B. mal zum TA muss (so denkt man zumindest).
    Fehlprägung- ach, nein, bei mir doch nicht, sie sollten ja von Anfang an einen Partner haben und auch keine isolierte HZ sein...
    Glaubt mir, ich hatte mir wirklich viele verschiedene Tiere angesehen, HZ, sie saßen auch schon bei mir auf dem Arm. Aber irgendwie kam mir das alles nicht wirklich richtig vor. Sie saßen zwar auf meinem Arm, aber irgendwie waren es nicht wirklich Vögel...so kam es mir zumindest vor....
    Also konnte ich auch nicht zusagen. Die Züchter heizten meine Ängste bzgl. Naturbruten natürlich schön ein: Ach, die werden nie zahm und beißen immer. Die sind viel lauter als HZ, und das in einer Mietwohnung. Wenn das mal keinen Ärger mit dem Vermieter gibt...Mmmh, die Züchter schienen es doch nur gut zu meinen, ich war wirklich ratlos. Aber immer, wenn ich so ein verschüchtertes Küken auf mir sitzen hatte, tat es mir vornehmlich leid. Suchte es doch irgendwie meinen Schutz und meine Wärme. Hätte es dieses Küken bei seiner Mutter nicht besser, fragte ich manchmal die Züchter. Nein, nein, versicherten die mir dann, den Küken macht das nichts aus. Die haben ja ihrer Wärmelampe…Und die Eltern, traute ich mich anfangs noch zu fragen…Naja, die suchten ihre Jungtiere schon, aber das liesse nach einigen Tagen nach…Und irgendwann hätten sie sich auch an den Ablauf gewöhnt…

    Naja, ich habe wirklich lange hin und her überlegt und auch viele Gespräche mit Haltern gesucht. Komisch, da kam dann plötzlich eine ganz andere Meinung auf. "Nie wieder eine HZ, die kleben an einem", "Ich werde meine HZ abgeben müssen, denn sie schreit ununterbrochen, wenn ich zur Arbeit gehe" etc.

    Meine Angst, NB nicht zahm zu bekommen blieb trotzdem. Auch Berichte anderer Halter, die von erfolgreichen Zähmungen von NB berichteten konnten mich nicht wirklich beruhigen....
    Trotzdem- irgendwie liebte ich meine Tiere schon jetzt, bevor ich sie überhaupt hatte. Und ich wollte nicht in ihre Augen sehen müssen und die Frage in mir tragen: Warum wurden wir wegen dir von Mama und Papa weggerissen? Warum durften wir nicht so groß werden, wie es uns zusteht? Warum hast du uns das bisschen Freiheit nehmen lassen, das wir in Gefangenschaft noch haben: Den Stolz ein Vogel und kein Mensch in Federkostüm zu sein..?

    Unsicher, aber zu allem bereit sagte ich also im Sommer letzten Jahres einem Züchter zu, zwei NB bei ihm zu kaufen. Bis ich sie abholte kam immer wieder diese Angst: Werden die jemals zahm?? Und dann auch noch gleichzeitig?? Aber trennen wollte ich sie nicht mehr. Sie waren zwar keine Geschwister, aber trotzdem zusammen aufgewachsen. Ich habe mir dann immer gesagt, dass ich sie einfach lieben werde, wie sie sind. Und soviel Zahmheit sie mir zugestehen, soviel werde ich dankbar annehmen und stolz darauf sein, dass diese wenigstens nicht erzwungen wurde.

    So, jetzt sind die beiden ein halbes Jahr bei mir. Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn sie mal nicht an mir kleben. Sie wollen überall dabei sein und finden uns "komische Wesen ohne Federn" offenbar ganz amüsant. Sie haben so einen ungemeinen Stolz und einen Ausdruck, der mir zeigt, dass sie "sie selber" sind.
    Klar, ihre Freiheit kann ich ihnen wohl nicht geben und klar müssen sie sich mir und meinen Gegebenheiten anpassen. Aber sie sind und bleiben Vögel und darauf bin ich stolz.....

    Naja, das war jetzt mal ein Erfahrungsbericht. Vielleicht macht es dem ein oder anderen Mut, auch auf NB zurückzugreifen. Ich würde es mir wünschen, um der Vögel willen.
     
  9. Motte

    Motte Guest

    Das versuchete ich bereits zu erklären. Probleme mit Geiern haben wir in allen Bereichen, egal ob HZ oder NB, das bestreite ich nicht. Aber WARUM haben wir solche Probleme? Sollte sich vielleicht etwas an diesem Verhältniss zwischen Mensch und Tier ändern? Offensichtlich ist es nötig. Darum ist dei Frage ob HZ in jedem Fall Problemfälle werden. Sie zeigen bloß unser Verhältniss und unsere Erwartungshaltung dem Vogel gegenüber
     
  10. Motte

    Motte Guest


    Du hast meine postings offensichtlich NICHT begriffen
     
  11. #390 Motte, 17. Mai 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Mai 2005
    Motte

    Motte Guest


    So, entschuldigt das ich mich hier selbst zitiere, aber ich möchte alle HZ Halter die sich von mir verachtet und angegriffen fühlen das nochmal zu lesen. Ich hoffe es wird DANN verständlich worum es eigentlich geht.

    Bertachten wir es doch mal nüchtern. Bei der Papahaltung liegt in vielen bereichen was im argen. Zeit sich die Frage zu stellen woran das liegen kann. NEIN, ich meine nicht das die HZ Schuld ist, SIE ist bloß eine Frucht die unsere falschverstandene, weil vielfach vorgelebte, Tierliebe getrieben hat.

    Was Volker schreibt hat hier Hand und Fuss. Es sind keine halbseidenen subjektiven Erkenntnisse. Was er schreibt stützt sich auf viel mehr als die eingene "Vorliebe"


    Ich will nicht sagen das ich ein besserer Vogelhalter bin. Meine Geir sind auch Teil der Familie, sie leben bei uns in der Wohnung. Arttypische Verhaltensweisen sind vielleicht verloren gegangen, dafür haben sie Verhaltensweisen angenommen die Vögeln in der Wohnungshaltung zugute kommen (exessives Essenbetteln gehört dazu. Keine Angst sie bekommen nur Geiergerechtes :D )
    Wir halten hier (fast) alle Vögel, weil wir sie schön und faszinierend finden. Ich will also nicht behaupten das man Vögel in Menschenhand als genau das erhalten kann was sie eigentlich sind. In Australien käme kein Nymph auf den Trichter auf die nächste Farm zu fliegen um beim Farmer auf der Schulter zu hocken. ich denke ihr wisst was ich meine.

    Aber ein Rest muß doch übrigbleiben. Irgendwann muß doch auch der Vogel das bekommen was ihm zusteht. Ich weiß beim besten Willen nicht wie ich das erklären soll. Für mich steht jedoch fest, das man sich in der Papageienhaltung zu wenig Gedanken macht.

    Da wird gefragt wie oft frische Knabberäste geboten werden, wie oft und wie lange Freiflug gewährt wird usw. Sicher, man gibt sich Mühe, aber gleichzeitig zwängen wir unseren Geiern ein gutes Stück von unserem Leben auf. Je enger der Kontakt zwischen Mensch und Vogel, um so mehr Probleme tauchen auf. Das glaube ich mittlerweile feststellen zu können. Und alles was ich sage ist:

    HZ kann mit seiner Fehlprägung (und die IST DA, auch wenn sich der halter noch so sher bemüht) und dem was ihr genommen wurde, kann nicht der Schritt in die richtige Richtung sein. Denn probleme die UNSERE Geier haben, hätten sie zu hundert Prozent NICHT in der freien Natur! Alle seelischen Schäden, alle abnormen Verhaltensweisen, entstehen durch die menschliche Obhut

    Manchmal habe ich das Gefühl, das HZ Besitzer glauben das richtige Händeln ihrer Vögel könne sie vor Fehlprägung schützen /abhalten. Fakt jedoch ist, das die Fehlprägung nunmal in dem Moment stattfindet, in dem ein Kücken von seinen Eltern getrennt wird, um vom Menschen aufgezogen zu werden. hier erfahren soziale intelligente Wesen einen enormen Einschnitt in ihr Wesen und ihre persönliche Entwicklung
     
  12. #391 tamborie, 17. Mai 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Mai 2005
    tamborie

    tamborie Guest

    Also irgendwie absolut unbegreiflich.
    Du schreibst hier etwas, was genau so hier seit etlichen Seiten gemacht wurde.

    Tauchst auf mit einem Rundumschlag wo jeder angegriffen wird, tust Kund welche Leute Du leiden kannst und welche nicht, um dann zu schreiben was hier längst geschrieben steht?????????
    Versuchst es als eine neue Verpackung hier unterzumogeln!!!!

    Im übrigen wurden hier keine Personen angemacht welche Handaufzucht haben. Du verdrehst alles ein wenig.

    Ich denke mal nicht Du wirst jetzt die Güte haben uns diesen Quatsch zu erklären????

    Lediglich diese Aussage ist merkwürdig: Meine Meinung dazu ist, dass der Halter ob bewusst oder unbewusst die Fehler begeht. Man lese doch nur im Kleinanzeigenmarkt, wieviele Vögel nach kurzer Zeit wieder abgeben werden. Hier beginnt das Übel für die später gestörten Papageien und nicht beim Züchter.
    In den Anzeigen stehen fast nur Hz kaum NB, die Fehler leigen wohl eher darin das die Menschen dachten: Nun bekomme ich ein tolles Kuscheltier!
    Dies sind die Fehler weswegen sich auch viele überschnell zu einen Kauf entscheiden!!


    Tam
     
  13. VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Konstruktive Anmerkung für Besitzer/innen / Halter/innen noch junger Handaufzuchtvögel: (Mit)entscheidend dafür, dass die per HZ hergestellte Disposition zu Abweichungen vom Normverhalten der jeweiligen Art keine Manifestation (keinen unumkehrbaren Determinismus) erfährt, ist die sehr frühzeitige Verfügbarmachung innerartlicher Sozialkontakte bei gleichzeitiger Reduzierung der Mensch-Tier-Beziehung. Also im Prinzip exakt das Gegenteil dessen, was durch Handaufzucht bewirkt werden soll. Bewirkt werden soll: Eine stärkere Bindung an den/die Halter/in (Stichwort: "Zahmheit"). Diese Paradoxie zu durchbrechen wird umso schwerer fallen, je stärker der Wunsch danach ist, einen zahmen Hausgenossen zu erhalten.
     
  14. Nora

    Nora Guest

    Hallo Krümel,

    was Du da geschrieben hast, von Stundenlangen rumjagen oder mit Kescher einfangen, da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Ich hatte meinen Wildfang nach einigen Tagen so weit, das er abends alleine auf Befehl in die Voliere geht. Ich habe nie einen Kescher oder Stundenlanges Jagen benötigt um ihn in seine Voliere zu bekommen. Oder sollte meiner besonders Pflegeleicht sein? Denke ich aber nicht, denn die Vögel sind nicht dumm und lernen sehr schnell.
    Wichtig ist, dabei die Ruhe zu bewahren und nicht nervös oder Hektisch zu reagieren.

    Klar musste ich den WF in den ersten Tagen auch etwas "Jagen" und ihm den Weg zur Voliere begreiflich machen: Wichtig war dabei, das ich ihm dann nicht zu nahe kam und ihm die Zeit gelassen habe in Ruhe in seine Voliere zu klettern.
    War er drin, bin ich langsam hingegangen und habe mit ruhiger Stimme auf ihm eingeredet und die Voliere geschlossen.
    Nach einigen Tagen war es kein Problem mehr. Sage ich heute "ab rein", fliegt er zum Kletterbaum und von dort in die Voliere. Das dauert keine zwei Minuten.

    Was das Thema HZ betrifft, möchte ich mich nicht weiter zu äußern, da mir der Verlauf dieser Diskussion, wie sie hier stattfindet, sehr Missfällt.
    Ich habe selber zwei HZ und keine Probleme mit Verhaltensstörungen oder sonstigen Probleme. Aber ich denke das liegt daran, dass die beiden HZ einiges von dem WF und der NB gelernt haben. Und ich sie als Vögel und nicht als Schmusetier ansehe und dementsprechend behandle.

    Von dem Wissen her, was ich heute habe, rate ich auch jeden ab, den Kauf von HZ zu unterstützen, was ich auch bei jeder Gelegenheit in meinem Umfeld tue. Brauche da nur von meinen Erfahrungen zu berichten. Ob der Rat dann angenommen wird, liegt nicht in meiner Macht, aber dennoch würde ich mir nicht anmaßen Besitzer von HZ mit gewissen Äußerungen zu beleidigen.
    Den Tag wo alle Einer Meinung sind und auch so handeln werden wir gewiss NIE erleben.
    Das Kind ist schon lange in den Brunnen gefallen, es herauszuholen, Bedarf sachlicher Aufklärung und keine Schuldzuweisungen.

    Aber das ist anscheinend nicht so einfach, das Raufhauen geht wohl doch besser.

    Gruß
    Nora
     
  15. #394 Bianca Durek, 17. Mai 2005
    Bianca Durek

    Bianca Durek † 06.08.2014

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    Ich denke mal nicht Du wirst jetzt die Güte haben uns diesen Quatsch zu erklären????

    Warum nicht ! Den Quatsch denn du seitenlang von dir gibst, kann eh keiner toppen.



    Die Art der Aufzucht spielt doch im Prinzip bei einem Abgabepapagei ganz selten eine Rolle. Die Art der Haltung ist sehr oft der entscheidende Punkt.
    Der überwiegende Teil sind doch Einzelvögel gewesen.

    Das Einzelvögel sich einen menschlichen Partner aussuchen, ist auch eine altbekannte Tatsache.

    Tritt dann das ein was in Posting 267 steht, wird es eben ein Problemvogel oder von manchen auch Wandervogel genannt.

    Nur sind dafür die Züchter nicht unbedingt haftbar zu machen sondern die Halter.
     
  16. alpha

    alpha Foren-Guru

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    @ Bianca:

    Ja, aber du als erfahrene Halterin hattest sogar noch Probleme (die du selbst hier beschreibst) wie z.B. dass du anfangs das Vogelzimmer nur nötigenfalls betreten hast, da die HZ nur an dir kleben wollte, nicht?
    DU wusstest als erfahrene Halterin, wie man sich jetzt verhalten muss.
    Aber was macht ein Anfänger? Einer ohne diese Erfahrungen? Einer, der nicht weiss, was passiert, wenn er sich nicht massiv zurücknimmt? Und besonders einer, der sich erstmal nur einen Papageien kauft, der nächste dann in einem halben Jahr?
    Nicht HIER (beim Halter) beginnt das Übel - nein - das Über beginnt beim Züchter der den HZ-Vogel auf den Menschen prägt!!!! Denn NUR solche Vögel kleben von anfang an am Halter.
    Kauft sich ein Unerfahrener eine NB wird er sicher alsbald fragen, wann und wie der Vogel etwas zahmer wird, und es wird ihm geholfen. Den Fehler, diesen Vogel den ganzen Tag mir sich herumzuschleppen KANN der Unerfahrene erst gar nicht machen. Und selbst wenn es der erste Vogel ist, so wird ihm spätestens hier gesagt, dass ein zwiter sinnvoll und wichtig ist. Und wenn er nicht hin die Foren findet, dann merkt er alsbald wohl selbst, dass es DAS für den Vogel nicht sein kann - wenn er oftmals nur alleine dasitzt und sich vom Menschen nicht so sehr "unterhalten" lassen will.
    Nochmal: Das Übel beginnt bei der Afuzucht, also beim Züchter, und nicht erst beim Halter. Der Halter ist erst der 2. in der Kette (hab ich auch schon einige Male geschrieben, und ich schätze dich auch nicht so ein, dass du DAS nicht verstehen kannst).
    Uch hierzu wiederhole ich mich bereits:
    Wäre ich Züchter und mir läge was an meinen Vögeln (mehr als am Geld) dann wäre mir schnurz was "der Markt" verlangt!!!!! Wenn ich jedoch wieder allem Wissen HZ betreibe (weil es der Markt verlangt) dann ist mir wohl der Verkauf (die Kohle) wichtiger, als die Zukunft meiner Vögel. Nicht wahr?

    Richtig. Und haben nicht schon einige (einschl. mir) geschrieben, dass es NICHT darum geht, Leute die bereits HZ (unwissentlich) gekauft oder aufgenommen haben, hier anzumachen?
    Es geht mir (und sicher auch anderen) darum, hier aufzuklären. Wenn ich nicht die Hoffnung hätte, dass sich durch diesen Thread hier vielleicht eine Hand voll Leute die Augen öffnen lassen, dann wäre mir das (diese teils Kinderkacke - nicht auf dich bezogen) hier schon längst viel zu doof.

    Du siehst also, wir sind fast einer Meinung - außer eben bei dem Thema, WER den Grundstein legt für eine evtl. Verhaltenssörung.
    Und wenn mir als Züchter was daran liegt, dass die Papageien doch bitte nicht so verzogen und verhätschelt werden (wie H. Koch schreibt), dann produziere ich doch erst gar keine Vögel, welche geradezu prädestiniert sind verhätschelt zu werden. Denn unter Jungvögeln dürften es ausschliesslich die HZ sein, die nach Kuscheleinheiten (und Verhätscheln und Verziehen) noch und nöcher rufen!!!

    Dann noch aus deinem letzten Posting:
    Ja, aber werden nicht gerade HZ als besonders tauglich für die Einzelhaltung angeboten? Und dass sie sich ihren Menschen als Parnter aussuchen, klar - aber das tun doch auch HZ die NICHT in Einzelhaltung gehen (hattest wie oben angedeutet ja selbst Mühe, dass nicht DU der Parnter des Grauen geworden bist).
    Im Übrigen hatte ich ähnliche Probleme wie du. Ich hatte schwer zu kämpfen, dass mein einer Grauer nicht immer nur zu mir wollte, und ihm beizubringen, dass seine Henne der geeignetere Partner ist! Es halt lange gedauert - und wehe, ich hätte damals nicht schon die Foren gekannt und wusste, was zu tun ist. Dann hätte ich hier nun "meinen Grauenpartner" und eine einsame Henne!
     
  17. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Kann ich in keinster Weise bestätigen.

    Geht man entsprechend auf die Bedürfnisse des (Abgabe)Vogels ein, ist eine Naturbrut weitaus "einfacher" und schneller zu resozalisieren bzw. weiß eine Naturbrut noch das sie ein Vogel ist, was man von HZ aus Einzelhaltung nicht (mehr) behaupten kann.

    Bei einer Naturbrut werden wieder Instinkte "geweckt" sobald sie mit ihres Gleichen zusammen kommen, die aber bei einer HZ zum allergrößtem Teil fehlen, weil der Mensch sie ihr nunmal nicht beibringen konnte.

    Da nutzt auch nichts die Aufzucht im Geschwisterverband.
     
  18. Motte

    Motte Guest


    Wo wir wiedermal bei dem Thema sexuelle Prägung wären. Es gibt natürlich angeborenen Instinktive und Verhaltensweisen! Aber Fakt ist das ein papa sich als jenes Wesen identifiziert, von dem es aufgezogen wurde. Hier wird also auch das Schema für einen späteren potentiellen Sexualpartner festgelegt. Es handelt sich hier um irreversieble Prägung, was so viel bedeutet wie: nicht mehr rückgängig zu machen! Und bei aller Schmuserei usw, es geht bei einem Tier vorrangig um die Vermehrung, das weitergeben seiner eigenen Gene. Und das würde eine HZ gern bei einem Menschen ausleben. Nimmt man nun einen Papa aus 20Jahren EInzelhaft und NB und einen Papa aus selben Bedingungen, welcher per hand aufgezogen wurde, liegt nahe inwiefern sich das Verhalten bei der resozialisierung unterscheidet und vorallem WARUM. Eine fehlgeprägte NB hat sich aus EWrmangelung eines Artgleichen Partners einem Menschen angeschlossen. Ist plötzlich ein Artgleicher Partner da, wird dieser im allgemeinen früher oder später bevorzugt als Partner angenommen, da die NB auf seine eigenen Art geprägt ist und weiss das dort der passende Partner sitzt ( natürlich geht auch bei einer NB die rasozialisierung selten von heut auf morgen; zu groß sind die Defizite im Bezug auf den Umgan mit einem artgleichen Partner)

    Eine HZ, jedoch wird sich damit schwerer tun. Letztendlich wendet sie sich auch dem artgleichen partner zu. Aus dem selben Grund warum viel einzeln gehaltenen Vögel einen Taddy oder ein Taschentuch poppen: Der Partner der auf Grund der Prägung bevorzugt wird, steht nicht zur Verfügung, bzw, ist nicht bereit/ in der Lage, das zu geben was der Vogel sich wünscht. In diesem Fall ist der sich verweigernde Partner der Mensch, der versucht das Tier zu resozialisieren

    Ich sehe da also deutliche Unterschiede
     
  19. #398 Motte, 17. Mai 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Mai 2005
    Motte

    Motte Guest

    Das glaube ich auch nicht. Ein Tierkind orientiert sich immer an den Eltern. Das ist von der Natur so eingerichtet und mehr als logisch, denn DA gibt es was zu lernen, nicht bei den Geschwistern. Die Eltern sind also der zentrale Punkt und zukünftige Partner werden so ausgesucht, das sie dem Schema der Eltern entsprechen. Spielen unter Geschwistern, ist nur ein spielerisches Erproben dessen, was die Eltern vorgelebt, bzw vermittelt/ beigebracht haben

    Es gab da vor zwanzig Jahren interessante Versuche mit Affen (die Versuche fand ich ansich natürlich wenig prickelnd, aber lehrreich)

    Ich glaube es handelte sich um Resusaffen. Ein Resusaffenbaby wurde so früh als möglich der Mutter wegenommen und von einer Atrappe "aufgezogen". Dabei handelte es sich lediglich um ein mit Teppich bespanntes Drahtmodell, welches mit einer Milchflasche ausgestattet wurde. Bei Gefahr oder Unsicherheit flüchtete sich das Kind schnellstens zu dieser "Mutter".

    Diese Affen waren nahezu garnicht mehr in eine normale artgleiche Gruppe zu inegrieren. Geschweige denn das eine Verpaarung stattgefunden hätte. Man möchte sich garnicht vorstellen wie diese Affen im Erwachsenenalter gelebt haben müssen. Sie habe ihre Artgenossen nicht als solche erkannt und kannten deren Kommunikation, oder Sozialverhalten nicht.

    Auch bei Menschen ist so etwas schon beobachtet worden. Das sogenannte "Kasper Hauser- Syndrom" Es handelt sich dabei um Kinder die nie soziale Kontakte knüpfen konnten, wie Gefangene völlig isoliert "aufgezogen" wurden. Es ist einfach nur grausam und schrecklich was solche Menschen/Lebewesen durchmachen.
     
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  21. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    im schönen Westerwald
    Stimmt...................

    Erlebe ich momentan bei unseren 5-wöchigen Katzenkindern.

    Katzenkinder fauchen den Menschen auch erst einmal an, wenn sie beginnen ihre Augen zu öffnen.
    Vor fremden Menschen haben sie (momentan noch) nach wie vor Angst und reagieren mit fauchen und kratzen.

    ..........trotzdem käme da kein Mensch auf Idee sie per Hand aufzuziehen, wenn es nicht notwendig wäre.
     
  22. VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Einige Anmerkungen zur "Geschwisteraufzucht", welche im Gegensatz zur isolierten HZ die Prägung auf die (und Sozialisierung mit der) Art erleichtert, allerdings wesentliche Defizite nicht beheben kann. Ich hoffe, die Erklärungen sind verständlich. Wenn nicht - bitte nachfragen.

    Neben den starren, angeborenen Verhaltenskomponenten (angeborene auslösende Mechanismen, endogene Reizerzeugungsvorgänge) spielt für die Entwicklung der Nestlinge und Jungvögel, und dafür welche "Richtung" sie nimmt, auch das "individuelle Lernen" eine nicht unerhebliche Rolle. Ohne die Bedeutung und Funktion angeborener Aktions- und Reaktionsnormen abzuwerten kann gesagt werden, dass im Gegensatz zu niedrig entwickelten Tieren, bei denen sich diesbezügliche Vorgänge auf einer Reiz-Reaktionsebene abspielen, Psittaciden zu einer differenzierten Verarbeitung von Außenreizen fähig sind.

    Sprechen wir dem "Lernen" eine Bedeutung für die Verhaltensentwicklung von Nestlingen und Jungvögeln zu - was abgesehen von der anteilsmäßigen Quantifizierung unstrittig sein dürfte - ist die hieraus abzuleitende Folgerung zwingend, dass der Entzug oder Ersatz von Lernerfahrungen eine Auswirkung (Effekt) auf das Verhalten bzw. die Verhaltensentwicklung haben wird.

    "Lernen" setzt voraus, dass "Lerninhalte" (vermenschlicht ausgedrückt: "Wissen") und Vermittler des "Wissens" vorhanden sind. Man möge den Rückgriff auf menschliche Kategorien nachsehen; aber wäre es denkbar, dass ein Säugling oder Kleinkind gleichaltrigen Säuglingen oder Kleinkindern Inhalte vermitteln kann, über deren bloße Existenz noch nicht die Spur einer Ahnung im Hirn vorhanden ist? Also wird ein Teil der notwendiger Weise an Nestlinge und Jungvögel zu vermittelnden Inhalte, die sich naturgemäß in einem dispositven Rahmen bewegen, nur von Altvögeln, die über das entsprechende (erworbene, erlernte, tradierte) "Wissen" verfügen, zu transferieren sein.

    Eine Unterbrechung des Informationstransfers von Eltern zu Nestlingen und/oder Jungvögeln führt zwangsläufig - und dies bedarf keiner weiteren Erörterung- zu "Informationsdefiziten". Hinzu kommt, dass eine Veränderung der Umgebungsstrukturen durch Verbringen der Nestlinge in ein neues Umgebungsmedium zu akustischen, taktilen und visuellen Änderungen der ebenfalls nicht zu vernachlässigenden "Umfeldinformationen" führt, über deren mögliche Auswirkungen noch sehr wenig bekannt ist.

    Schöne Grüße
    Volker
     
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