Grausame Versuche an Singvögeln

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G

Gunna

Guest
Hallo, diese Meldung kam grad bei mir rein:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Pressemitteilung vom 13. November 2007

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VolkswagenStiftung sponsert Singvogelmord

Recherchen der Ärzte gegen Tierversuche enthüllen: An der Universität
Oldenburg werden mit Unterstützung der VolkswagenStiftung seit Jahren
grausame Tierversuche an Singvögeln durchgeführt. Der Ärzteverband
fordert die Einstellung der finanziellen Unterstützung des
"Singvogelmordes" durch die VolkswagenStiftung.

Gartengrasmücken und Rotkehlchen werden in Helgoland oder im
Botanischen Garten in Oldenburg gefangen und wochenlang im Institut
für Biologie der Uni Oldenburg gehalten. Den Tieren wird ein
reflektierender Klebestreifen auf den Kopf geklebt. Die Rotkehlchen
erhalten zudem noch eine einseitige oder beidseitige Augenkappe
auf den Kopf geklebt. In einem Plexiglaskäfig wird ihr Verhalten
in verschiedenen magnetischen Feldern beobachtet. Anschließend
werden sie durch Köpfen getötet.

"Diese Manipulationen sind für die Vögel mit ungeheurem Stress
und Leid verbunden", weiß Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin
bei Ärzte gegen Tierversuche.

Mit den Versuchen soll die Orientierung von Zugvögeln ergründet
werden. "Es geht lediglich um die Befriedigung der wissenschaftlichen
Neugier und um persönliche Karrieren", erklärt die Tierärztin.
Irgendein Nutzen für den Menschen sei dabei nicht erkennbar.
"Niemand hat etwas gegen die Erforschung des magnetischen Kompasses
der Zugvögel, solange dabei keine Tiere gequält und getötet werden",
so Gericke weiter.

Die Ärzte gegen Tierversuche fordern die VolkswagenStiftung auf,
die finanzielle Unterstützung von Tierversuchen einzustellen.
In den USA startet zeitgleich eine Kampagne durch "In Defense
of Animals", die einen Ausstieg der VolkswagenStiftung aus der
tödlichen Singvogelforschung zum Ziel hat.

Weitere Informationen:
http://aerzte-gegen-tierversuche.de/i.php4?x=700-111-250-&Lang=de
http://www.vivisectioninfo.org/campaigns/volkswagen/

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Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert
Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen
und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München,
Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127,
**********, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
---------------------------------------------------------------------
 
das ist nicht zu fassen!
wenn ich an das engelchen denke, Rotkelchen dass ich vor 3 Jahren großgezogen hab...wie sanft es mir Küsschen auf die Lippe gegeben hat...

Werd ich auch sofort weiterleiten!
 
2 Fragen:
1. Warum ist es gestattet obwohl Singvögel unter strengen Schutz stehen und man schon bastraft wird nur weil man ihre Mauserfedern im Wald aufsammelt?
2. Warum werden die Vögel hinterher geköpft, warum nicht wieder frei gelassen? Ergibt für mich keinen Sinn.
 
Warum sollte man an Rotkehlchen das Zugverhalten testen?Die bleiben doch hier.Holger
 
Dann beschäftige dich doch mal mit der beschriebenen"Versuchsanordnung", das ist wissenschaftlicher Unsinn(Klebestreifen am Kopf).Holger
 
Dann beschäftige dich doch mal mit der beschriebenen"Versuchsanordnung", das ist wissenschaftlicher Unsinn(Klebestreifen am Kopf).

Also nur um das klarzustellen, falls das falsch rüber gekommen ist! Ich bin keinesfalls für diese Versuche, ob sie nun geeignet sind das Zugverhalten zu erforschen oder nicht. Mit "beteiligen" meinte ich an der Protestaktion beteiligen, nicht an der Versuchen.

mfg

kadl
 
es ist absolut normal Vögeln die Augen oder eins der Augen zuzukleben wenn man so etwas testen will. Das Gleiche macht man mit Insekten. Libellen, Bienen...

Tierversuche sind alle grausam.
 
Interessant finde ich immer, wieviele Menschen, die überhaupt keine Ahnung haben, sich ins unermessliche Erzürnen.
Es ist ein Tierversuch, bei dem die Funktionsweise des Gehirns untersucht wird und Erkentnisse über tierische Verhaltensweisen gewonnen werden. Also absolut legitim und keinesfalls sinnlos.
Was denken die meisten hier, auf was tiermedizinische Erkentnisse über unsere Haustiere basieren? Ja, richtig: auf Tierversuchen.
 
aber was bringen DIESE versuche und warum MUSS man das mit vögel machen die schon geschützt sind?
klar menschen sind tierart "allesfresser" und pute + co wird auch geköpft und gegessen aber andererseits gibts auch kosmetik wo durchgestrichener hase steht was ohne tierversuche heißt!
und spritzmittel für pflanzen was zb bienen nicht schadet.
mit derzeitigem standpunkt von wissenschaft muss man so was auch nicht mehr an tieren testen.
andererseits ist es in deutschland so weit ich weis verboten embryoforschung zu betreiben wo man auch wunderbar vorschen kann???
die frau kann aber bis 3ten monat (glaube ich) abreiben lassen und was passiert dann?
fast baby mit kleinen beinchen und ärmchen fliegt ins "mülleimer"???
ist das nicht heuchlerisch???
 
.Was denken die meisten hier, auf was tiermedizinische Erkentnisse über unsere Haustiere basieren? Ja, richtig: auf Tierversuchen.

Eh klar: damit Haustiere geheilt werden können, müssen andere Tiere leiden. Super Argument!!!!

Für die Versuchstiere interssiert sich halt keiner! Die Haustiere gehören ja oft zur Familie und was manche Menschen für die Behandlung ausgeben is ja wohl echt irre! Wer Tiere wirklich mag, würde wohl eher dafür plädieren alle Tierversuche einzustellen und dafür vom eigenen Haustier vielleicht auch ein wenig früher Abschied nehmen.

Und bevor hier irgendwelche Einwände in die Richtung kommen: ich selber habe einen Hund und wir hatten seit ich zehn war auch zu Hause immer Haustiere. Und ich war auch jedes mal traurig, wenn eins gestorben ist. Trotzdem würde ich nicht ein einziges Tier quälen lassen, damit meins überlebt!!!

Der NUTZEN der oben genannten Tests ist mir übrigens immernoch nicht klar!

mfg

kadl
 
Wer Tiere wirklich mag, würde wohl eher dafür plädieren alle Tierversuche einzustellen und dafür vom eigenen Haustier vielleicht auch ein wenig früher Abschied nehmen.
??? Eine wirklich abstruse Einstellung... wenn man bedenkt wie z.B. die Tollwutimpfung vielen Tieren (und Menschen) Leid erspart.
Oder auch die Tatsache, dass Staupe in Deutschland kaum mehr ein Thema ist.

Wäre es dir wirklich lieber, wenn solche Krankheiten immer noch unter Haustierpopulationen grassieren würden, sodass du deinen Hund mit einem Spaten erschlagen müsstest, wenn er mit infizierten Tieren Kontakt hatte? (denn die schmerzlose Einschläferung ist auch in Tierversuchen erarbeitet worden)

Trotzdem würde ich nicht ein einziges Tier quälen lassen, damit meins überlebt!!!
Na dann hoffe ich mal, du hast deinen Hund nicht mit Fleisch gefüttert. ;)

Der NUTZEN der oben genannten Tests ist mir übrigens immernoch nicht klar!
Dann lies die Publikation.
 
aber andererseits gibts auch kosmetik wo durchgestrichener hase steht was ohne tierversuche heißt!
Jedoch ausschließlich deshalb, weil alle Bestandteile, aus denen ein solches Kosmetikum besteht, bereits an Tieren (aus-) getestet wurde . Das schreiben die Hersteller natürlich nicht dazu. Das finde ich „heuchlerisch“.
mit derzeitigem standpunkt von wissenschaft muss man so was auch nicht mehr an tieren testen.
Was man muß oder auch nicht (mehr), schreibt der Gesetzgeber vor. Das ist der richtige Adressat.
fast baby mit kleinen beinchen und ärmchen fliegt ins "mülleimer"???
Das ist ein anderes Thema als Embryonenforschung. Dazu müssten die Embryonen – wie auch Versuchstiere – „normiert“ sein. Sei froh, dass Du in einem Land lebst, in dem Frauen nicht mehr als Reproduktionsvehikel von Vergewaltigern weiter missbraucht werden dürfen.
Der NUTZEN der oben genannten Tests ist mir übrigens immernoch nicht klar!
Bei dieser Untersuchung an Singvögeln handelt es sich um (zulässige) Grundlagenforschung und nicht um eine medizinische Studie. Allerdings waren sehr viele Arzneimittel Ergebnisse aus Grundlagenforschung, wären aber ohne die vorgeschriebenen Tierversuche nie auf dem Markt gekommen.
Na dann hoffe ich mal, du hast deinen Hund nicht mit Fleisch gefüttert.
Mit dem Argument „kämpfe“ ich auch immer – Fleisch von wie vielen Wirbeltieren brauche ich, um eine Krähe auswildern zu können ? Absurd, Fleisch aus der Massentierhaltung zu nehmen, aus dem übrigens das meiste Hunde- und Katzenfutter besteht. Der deutsche Markt ist dabei zu über 80 % von einem Hersteller dominiert. Wer also die gängigen Marken füttert, ist auch an den entsprechenden Versuchen beteiligt.
 
??? Eine wirklich abstruse Einstellung... wenn man bedenkt wie z.B. die Tollwutimpfung vielen Tieren (und Menschen) Leid erspart.
Oder auch die Tatsache, dass Staupe in Deutschland kaum mehr ein Thema ist.

Ich glaube eher weniger, dass diese Impfstoffe entwickelt wurden, damit keine armen Schoßhündchen (mal überspitzt ausgedrück) mehr daran sterben, sondern weil die beiden Krankheiten eine große Gefahr für Mensch und auch Nutztiere darstellten!!! Da ist der Nutzen ja wohl wieder um einiges größer!

Wäre es dir wirklich lieber, wenn solche Krankheiten immer noch unter Haustierpopulationen grassieren würden, sodass du deinen Hund mit einem Spaten erschlagen müsstest, wenn er mit infizierten Tieren Kontakt hatte? (denn die schmerzlose Einschläferung ist auch in Tierversuchen erarbeitet worden)

Nein, ich würde ihn erschießen!!! Oder wurden Schusswaffen auch nur durch Tierversuche erfunden???

Na dann hoffe ich mal, du hast deinen Hund nicht mit Fleisch gefüttert. ;)

Kann ich nicht wirklich entkräften. Aber hier gehts ja eigentlich auch um Tierversuche und nicht um die Schlachtung von Tieren. Außerdem kommt der, sowieso recht niedrige, Fleischanteil in Tierfutter aus Fleischabfällen. Hab mal irgendwo den Kommtentar von einem Tierfutterhersteller gelesen: "Extra für Tierfutter wird keine Tier getötet". Hintergrund war da, warum es kein Katzenfutter mit Mäusefleisch gibt. Grund: Mäuse werden für Menschen nicht geschlachtet, ergo: keine Mäusefleischreste und damit auch kein Mäusekatzenfutter! Dass für den Soja im Tierfutter ordentlich Regenwald gerodet wird und dabei etliche Tiere ihren Lebensraum verlieren würde ich da noch eher vorbringen...

mfg

kadl
 
Was man muß oder auch nicht (mehr), schreibt der Gesetzgeber vor. Das ist der richtige Adressat.

Sorry, aber das glaubts Du doch bitte nicht wirklich?! Der Gesetzgeber verbietet Tierversuche darum nicht, weil andere Methoden für die Arzneimittelkonzerne teurer wären. Sowas nennt man Lobbyarbeit!!!


Sei froh, dass Du in einem Land lebst, in dem Frauen nicht mehr als Reproduktionsvehikel von Vergewaltigern weiter missbraucht werden dürfen.

Auch eine Tolle Argumentation!!! Als wäre Abtreibung nur erlaubt, wenn es sich um Vergewaltigungopfer handelt. Der einzige Grund den es dazu braucht ist....ach ja, KEINER!!!! Außer man sieht es als Grund an, dass man keine Lust hat, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen!!! Zugegeben, diese Beratungsgespräche die man machen muss sollen echt hart sein, aber das ist die EINZIGE Hürde.


Absurd, Fleisch aus der Massentierhaltung zu nehmen, aus dem übrigens das meiste Hunde- und Katzenfutter besteht. Der deutsche Markt ist dabei zu über 80 % von einem Hersteller dominiert. Wer also die gängigen Marken füttert, ist auch an den entsprechenden Versuchen beteiligt.

Siehe oben...

mfg

Kadl
 
Der Gesetzgeber verbietet Tierversuche darum nicht, weil andere Methoden für die Arzneimittelkonzerne teurer wären.
Natürlich sind Tierversuche, zu denen es (teurere) Alternativen gibt, mittlerweile verboten. Ebenso haben Firmen durchgesetzt, daß sie auf die Ergebnisse anderer Firmen referenzieren können, damit Doppeluntersuchungen unterbleiben. Du glaubst doch selbst nicht, daß eine Firma freiwillig Geld für unnötige Tierversuche ausgibt ? Dem Tier ist es im übrigen vermutlich egal, ob es zu Versuchszwecken oder zur Fleischerzeugung beschissen leben muß. Nicht mit schmerzhaften Prüfungen gleichzusetzen, deren größtmögliche Vermeidung inzwischen ebenfalls im TierSchG festgeschrieben ist.
Der einzige Grund den es dazu braucht ist....ach ja, KEINER!!!!
Du warst diejenige, die nicht nach Gründen differenziert hat (s.o.). Es gibt auch noch überlebensunfähige Behinderungen, Gefährdung für das Leben der Mutter, etc. Natürlich macht man es sich erheblich einfacher, wenn man alle in einen Topf wirft, um anderen ihr Selbstbestimmungsrecht abzusprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube eher weniger, dass diese Impfstoffe entwickelt wurden, damit keine armen Schoßhündchen (mal überspitzt ausgedrück) mehr daran sterben, sondern weil die beiden Krankheiten eine große Gefahr für Mensch und auch Nutztiere darstellten!!! Da ist der Nutzen ja wohl wieder um einiges größer!
Staupe befällt nur Caniden und ist weder für Mensch noch für pflanzenfressende Nutztiere von Gefahr.
Würdest du also sagen, es wäre besser gewesen keinen Impfstoff für diese Krankheit auszuarbeiten, weil dabei Tierversuche durchgeführt wurden?
Egal, wie viele Tiere später einen Vorteil dadurch hätten?

Interessante Einstellung.

Nein, ich würde ihn erschießen!!! Oder wurden Schusswaffen auch nur durch Tierversuche erfunden???
Erfunden, nein. Geschosse und ihre Auswirkungen auf den Köper werden aber sehr wohl an Tieren getestet.

Machen wir uns nichts vor: So gut wie alles, was man kaufen kann, wurde und wird an Tieren getestet. Egal ob Lebensmittelzusätze, Cremes, Zahnpasta, Waschmittel, Lacke, Farben u.s.w.
Alles käufliche, was wir essen, auf den Körper auftragen, berühren oder einatmen hat Tierversuche durchlaufen - egal ob uns der Hersteller mit lustigen "Keine Tierversuche"-Aufklebern verarschen will oder nicht.
Und das ist gut so!

Und Grundlagenforschung bietet uns eine Basis, auf der Wissenschaflter neue Verfahren und Medikamente entwickeln können. Sicher sind mache Versuche für Laien schwer nachzuvollziehen und ein Nutzen nicht erkennbar. Aber anstatt gleich rumzuschreien sollte man sich in die Materie einarbeiten und nicht einfach das unterschreiben, was andere einem vorsetzen.


Außerdem kommt der, sowieso recht niedrige, Fleischanteil in Tierfutter aus Fleischabfällen. Hab mal irgendwo den Kommtentar von einem Tierfutterhersteller gelesen: "Extra für Tierfutter wird keine Tier getötet".
Ah, und was ist mit den Tieren, an denen das Futter getestet wird? Diese werden ebenfalls getötet und untersucht, um die "Auswirkungen" des Billigfleisches zu untersuchen und das Rezept zu verbessern.
Diesen Hunden geht es kein Stück besser als den Singvögeln in oben genannten Tests.
 
Oh man, ich glaube wir beenden das lieber. Denn erstens werden wir eh nicht zusammenkommen und zweitens gehts jetzt schon wieder los, dass einem Dinge in den Mund gelegt werden, die man nicht gesagt hat bzw. Aussagen umgedichtet werden.

Als kleines Beispiel:

Du warst diejenige, die nicht nach Gründen differenziert hat (s.o.). Es gibt auch noch überlebensunfähige Behinderungen, Gefährdung für das Leben der Mutter, etc. Natürlich macht man es sich erheblich einfacher, wenn man alle in einen Topf wirft, um anderen ihr Selbstbestimmungsrecht abzusprechen.

Erstens: ich war derjenige ;)

Zweitens: ich hab NIE behauptet, dass es keine Gründe gäbe, bei denen eine Abtreibung gerechtfertigt wäre!!! Ich habe nur gesagt, dass man keinen Grund BRAUCHT, um legal abzutreiben. Das ist, find ich, ein gewaltiger Unterschied. Dagegen stand Deine Aussage, dass Abtreibung ja wohl legal sein müsste, weil sonst Vergewaltigungsopfer nicht abtreiben dürften. Eine Abtreibung nach einer Vergewaltigung oder bei einer lebensunfähigen Behinderung des Kindes ist ja wohl auch was ganz was anderes. Dass aber, und ich drück das mal sehr drastisch aus, irgend ein Mädel oder ein Paar, das mit der Einstellung rumv....t: "Wir passen ja immer auf" oder "Kondom nervt" dann einfach sagen kann: "Ne, kein Bock aufs Kind" find ich halt einfach sehr krass. Ich finde halt, dass jeder für sein Handeln selbst verantwortlich ist und die Folgen zu tragen hat. Sollte ich mal in so einer Situation sein, dass ein ungewolltes Kind auf dem Weg ist, würde ich nicht daran denken es abzutreiben. Auch wenn es schlussendlich natürlich die Entscheidung der Frau wäre. Du tust ja so, als wäre die einzige Alternative zur jetzigen Regelung, Abtreibungen generell und ausnahmslos zu verbieten.

Und wie gesagt, bleibt ruhig bei Euren Meinungen. Ich denke wir haben unsere Standpunkte klargelegt und bevor das hier noch echt hässlich wird bin ich dafür, dass wir es dabei belassen.

mfg

kadl
 
Sag' 'mal, wieso fühlst Du Dich eigentlich angesprochen bzw. angegriffen ? Das Thema wurde ursprünglich von "frechdachs-131" angeschnitten, auf dessen Zitierung sich auch mein Einwand bezog. Du hast es lediglich aufgegriffen und schreibst ja selbst, daß man sich in Form eines Beratungsgespräches sehr wohl begründen muß. Natürlich kann man auch gleich nach Holland fahren, deshalb wäre ein Verbot in Abhängigkeit von der Begründung sicher keine Lösung. Da Du außerdem zu dem Schluss kommst, daß es "natürlich die Entscheidung der Frau wäre", wo siehst Du eigentlich einen Widerspruch ? Übrigens finde ich es nicht wirklich gerecht, daß in Deinem Beispiel der Vater dabei gar nichts zu sagen hat, aber so ist es in der Praxis nun 'mal. Wer wirklich will, der findet einen Weg.
 
Dem Tier ist es im übrigen vermutlich egal, ob es zu Versuchszwecken oder zur Fleischerzeugung beschissen leben muß.

Diese Aussage von Vogelklappe halte ich für sehr, sehr wichtig! Ja, es sterben Singvögel und einzig und allein der Mensch hat direkt etwas davon. Sie sterben aber, um das Wissen über diese Tiere zu mehren (und nein, das geht hier z.B. nicht anders, aber falls jemandem ein ganz tolles alternatives Experiment einfallen sollte... nur her damit!) und der Mensch kann nur schätzen und schützen, was er kennt. Der Wissenschaft ist unter anderem zu verdanken, dass Vögel heute nicht mehr als dumme Automaten angesehen werden, sondern dass die hohe Intelligenz von Krähen, Papageien und anderen Vögeln als gesichert gilt. Und was ist wohl einfacher zu schützen? Dumme Organ-Automaten oder intelligente Individuen?
Was wir nicht kennen und verstehen wird erst recht nicht geschützt, häufig genug entstehen an Stelle von Wissen Aberglaube, der zur gnadenlosen Jagd auf die Tiere führen kann. Man denke an das schlechte, zum allergrößten teil unbegründete Image von Raben und Krähen, oder daran, dass Katzen früher als unheilvolle Plage gesehen wurden und entsprechend viele Kätzchen ertränkt wurden.
Die stärkste Waffe gegen Unrecht gegenüber Tieren ist die Aufklärung, also das Wissen. Und selbst, wenn Wissen nicht indirekt den Tieren wieder zugute kommt, ist Töten zum Wohle des Wissens noch immer sehr viel legitimer als für einen Überfluss an Fleisch in der Wursttheke, von dem Reste sogar weggeworfen werden....
Wissen wird noch vielen Generationen zugute kommen, das Schnitzel vor uns deckt gerade mal den Trieb eines Moments ab....

Ich bin nicht für vermeidbare Tierversuche, dass Tierversuche aber überflüssig wären, ist Unsinn. Und ich halte es nicht für Zufall, dass Tierschutz in einer Zeit entstanden ist, die von Wissenschaft und Informationsfluss dominiert wird.

Ich finde es schon naiv, sich in jedem Belang über sein Lieblingstier schlau zu machen (dass Hunde zweifarbig sehen, dass Affen sogenannte Spiegelneurone und somit die Grundlage zu Theory of Mind (ein Konzept des eigenen Geistes und dem von anderen) besitzen, dass Eulen dreidimensional sehen können, dass Vögel UV wahrnehmen....), aber die Wissenschaft wegen Tierexperimenten zu verteufeln. Na, dann seid wenigstens so konsequent und schaltet bei der nächsten Doku über Fähigkeiten von Tieren um..... Letztendlich fließen Gelder auch deswegen in diese Forschungszweige, weil wir einen solchen Wissensdurst haben.
 
Thema: Grausame Versuche an Singvögeln

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