Tierquäler tötet Schwäne in Berlin

Diskutiere Tierquäler tötet Schwäne in Berlin im Forum Allgemeines Vogelforum im Bereich Allgemeine Foren - Näheres könnt ihr hier lesen: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12444354/63579/Berlin-Tierquaeler-toetet-und-verletzt-Schwaene.html
Es ist nicht zu fassen, wozu Menschen fähig sind - da frage ich mich, ob der Begriff "Mensch" hier noch zutrifft, oder ob man solche Kreaturen nicht eher als Bestien bezeichnen sollte? Pflaume
 
Nein, vermutet wird auch eine evtl. Hundeatacke bzw. ein aufgehetzter Hund.
Aber hier bei uns ist alles möglich...
Ein Fuchs scheidet aus, zu kleine zu schwach...
Aber vielleicht hat's ja inzwischen auch schon Wölfe in Bärlin und wir haben's nur noch nicht gemerkt...
 
Es ist nicht zu fassen, wozu Menschen fähig sind - da frage ich mich, ob der Begriff "Mensch" hier noch zutrifft, oder ob man solche Kreaturen nicht eher als Bestien bezeichnen sollte? Pflaume
Hallo!

Hast Du gesehen, daß es Menschen waren????

Mit solchen Äußerungen wäre ich sehr vorsichtig.

Im Nachbarort wurden im Januar 2012 Alpakas laut Medienberichten von "Tierquälern" heimgesucht. Drei Alpaka-Stuten wurden durch Messerstiche schwer verletzt. Besonders auffällig waren die Verletzungen die im Genitalbereich zugefügt wurden. Auf der selben Wiese wurde einige Tage später auch der Hengst von unbekannten Tätern so sehr mißhandelt, daß auch er eingeschläfert werden mußte.
Später stellte sich heraus, daß die bösen Verletzungen keine Messerstiche wie zuerst behauptet, sondern Bißverletzungen von einem wildernden Hund waren.
 
Hallo!

Hast Du gesehen, daß es Menschen waren????

Mit solchen Äußerungen wäre ich sehr vorsichtig.


Später stellte sich heraus, daß die bösen Verletzungen keine Messerstiche wie zuerst behauptet, sondern Bißverletzungen von einem wildernden Hund waren.

In dem Fall war es auch der Mensch, indem er seinen Hund wildern ließ. Ich treffe auch hin und wieder Hundehalter, denen eher der Hund genommen gehört, im Sinne des Hundes. Es sind Erfahrungswerte, die meinen Hals anschwellen lassen. Vielleicht reagiere ich da zu heftig. Ich werde deinen Rat beherzigen.

Gruß Pflaume
 
Nein, vermutet wird auch eine evtl. Hundeatacke bzw. ein aufgehetzter Hund.
Aber hier bei uns ist alles möglich...
Ein Fuchs scheidet aus, zu kleine zu schwach...
Aber vielleicht hat's ja inzwischen auch schon Wölfe in Bärlin und wir haben's nur noch nicht gemerkt...

aber warum scheidet ein Fuchs aus? achja, der hat ja keine Schwimmhäute? aber so manche Hunderasse wohl?
 
Also falls es ein Mensch war dann finde ich das einfach grauenvoll, das es sowelche Personen gibt!
Ich meine wieso sollte man das denn den armen Schwänen antun?
Oder Tieren überhaubt!

Angeles01
 
In dem Fall war es auch der Mensch, indem er seinen Hund wildern ließ.
Eben, genau so isses. Leider :traurig:
Ich kann von mir behaupten, dass ich Hunde wirklich sehr gerne mag. Doch wildern, das geht nicht. Würde ich sowieso bei ALLEN Haustieren die wildern, strafbar machen.

Vielleicht reagiere ich da zu heftig.
Nein, das glaube ich nicht. Und deine Frage, ob das überhaupt noch Menschen oder eher Bestien waren (so diese Schwäne durch Menschen oder ihre unbeaufsichtigten Haustiere zu Tode kamen) finde ich durchaus berechtigt.

Bei aller Liebe..... aber irgendwo hört es auf. Und wenn ich solche Grausamkeiten lese, dann werde ich saumässig wütend. Haben die Leute denn keine Phantasie, um anderen Hobbies, die keinem weh tun, zu frönen ?
 
Haben die Leute denn keine Phantasie, um anderen Hobbies, die keinem weh tun, zu frönen ?
Wahrscheinlich nicht...
Man sollte Tierquäler oder ähnliches als Laborversuche benutzen, damit sie zumindestens irgentwie nützlich sind! :+klugsche
 
...Ich kann von mir behaupten, dass ich Hunde wirklich sehr gerne mag. Doch wildern, das geht nicht. Würde ich sowieso bei ALLEN Haustieren die wildern, strafbar machen. ...

Ja gerne, besonders bei Katzen!!! :zustimm:
Endlich mal saftige Strafen für die Besitzer dieser viel zu oft nicht kastrierten Faunenverfälscher!! :D
Dann wird aus einer HAUSkatze auch endlich mal eine HAUSkatze. ;)
 
Dann wird aus einer HAUSkatze auch endlich mal eine HAUSkatze. ;)
Katzen sind die einzigen Haustiere,die sich dem Menschen freiwillig angeschlossen haben,
...alle anderen Haustiere(Vögel ausgeschlossen) wurden domestiziert!

Ergo folgt die Katze auch heute noch ihrem Naturtrieb,sprich Nahrung selber besorgen!
Auf Bauernhöfen werden deshalb Katzen gehalten,damit sie dort Mäuse fangen !

Ein Katze ein Leben lang im Hause einzusperren,erachte ich als Tierquälerei!8o
Michael
PS ich habe keine Katze(n)
 
Sicher gibt es eine Million Katzen in Städten, die ausschließlich in Wohnungen leben.
Nun erzähle mal all diesen Leuten, sie wären Tierquäler?
Wobei ich persönlich auch nichts gegen Katzen in Wohnungen habe, denn da richten sie weniger Schaden an, außer an Tapeten.
Ivan
 
Wahrscheinlich nicht...
Man sollte Tierquäler oder ähnliches als Laborversuche benutzen, damit sie zumindestens irgentwie nützlich sind! :+klugsche
Soweit waren die vor ca. 70 Jahren schon mal. Wo das endete wissen wir doch (hoffentlich) noch viel zu gut. Bevor Du Dich hier weiter aufmandelst, dann geh lieber weiter Party machen. :nene:
 
Ja, ob manche wirklich immer ihr Gehirn eingeschaltet haben...oder paßt eher der Spruch "mit dem Gehirn, welches schon auf der Fensterbank Platz nimmt".
Ivan
 
Sicher gibt es eine Million Katzen in Städten, die ausschließlich in Wohnungen leben.
Nun erzähle mal all diesen Leuten, sie wären Tierquäler?
Meine Devise ist da eine andere:
Wenn ich ein Tier nicht artgerecht halten kann..schaffe ich mir keines an!
Es leben auch viele Hunde in Oberwohnungen..
kein Halter weiß,das es den Hunden jedesmal Schmerzen bereitet, so sie die Treppe hinunterlaufen müssen!
Michael
 
Ergo folgt die Katze auch heute noch ihrem Naturtrieb,sprich Nahrung selber besorgen!
In der Tat, die Katzen folgen ihrem Naturtrieb. Obwohl viele, oder die meisten gar nicht darauf angewiesen sind, wegen Brekkies, Whiskas & Co. Aber wie du schon schreibst, ein Naturtrieb eben. Da stellt sich für mich nur die Frage, ob genau diesen Naturtrieb die Hunde nicht auch haben :~

Ok, es ist nur meine persönliche Meinung, doch ich finde, dass überhaupt keine Haustiere ihren Naturtrieb ausleben dürfen, sobald geschützte, und z.T. auch gefährdete Wildtiere (unsere Fauna) dadurch zu Schaden kommt.

Es sind ja auch nicht nur die Katzen einerseits, oder die Vögel andererseits. Gefährdet sind Kröten, Molche, Ringelnattern, zahlreiche Libellenarten, sogar die Bienen, Maulwürfe, Feldhamster uvm. Sie fallen mitunter auch den Katzen zum Opfer, das ist richtig. Nur leider sind manche Menschen auch nicht besser. In meinem Landkreis soll ein wunderschönes Biotop, in welchem seit zig-Jahren Berg- und Teichmolche, sowie 2 nicht minder geschützte und gefährdete Krötenarten leben, für einen Kinderspielplatz platt gemacht werden. Bemerkenswert daran ist, dass dieser Kinderspielplatz so weit ausserhalb vom Ort gelegen ist, dass die Kinder ohne ihre Eltern eher nicht alleine dorthin kommen. Es handelt sich m.M. schlicht um eine PR-Angelegenheit.

Ob die Mühe lohnt, einen Ersatzteich auch richtig schön und liebevoll für die Tiere anzulegen, oder ob's ein schlichter Folienteich nicht auch täte, darüber ist man sich wohl noch nicht ganz einig. Ungewiss auch, ob die Tiere diesen Teich überhaupt annehmen werden. Egal, sobald die Witterung es zulässt, rollen die Bagger an -> sprich zur Krötenwanderungs- und Laichzeit.

Was soll ich dazu noch sagen, das macht mich (Lurchfreundin) sehr traurig, manchmal auch
wütend :+schimpf

Lange Rede, kurzer Sinn: wenn viele Tierarten erst einmal ausgestorben (weg für immer) sind, ist das Geheule vermutlich gross. Nicht die Katzen alleine, nicht wegen eines Kinderspielplatzes - und dann auch noch der inflationäre Einsatz glyphosathaltiger Herbizide - alles zusammen lässt unseren Wildtieren kaum eine Chance.

Ich finde es einfach schlimm, so etwas direkt vor meiner Haustür erleben zu müssen. Und hilflos, denn die so genannten "Naturschützer" scheinen auch nicht wirklich Interesse daran zu haben, o.g. Biotop zu erhalten, eher das Gegenteil. Darf man denn ausserhalb der FFH-Gebiete alles zerstören/töten, was noch kreucht, fleucht und fliegt :traurig:

Eigentlich könnte mir das alles egal sein, ich habe keine Kinder, und könnte nach dem Motto „nach-mir-die Sintflut“ leben. Mit Betonung auf „könnte“…….. denn ich kann es eben nicht, weil ich hier auf dieser Erde nur zu Gast bin, genau wie die Molche, die Vögel und die Ringelnattern.
 
Klar; eine Freigängerkatze jagt im Prinzip nicht mehr als ein heimisches Kleinraubtier.
Problematisdch wird das aber dadruch, dass heutzutage im Schnitt die Freigängerkatzendichte etwa 400 (in Worten: Vierhundert!) mal so hoch liegt, wie sie etwa in einer natürlichen Population der heimischen Wildkatze läge. Daher haben Katzen schon oft geschafrft, was kein in natürlicher Diche vorkommendes raubtier je geschaftt hat, nämlich ganze lokale Piopulationen von Reptilien, Vögeln und Kleinsäugern ausgerottet und tun es munter weiter. Es ist mir unverständlich, warum es nicht längst ein striktes Freigängerkatzenverbot gibt. Die heutiogen Zustände sind jedenfall ein signifikanter Bedrohugnsfaktor für viele Kleinwirbeltierpopulationen.
Die Schwangeschichte klingt mir übrigens sehr nach Hund oder "größenwahnsinnigem" Marder. Wenn die schönen beliebten - und lokal durch "Hege" stark überpopulierten- Schwäne mal betroffen sind, schreien alle. Zauneidechse und Schlingnatter dürfen dagegen von Katzen bis zum Vwerschwinden hingemetzelt werden, ohne, dass da je ein Aufschrei in einem Tierforum wie diesem erfolgt.....komische Welt.
 
auch mal Übereinstimmung.....

Wenn die schönen beliebten - und lokal durch "Hege" stark überpopulierten- Schwäne mal betroffen sind, schreien alle. Zauneidechse und Schlingnatter dürfen dagegen von Katzen bis zum Vwerschwinden hingemetzelt werden, ohne, dass da je ein Aufschrei in einem Tierforum wie diesem erfolgt.....komische Welt.

doch, Ingo, seit Jahren ein Aufschrei meinerseits, bezüglich der vielen, vielen - auch gefährdeten Tierarten, die den Katzen zum Opfer fallen. Nur manchmal etwas "müde" geworden, das immer wieder zu schreiben.
Wie oft bin ich vor allem früher (als meine Aufschreie noch mehr waren) deshalb z.T. böse als Katzenhasserin (was ich eigentlich gar nicht bin, meine Wut ist eher gegen deren HalterInnen und ihre Gleichgültigkeit und Ignoranz gerichtet) beschimpft worden.

Zu den überpopulierten Schwänen..... Überpopulation gibt es nach meinem Kenntnisstand nicht nur bei manchen Tierarten. Nur, wer möchte sich deshalb schon gerne den Kopf abbeissen lassen ? Ich nicht, Weltbevölkerung hin oder her. Diese getöteten Schwäne hatten nicht weniger Schmerzen und Angst, nur weil es viele von ihnen gibt.

P.S: zum deinem Vorschlag mit dem Freigängerverbot für Katzen: das kann ich nur begrüssen. Zu viele Opfer schon im eigenen Garten gehabt, trotz vieler Hecken und verwilderter Ecken. Die Ästlinge müssen ihre Deckung ja auch mal verlassen, um fliegen und Würmer fangen zu lernen. Kröten haben gegen Katzen gar keine Chance. Selbst wenn sie nicht gefressen werden, ihre zarte Haut ist durch die Katzenkrallen schnell tödlich verletzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar; eine Freigängerkatze jagt im Prinzip nicht mehr als ein heimisches Kleinraubtier.
Problematisdch wird das aber dadruch, dass heutzutage im Schnitt die Freigängerkatzendichte etwa 400 (in Worten: Vierhundert!) mal so hoch liegt, wie sie etwa in einer natürlichen Population der heimischen Wildkatze läge. Daher haben Katzen schon oft geschafrft, was kein in natürlicher Diche vorkommendes raubtier je geschaftt hat, nämlich ganze lokale Piopulationen von Reptilien, Vögeln und Kleinsäugern ausgerottet und tun es munter weiter. Es ist mir unverständlich, warum es nicht längst ein striktes Freigängerkatzenverbot gibt. Die heutiogen Zustände sind jedenfall ein signifikanter Bedrohugnsfaktor für viele Kleinwirbeltierpopulationen.
Die Schwangeschichte klingt mir übrigens sehr nach Hund oder "größenwahnsinnigem" Marder. Wenn die schönen beliebten - und lokal durch "Hege" stark überpopulierten- Schwäne mal betroffen sind, schreien alle. Zauneidechse und Schlingnatter dürfen dagegen von Katzen bis zum Vwerschwinden hingemetzelt werden, ohne, dass da je ein Aufschrei in einem Tierforum wie diesem erfolgt.....komische Welt.

Danke Ingo, dass du das so auf den Punkt gebracht hast.
Wir hatten in den letzten Jahren mehrfach solche Diskussionen in den VF, die aber auf Seiten der Katzenhalter ("meine Katze tut so was nicht") nichts bewirkt haben. Solange Städte, Gemeinden, Behörden nicht aktiv werden und die Narrenfreiheit der Katzenhalter beschneiden, wird sich nie etwas ändern! Aber auf so eine Beschneidungsdiskussion will sich ja erst recht niemand einlassen.... nicht mal ein Vogelschutzexperte aus Südhessen, der für jeden Spatzenschiß im TV auftritt, tritt aktiv für Freigängerverbote ein. Jedenfalls habe ich diesbezüglich auf eine Anfrage nie eine Antwort erhalten!
Gruß
Jörg
 
Thema: Tierquäler tötet Schwäne in Berlin

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