Umgang im Alltag mit Baby/Kleinkind und Grauen (interessehalber)

Diskutiere Umgang im Alltag mit Baby/Kleinkind und Grauen (interessehalber) im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo liebe graupapageienhalter, Wir haben zwei graue,einen hund und unsre 1 1/2 jährige tochter, Planen aber fürs zweite kind. Meine Frage;...

  1. Sara81

    Sara81 Mitglied

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    Hallo liebe graupapageienhalter,

    Wir haben zwei graue,einen hund und unsre 1 1/2 jährige tochter,
    Planen aber fürs zweite kind.

    Meine Frage; wenn es welche unter euch gibt - mit auch noch so kleine kinder haben,
    oder die auch mal graupapageien und kleinkinder hatten:

    Wie seid ihr damit im Alltag umgegangen?
    Ich höre immer "mehrere" stunden freiflug am tag,
    Aber wenn unsre tochter wach ist,ist da nix mit Freiflug-
    Da es uns zu gefährlich ist.

    Sie haben jedoch einander,und eine voliere die gross genug ist.
    Zusätzlich jede menge (hauptsächlich selbstgebastelte)- beschäftigung im käfig.
    Und wenn die tochter dann schläft(mittags und abends)-
    Dann gehts natürlich auf freiflug,und zusammen auf dem sofa sitzen/reden/kuscheln/spielen(wenn sie wollen).

    Glg.Sara
     
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  3. Pauline1

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    Hallo Sara,
    das klingt doch gar nicht so schlecht. Ich hätte auch Sorge wenn die Kleine wach ist. Graue neigen leider zu Attacken (ich erlebe das bei meiner Maja immer wieder). Ohne Vorwarnung stürzt sie sich auf meinen Mann oder überhaupt auf Männer und macht da auch vor meinem Enkel (7 Jahre) nicht Halt!! Also sei lieber vorsichtig. Wenn Du sie dennoch mehrmals am Tag fliegen läßt ist das doch ok. Ist jedenfalls meine Meinung.
    Ich habe im vergangenen Jahr ein Seminar über Papageienhaltung gemacht und demnach sollte man "eigentlich" gar keinen Papagei privat halten. Mir leuchtet das ein. Doch was passiert mit all den vielen Papageien in Privathaltung, wo sollen sie alle hin? Und es wird nachgezüchtet auf Teufel komm raus. Das ist leider das Problem. Solange Du Dich liebevoll um Deinen beiden Grauen kümmerst und ihnen genug Freiflug wann immer es geht ermöglichst finde ich das ok.
     
  4. Sara81

    Sara81 Mitglied

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    Hallo Pauline,

    Danke für die schnelle antwort:)
    Hatte mir nur mal gedanken gemacht ob überhaupt wer hier auch noch kleine kinder hat mit grauen;)
    Und wie sie das im alltag handhaben:)

    Warst du bei einem seminar dabei,oder hast du es gehalten?
    Das mit den nachzuchten ist eben so das sie sowieso nie in freier wildbahn überleben würden.
    Ausser man lässt sie ganz unter sich glaube ich,denn sonst wäre das mit der auswilderung zur wiederherstellung der population bedrohter arten sowieso nicht möglich(soweit ich mich erinnern kann)..

    Unsre "scheinen" sich gottseidank ganz wohl zu fühlen bis jetzt..
    Vielleicht melden sich ja doch noch ein paar mit kindern zusätzlich;)
    Glg.Sara
     
  5. WHasse

    WHasse Foren-Guru

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    Ich oute mich mal als zweifacher Opa.
    Es ist durchaus gefährlich kleinen Kinder in die Nähe der Grauen zu lassen. Sie können ernsthafte Verletzungen mit dem Schnabel verursachen. Man kann zwar einem Kleinkind mit 1 1/2 Jahren erklären, dass der große Vogel "Aua" ist, aber ich würde mich nicht darauf verlassen. Unsere Zimmervoliere wird im "Fingerbereich" immer mit Handtüchern verhängt, wenn der Enkel in der Nähe ist. Den direkten Kontakt mit den Tieren lasse ich nur unter direkter Aufsicht zu. Ich glaube, das ist besser für den Respekt zwischen Mensch und Tier!

    [​IMG]

    Auf dem Bild sind nur "harmlose" Babys, alle drei ;-)
     
  6. papugi

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    hallo,
    das ist ein ganz toller kontakt fur das menschenkind...und bestimmt ein erlebnis.:zustimm:
     
  7. #6 Brutus&Ally, 12. Januar 2015
    Brutus&Ally

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    Hallo,

    ich versuche Kinder+Frau und Graue in den Alltag zu integrieren, aber bei kleinen Kindern bin ich extrem vorsichtig.Die Grauen sind so schnell und die kleinen Finger passen perfekt in den Schnabel.
    Wenn man sich anschaut wie sie Dinge Schreddern, kann man sich vorstellen wie so was aussehen kann.Auch wenn das Tier es nicht mit Absicht gemacht hat, ein ernsthafter Biss und es ist erst mal Feierabend.Wenn fremde Kinder zum Spielen kommen, versuche ich die Grauen einzusperren für den Zeitraum, das ist für alle das beste meine knurren wie Hunde.Mein jüngster Sohn ist mit den Grauen aufgewachsen und hat Respekt vor den Tieren was ich auch richtig finde.Beim allgemeinen Mittagessen geht es manchmal richtig zur Sache, alle haben Hunger die Vögel essen bei uns manchmal mit und er Füttert sie.Das ist dann eine richtige Sauerei, aber ist auch ein tolles Erlebnis für alle beteiligten ich mache mal Fotos davon.Wenn Kinder die geistige Reife erreicht haben und verstehen das das keine Spielzeuge sind, dauert ca. 1-3 Jahre kann man einen Schritt weiter gehen.Bei meiner Ally ist es so ich habe ihr beigebracht „ist zufällig entstanden“ ich halte meine Hand vor mein Gesicht 10-15 cm Abstand, mit der Handinnenseite zum Vogel - wenn sie kommt/ Hand hoch und Sie dreht sofort ab, macht mein Sohn auch klappt super.Bei Babys da gehören Graue in den Bauer oder in die Außen Voliere, ich würde und habe sie nur unter Aufsicht rausgeholt, bei zwei Vögeln auch zwei erwachsende.Egal wie zahm die Grauen sind, es passiert so schnell und ohne Vorwarnung habe es selber beobachtet.Und zur Kraft kann ich dir nur sagen, eine Graupapagei kann durchaus ein Fingerknochen von einem Kleinkind durchbeissen.Ich habe die Beißkraft von Grauen von meinem Züchter gezeigt bekommen Aras und dann bei Hyazinth-Aras meine Familie war Sprachlos und wir werden das nicht so schnell vergessen.


    Lg Brutus Ally/Rudi
     
  8. #7 Tanygnathus, 12. Januar 2015
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    Ich hatte früher auch Graupapageien, mein Sohn war noch sehr klein und hatte mit Legosteinen gespielt ( die großen ).
    Auf einmal kam einer meiner Grauen angeflogen, landete auf seinem Kopf und machte sich ganz lang um den Legostein zu bekommen.
    Die Krallen schon fast im Auge von meinem Sohn, da hab ich auch damals beschlossen das ist zu gefährlich zusammen.
    Man muß schon sehr aufpassen.
     
  9. Marion L.

    Marion L. Foren-Guru

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    Hallo,
    ich kann euch mal etwas von Weihnachten 2014 erzählen. Wir hatten Besuch für 4Tage. Junge Leute mit Kleinkind von etwas über 2 Jahren Alter. Ich habe meine Grauen ja eigendlich ganztägig im Freiflug.
    Normalerweise sind meine beiden Grauen äußerst lieb. Sie schauen sich die Leute an und tauen auch rasch auf. Wenn sie Jemanden nicht mögen, wird geknurrt, wenn der Mindestabstand unterschritten wird. Es wird sich aufgeplüstert und schließlich gedroht. Versteht der Mensch es nicht, fliegen sie zur Sicherheit auf meine Schulter und schieben Hände oder Finger, die in ihre Nähe kommen weg.

    Es gibt natürlich viele Menschen, die diese Sprache nicht verstehen. Ich habe das bei meinem Besuch innerhalb weniger Std. gemerkt und die Vögel mußten in ihr VZ. Sicher ist sicher.
    Nun krabbelte das kleine Menschenkind ständig zur VZ-Gittertüre. Ich habe sie dort sicher platziert, sie konnte die Tiere beobachten und alles war für 1 Tag gut. Am nächsten Tag( alle am Essenstisch) kraxelt das Mäuschen herum und ich höre einen Schrei. Ich hatte 12 Gäste zu bewirtschaften und rannte von der Küche hin und her. Hatte keinen Blick frei gehabt für meine eingsperrten Grauen. Pedro attackierte die VZ-Gittertür und das Kind hatte sich erschrocken,war rückwärts gefallen und schrie.

    Am nächsten Tag bin ich sehr früh ausgestanden. Man hat ja bei vielen Gästen im Hause einiges zu tun und ließ meine Grauen hinaus. Alles schlief ja noch im Haus und beide kommen sofort auf Ruf und lassen sich auch problemlos umsetzen. Die Vögel genossen es sehr. Das VZ ist groß und sie haben darin alles, was gebraucht wird.

    Püppi, meine liebe kleine sanfte Graue, hat sich trotzdem gemerkt, warum sie eingesperrt wurden. Es war das Kind und als die Kleine die Treppe vom Schlafzimmer hinunter kam, wurde sie sofort angeflogen und ich konnte noch rasch meine Hand dazwischen schieben. Es wäre mit Sicherheit das Auge gewesen, welches meine Graue erwischt hätte. Ich habe sie sofort wieder einsperren müssen. Beide Vögel gehen zu Fremden und sind lieb. Das kleine Kind konnten sie nicht ertragen.

    Ich war froh, als mein Besuch wieder abrückte und meine Grauen waren es ebenso.

    MfG
    Marion L.
     
  10. Pauline1

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    Meine Enkel dürfen nie an die Voliere wenn sie hier sind. Das wissen sie von klein auf (inzw. 5 und 7 Jahre alt). Aber den Jungen hatte ich ein paar Tage bei uns. Also meine Grauen durften wie jeden Tag am Morgen raus und ich habe gut aufgepasst (dachte ich). Plötzlich - so schnell konnte ich gar nicht gucken - flog Maja auf meinen Enkel zu und hat ihn kurz am Hals erwischt. Natürlich musste sie sofort in ihre Voliere. Sie mag einfach keine Männer und dazu gehören auch kleine Jungen, das hätte ich nicht gedacht!
     
  11. #10 Cyano - 1987, 12. Januar 2015
    Cyano - 1987

    Cyano - 1987 Foren-Guru

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    Sehr schwierig!
    Da ist es leichter Hund und Katze aneinander zu gewöhnen.
    Ich kannte einen Dackel, der die jungen Kätzchen seiner Katzenfreundin im Körbchen wärmte, während sie, als Freigängerin rumstreunte.
    Als sein Frauchen mir das zeigte, knurrte er mich sehr aggressiv an, obwohl er sonst auf mich zukam und seine Streicheleinheiten abholte. Erst nach beruhigenden Worten von seinem Frauchen und mir durfte ich ihn lobend, die Kätzchen genauer ansehen. Die Freundschaft zum Hund kostetet die Katze ein paar Jahre später dass Leben, weil sie ihm und dem Frauchen folgend, ohne zu gucken über eine vielbefahrene Straße lief.

    Kinder und junge Tiere früh aneinander zu gewöhnen finde ich sehr wichtig. Wenn Kind und Tiere für richtiges Verhalten belohnt werden, entsteht keine Eifersucht aber dafür der gegenseitige Respekt.
    Dies ist imho für viele grenzwertig erzogene Kinder auch wichtig. Wer gegenüber Tieren Respekt hat, hat diesen hoffentlich auch gegenüber Menschen.

    Artgerechte Haltung: Ich denke jeder ist der Meinung, dass dies niemand zu 100% erreicht.
    Aber auch der artgerechte Umgang unter Menschen ist oft weit von den 100% entfernt.
    Ich denke, darüber sollte nicht offen diskutiert werden, sonst sind wir bald beim Thema Politik :nene:
    Wer da andere Meinung ist, darf mir das gerne per PN schreiben.

    Die Körpersprache der Papas incl Sittiche zu lernen, bzw auch umgekehrt, ist ein Prozeß der sicher für (fast) alle schon schmerhaft war.
    So mancher dürfte durch mühsame Erfahrung ein "Vogelflüsterer" geworden sein, kann zumindest abschätzen, ob ein Vogel zutraulich ist oder ein paar Sekunden später garstig.
    Ein Höhepunkt war bei einer Vogelschau war meine Nase im Schnabel eines Araraunas, der mit der Zunge meine Nase abschlabberte. (nach der Schau sagte mir sein Eigentümer, dass der Vogel leider eine Handaufzucht war.
    Dies hatte aber den Vorteil, das der Vogel ohne Probleme nach der Schau in seine Transportbox ging.

    Als ich mit dem Vogel beschäftigt war, sah mir ein ca 10-jähriger Junge fasziniert zu und fragte, ob er das auch darf. Ich sagte ihm, dass das sehr weh tun kann und er sich sehr langsam bewegen soll und das nur machen soll, wenn er keine Angst hat. Zuerst hat er vorsichtig die Füße gestreichelt und dann kam der Vogel nach unten und der Junge durfte mit dem Finger an der Zunge spielen.
    Ich habe noch nie ein so konzentriertes Kind gesehen.

    Wenn man weiss, dass Hyazintharas Paranüsse knacken können, dann sollte man wissen, worauf man sich einlässt.
    Irgendwo habe ich Fotos gesehen, wie Aras von einem Tag zum anderen die neue Stahlvoliere irreparabel zerstört haben.
    Ich könnte mir vorstellen, dass sich die "geistige Reife" dann entwickelt, wenn sie das Wort "Ich" richtig benutzen, was zeigt, dass sie die Aussenwelt und sich unterscheiden können. Der Philosoph Fichte hat ein Fest gefeiert, als sein Kind das Wort "Ich" richtig benutzte (das ich mich daran, soviele Jahre nach meinem abgebrochenen Philosphie-Studium noch erinnern kann!).
     
  12. Pauline1

    Pauline1 Mitglied

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    Hallo Sara
    ich habe das Seminar besucht, nicht gehalten. Zum Schluß war nahezu jedem klar, dass Papageien eigentlich nicht gehalten werden sollten. Wir können - egal wie gut wir es meinen - ihnen keine artgerechte Haltung bieten. Das fängt schon mit der Luftfeuchtigkeit an (sie brauchen ca.80 %). Ich habe das mit einem Luftbefeuchter versucht. Fazit: am Morgen waren sämtliche Scheiben triefend nass und so natürlich auch die Wände ect. Man müsste "täglich" die Einstreu erneuern und zwar mind. 5 cm hoch Einstreu! Das allein ist schon nicht machbar. Futter (2/3 soll aus frischem Obst/Gemüse bestehen). Meine schmeissen es sofort auf den Boden. Mir bleibt wirklich nur sie in der Küche damit zu füttern, da ist der Anreiz größer. Oder ich habe ihnen Gemüsegläschen für Babys gefüttert, das haben sie auch gern. Und was die Nachzuchten betrifft: es gibt einfach zu viele. Die Menschen schaffen sich einen oder mehrere Graue an und dann beginnen die Probleme. Die Meisten werden wieder abgegeben, werden zu Wandervögeln was sie auch nicht verdient haben. Ich schließe mich da voll mit ein. Auch ich habe mich vor der Anschaffung meiner Meinung nach gut informiert (dachte ich wenigstens). Aber mir ist klar dass ich ihnen niemals gerecht werden kann. Kommt noch dazu, dass sie sehr alt werden und uns mit hoher Wahrscheinlichkeit überleben. Was dann? Alles Fragen die ich mir auch vorher nicht wirklich überlegt habe und die mir Sorgen machen.
    Ich habe nun zwei Graue die ich sehr liebe, aber noch einmal würde ich mir keine anschaffen. Ich weiß, das klingt alles sehr krass, aber so ist es nunmal.
     
  13. #12 Moni Erithacus, 13. Januar 2015
    Moni Erithacus

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    Unsere Tochter ist mit Vögel/Papageien aufgewachsen,da war das Vogelzimmer und Außenvolieren die beste Lösung für alle.
    Sie geht selten mit mir rein,nachdem letzten Biss (von Grünen Kongo)was eigentlich kein direkter Biss war,er ist ausgerutsch beim landen und wollte sich mit dem Schnabel halten hat sie noch mehr Respekt,zu Grauen geht sie überhaupt nicht rein,zum streicheln hat sie ihre Kaninchen.Leckerli geben ist kein Problem,hilft mir auch freiwillig bei sauber machen,aber nur wenn die Grauen im Schutzhaus sind.

    Mit Sittichen spielt sie gerne,geht mit Hirse rein und hat dann mehrere auf sich sitzten,auch wenn sie dort gezwickt wird ist es nicht so gefährlich wie bei Großpapageien.

    Wenn ich Bilder mit Großpapageien und Babys sehe ,noch auf der Babydecke oder Kinderwagen bekomme ich "Gänsehaut"es kann so schnell gehen und ist schon was passiert.
     
  14. #13 Cyano - 1987, 13. Januar 2015
    Cyano - 1987

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    Vorsicht, die Antwort klingt bosartig:

    Bei einigen Papageienhaltern wird man an an den King of Pop erinnert, der sein kleines Kind vom Balkon über die Brüstung hält.

    @ Pauline 1
    Deine Aussagen passen gut zu dem Satz in meiner Signatur. Es sind unterschiedliche Lebenswelten.
    Kein Mensch wird je wissen "What is it like to be a bat"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Nagel_(Philosoph)
    Am ehesten können sich Menschen und Hunde verstehen und selbst da ist trotz Jahrzehntausenden des Zusammenlebens ein unüberbrückbarer Unterschied (der nicht unbedingt zum Vorteil des Menschen ist).
     
  15. Sara81

    Sara81 Mitglied

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    Hallo ihr lieben,

    Danke euch für die vielen,auch sehr interessanten antworten:)!
    Hab gerne alles gelesen.
    Mein mann ist ja auch der meinung das diese vögel ja keine "haustiere" sind,aber vorallem meine charly ist ja nun schon so lange bei mir,und hat vieles mit mir mitgemacht..

    Das es nur gerecht ist das sie auch ihren partner gekriegt hat,
    Auch wenn es nie artgerecht werden kann die haltung.
    Ich denke so 100% war es uns allen vor der anschaffung nicht klar,sonst hätten wir uns keine angeschafft vielleicht..

    Aber sie kennen es ja gsd auch nicht wie es in freier natur wäre in ihrer eigentlichen heimat,so denke ich vermissen sie ja vieles auch nicht.

    Anfangs hatten wir unsere voliere in griffnähe mit holzlatten ummantelt,
    Jetzt wäre das nicht mehr machbar.
    Aber dafür ist alles in sichtweite,und ich immer da,und sie hat es tatsächlich schon verstanden das sie nicht an den käfig darf,aber das klappt natürlich trotzdem nicht immer,
    Also hilft nur aufpassen und wieder aufpassen.

    Wir wollen jetzt dann auch ein grösseres haus finden,wo dann hoffentlich noch mehr platz für alle ist.
    Aber das mit dem einen kind sogar am hals gepackt wurde,da wird mir ganz anders!
    Das hätte ja richtig ernst werden können! Was haben denn die eltern dazu gesagt?
    Es bleiben eben tiere(eigntl. wilde tiere)..

    Und beim besten willen; mein kind ginge mir da über alles.
    Ich denke wenn sie älter wird werde ich ihr auch alles genau erklären,mit der körpersprache etc.
    Denn ich kann sie ja nicht ewig fernhalten(zb wenn sie mal 7 oder 8 ist),
    Aber dann auch nur unter aufsicht.
    Es kommt mir bis jetzt aber wirklich so vor als ob die meissten papageienhalter gar keine kleinen kinder mehr selber haben?;)
    Bzw.natürlich sind ja die grauen selbst schon wie kleinkinder;)

    Ich hab mit meinem kind und den grauen und unserm hund damit ja eigentlich schon 4kinder!
    Finde es soo wertvoll wenn kinder mit tieren gross werden:)
    Wünsch euch allen eine erholsame nacht.

    Glg.Sara
     
  16. #15 Cyano - 1987, 14. Januar 2015
    Cyano - 1987

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    Das steht zu meinem Beitrag (und meinem davor) in keinem Widerspruch.
    Das Kinder in der Familie den respektvollen Umgang mit Tieren lernen, hilft auch Werte wie Verantwortungsgefühl zu verstehen und sich in andere einzufühlen.
    Man könnte überspitzt sagen, dass wir Menschen eine Krankheit der Natur sind, wenn wir nicht das richtiige Maß finden.
     
  17. Billy

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    Ich lerne durch die Grauen gerade, was alles für Verantwortung auf mich wartet wenn ich mal Kinder haben sollte ... :-)
    Als Paco plötzlich bei uns war sagte ich zu meiner Freundin : "ich komme mir gerade so vor, als wäre ich über Nacht Vater geworden!" ;-)

    Der Vorteil bei Kindern ist allerdings, dass sie irgendwann weniger Aufsicht bzw Fürsorge brauchen.... Die Grauen werden immer kleine Monster bleiben!
     
  18. Sara81

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    Hallo billy,

    Das ist wohl so mit den grauen,
    Aber wenn die kinder dann einmal aus dem haus sind,ist man glaube ich dann auch ganz froh noch die beschäftigung durch die grauen zu haben;)
    Ich bin jedenfalls sehr froh das charly durch coco endlich ihren partner hat,
    Denn man merkt sehr wieviel sie sich miteinander beschäftigen,
    Und dann ist es auch ok wenn mal wegen den kindern weniger zeit für die beiden bleibt..
    Die kann man dafür später,wenn die kinder grösser oder ausser haus sind,umso mehr nachholen:)

    Ich finde es nur schade das manche halter sich gleich von ihren tieren trennen,weil es ihnen dann docb zuviel aufwand ist oder so.
    Ich habe sie mir geholt und bin es ihnen verpflichtet mich liebevoll um sie zu kümmern,egal was kommt.

    Kinder gibt man ja auch nicht ab nur weil es mal zuviel wird(normalerweise),
    Und in der hinsicht kann man es dann schon vergleichen mit den kindern,da die grauen ja in vielerlei hinsicht auch kinder sind:)

    Meine kleine tochter hat mir heute beim papageienspielzeug basteln "geholfen";),so kann ich sie doch schon dran teilhaben lassen,auch ohne berühren;)
    Lg.Sara
     
  19. Sara81

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    Hallo papageienfreunde,

    Auch auf die gefahr hin das ihr mich hier steinigt,möchte ich eich doch kurz unsre entscheidung mitteilen,und mich damit auch hier verabschieden.

    Habe mir wochenlang gedanken gemacht,und es hin und her mit rumorganisieren probiert;
    Fakt ist aber das ich ein zweites kind bekomme ,dann also zwei kleinkinder herumlaufen.
    Und ich schon jetzt kaum mehr zeit finde sie herauszulassen,geschweige denn mehr mit ihnen zu machen als sie zu "versorgen".
    Hauptsache aber das ich kein vogelzimmer habe,oder ähnliche möglichkeiten,und ich sicher nicht jede sekunde aufpassen kann bei zwei kleinkindern später,das nicht doch eines gebissen wird!
    Und fair ist es auch den vögeln gegenüber nicht sie nur eingesperrt zu lassen(über jahre)-
    Denn so schnell werden die kleinen ja nicht gross und erreichen das verständnis für den umgang ohne gebissen zu werden.

    Da charly nun auch ihren partner hat,wird es für beide einfacher ihr umzug zu den neuen haltern.
    Wir haben gottseidank ein ganz liebes papageienerfahrenes paar gefunden,die auch viel platz,viel zeit und keine kinder mehr im haus haben.
    Auch nehmen sie ihre voliere mit damit die eingewöhnung leichter fällt,
    Und eine liste mit ihren charakteren,und vorlieben/pflegealltag,bekommen die neuen halter mit.
    Hoffe es den papas somit so leicht wie möglich zu machen.

    Für den sommer wird ihnen eine voliere im garten gebaut.
    Denke ich werde von allen am traurigsten sein.:(
    Heute mittag werden sie geholt.
    Glg.Sara
     
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  21. Marion L.

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    Hallo Sara,
    warum sollten wir dich hier steinigen? Wenn du für das Wohl deiner Grauen diese Entscheidung gestroffen hast, dann kann man davor nur den Hut ziehen. Es fällt bestimmt schwer, sie abzugeben. Die Ruhe, wenn sie fort sind, wird dir bald sehr auffallen.
    Du hast ihnen ein gutes Zuhause gesucht und bestimmt kannst du dort auch mal nach dem Rechten sehen, wenn du möchtest, Oder?
    Deine Gedanken waren doch sehr korrekt. 2 kleine Kinder brauchen eben sehr viel Aufmerksamkeit und Sauberkeit und du könntest für einen längeren Zeitraum den beiden Vögeln nicht die Zeit und den Raum aufbringen, den sie nun einmal brauchen. Du hast gut entschieden, bevor der Zustand für euch alle einmal extrem belastend würde und deine Vögel werden es besser wegstecken, als du dir denkst. Vorausgesetzt, die neuen Besitzer sind vogelkundig. Aber, du schreibst ja, sie sind sehr motiviert und eine AV soll nun auch noch folgen.
    Klasse gemacht. Alles Gute für deine Schwangerschaft und für deine kleine Familie.
    MfG
    Marion L.
     
  22. sittichmac

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    hallo,
    eine sehr verantwortungsvolle entscheidung und vorbildliche weitervermitlung - mein respekt.

    und vieleicht findest du ja wieder die zeit für ein paar vögel, wenn deine kinder alt genug sind wollen sie sicher auch mal haustiere haben.
     
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Umgang im Alltag mit Baby/Kleinkind und Grauen (interessehalber)

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