Vergiftung von u.a. Greifvögeln durch Bleimunition

Diskutiere Vergiftung von u.a. Greifvögeln durch Bleimunition im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Natürlich habe ich eine Quelle, st68, ....hab die antwort auf diesen eintrag einfach mal in meinem kolkrabethread geschrieben. nicht das wegen...

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. st68

    st68 Foren-Guru

    Dabei seit:
    10. September 2005
    Beiträge:
    554
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ostvorpommern
    hab die antwort auf diesen eintrag einfach mal in meinem kolkrabethread geschrieben. nicht das wegen verfehltem thema noch alles verschoben werden muß...
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #262 Vogelklappe, 13. August 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

    Dabei seit:
    5. Februar 2003
    Beiträge:
    4.594
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Berlin
    Wir sind aber immer noch dabei, wie man unnötigen Bleieintrag in die Umwelt vermeiden kann. Und in MV gibt es ja noch kein Totalverbot. Hier hast Du übrigens 'mal die Meinung eines Jägers; sind ja nicht alle so verbohrt:
    http://jagd.de/treff/forum/diejagd?...s=thread&f_part_id=167377&f_beitrag_id=167925
    "Wie ich sehe sind doch einige immer noch von dem Irrglauben besessen dass man in einem Reviersystem wie hierzulande durch die Rabenvogelbejagung die Situation des Niederwildes verbessern könnte.
    mindestens 90% der deutschen Jäger haben von der Biologie der Rabenvögel keine Ahnung, ich wage zu behaupten dass mehr als die Hälfte in freier Natur nicht mal Rabenkrähe von Kolkrabe unterscheiden kann
    ."

    Hätte sich unsereiner in diesem Forum nie erdreisten düfen, so etwas zu unterstellen.
     
  4. eric

    eric Guest

    Hab echt schon Hoffnung gehabt man könnte jetzt konstruktiv weiterdiskutieren. Geht aber leider nicht , willst einfach nicht kapieren, dass es in verschiedenen Gebieten verschiedene Probleme gibt die auf verschiedene Art und Weise gelöst werden können. Für dich gibts immer nur: böser Jäger, liebe Krähe.

    Willst alles immer pauschalisieren. Musst immer gleich Angriffe starten, kannst nichts anderes als deine Ansicht tolerieren.

    Ich behaupte ja nie , dass der Abschuss der einzige richtige Weg ist. Du willst mir aber immer unterstellen , dass ich nur der Krähenmordgeile Jäger bin etc.
    Hab kein Problem mit der Vogelwarte, Pro Natura, WWf, Jägern, etc zusammenzuarbeiten und sinnvoll zu diskutieren. Geht auch wunderbar.
    Hab auch keine Lust mehr hier weiter zu schreiben , da nichts dabei rauskommt. Ist sinnlos mit Dir zu diskutieren, Kannst einfach nicht akzeptieren, dass es Dinge gibt die nicht deinem vorgefassten Schema entsprechen.
    Echt Schade. Führe sonst sehr viele gute Gespräche mit Fachleuten und bin immer gern bereit auch neues aufzunehmen.
    Hier hats aber einfach keinen Sinn.
    Wahrscheinlich wird jetzt wieder ein Posting kommen : ja ja, jetzt wos nicht so läuft wie er will gibt er auf......
    Kinderkram.

    Da red ich lieber mit Fachleuten wo echt was rüberkommt.
    Nichts für ungut. Musst mal lernen auch andere Ansichten als vielleicht nicht immer ganz so abwegig zu betrachten.

    Für mich ist dieses Thema erledigt, weils zu nichts führt und nur Zeit kostet die ich anderweitig brauche.

    Hätte echt gerne neue Tips gekriegt was man denn abgesehen von den bekannten Massnahmen auch noch tun könnte. etc. kommt aber nichts.
    Na dann Schluss für mich.
     
  5. #264 Vogelklappe, 13. August 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

    Dabei seit:
    5. Februar 2003
    Beiträge:
    4.594
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Berlin
    Schade, eric, ich dachte, Du könntest auch eine andere Meinung als Deine eigene akzeptieren. Und die lautet, alle Alternativen auszuschöpfen. Was ich vernehme ist, daß bezüglich der Obstbäume etwas anderes als Abschuß gar nicht erst versucht wurde. Wo bleibt da die Differenziertheit ?

    Vielleicht willst Du auch einfach nicht beantworten, daß die vom Rand aus vergrämten Krähen eben doch auch ins jagdfreie Feuchtgebiet ausweichen können.

    Du unterstellst mir, daß ich Krähen allen anderen Vögeln vorziehe: wie kommst Du denn dazu ? Elstern und Eichelhäher sind pfiffiger. Für Greif- und andere Singvögel braucht man das Thema Bejagung derzeit ganz einfach nicht zu diskutieren, weil der Gesetzgeber dem einen Riegel vorgeschoben hat.

    Deine nicht weniger sturen Motive (mache ich gern, etc.) für die Abschüsse habe ich doch stehen lassen ! Oder ?? Wenn Du es jetzt nötig hast, diesen ganzen Disput ausgerechnet bei mir auf "böse Jäger, liebe Krähe" zu reduzieren, bist Du derjenige, der ihn auf Kindergartenniveau reduziert.
     
  6. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

    Dabei seit:
    6. Mai 2000
    Beiträge:
    8.726
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Nähe Hamburg
    Die findest du hier nicht mehr, denen ist es so ergangen wir dir.
    Und den Laien wird hier nur eingebläut: "böser Jäger, liebe Krähe"
     
  7. #266 Vogelklappe, 13. August 2006
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

    Dabei seit:
    5. Februar 2003
    Beiträge:
    4.594
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Berlin
    Was trägst Du denn hier inhaltlich bei, Raven, außer - ohne jegliche eigenen Gründe - pro Jagd zu sekundieren ? Oder findest Du hier die Regulierungsnotwendigkeit außerhalb eines Feuchtgebietes überzeugend ? Also doch nur, weil Krähen – wie Bussarde - ja nicht gefährdet sind ?

    Der Umstand, dass dies immer wieder als Grund herhalten muß, darf nicht stutzig machen ? In einer Spaßgesellschaft ist das wohl von einigen zu viel verlangt (an niemanden persönlich gerichtet !).

    Im Gegensatz zu Dir und vielen anderen habe ich präzise dargelegt, unter welchen Umständen Jagd für mich akzeptabel ist. Letztlich geht es darum, ob jemand überhaupt bereit ist, alle Alternativen zum Abschuß in Erwägung zu ziehen. Umgekehrt lasse ich mich fragen, ob ich bereit bin, Abschüsse hinzunehmen. Für erics Beispiel lautet die Antwort ja, den nackten Tatsachen geschuldet, denn wo Krähen ohnehin legal geschossen werden, geschieht das besser durch jemanden, der wenigstens keine Brutpaar wegschießt und sich damit seinen unnötigen „Nachschub“ organisiert, oder gar völlig wirkungslos auf unsere Satz- und Brutzeit die Wintergäste jagt.

    Im übrigen habe auch ich kein Problem, mit vernüftigen Jägern zusammenzuarbeiten. Einer wohnt sogar in der Nachbarschaft und bringt mir gelegentlich eine verirrte Jungkrähe zurück. Aus dem gleichen Grund habe ich auch an dem Berliner Jagdreferenten nichts zu kritisieren, der in den mir bekannten Fällen immer genau so entschieden hat, wie ich das - als Jäger - auch tun würde.

    Anstelle der Erläuterung zwingender Notwendigkeit hingegen nur Angriffe, die voll ins bisherige Muster passen. Was soll ich davon halten, wenn der Antwort auf sonstige Versuche zum Schutz der Obstbäume und ins weitgehend ungestörte Feuchtgebiet auch durch Vergrämung womöglich verstärkt fliegende Krähen in dieser Form ausgewichen wird ?
    Sag’ Du es mir, Raven.
     
  8. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

    Dabei seit:
    6. Mai 2000
    Beiträge:
    8.726
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Nähe Hamburg
    Für mich ist es Grund genug, erkannt zu haben, dass Jagd zur Bestandsregulierung gerade in der heutigen Zeit unverzichtbar ist. Für mich ist auch nichts Unethisches dabei, wenn der Jäger einen Nutzen in Form von Wildbret aus seiner Tätigkeit zieht. Dass ich damit nicht die "Sonntagsjäger" meine, denen der Schnaps wichtiger ist als die Jagd an sich, dürfte jedem klar sein, der mich kennt.
    Der Umstand, sich gegen die Jagd zu wenden, jedes Tierleben geradezu zwanghaft zu verteidigen und erhalten zu müssen, scheint mir weit eher ein Auswuchs der heutigen Spaßgesellschaft zu sein. Der Blick und Sinn für die Realität scheint einigen abhanden gekommen zu sein (ebenfalls an niemanden persönlich gerichtet).

    Was du davon halten sollst? Vielleicht einfach mal anderen Leuten, die vor Ort sind, so wie eric, vertrauen, dass sie es richtig machen und keine schießgeilen Jäger oder Krähenhasser sind!

    Vogelklappe,
    auf ein Auseinanderpflücken meines Beitrags in deiner gewohnten Manier werde ich nicht eingehen, spar dir die Mühe!
     
  9. #268 Vogelklappe, 13. August 2006
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

    Dabei seit:
    5. Februar 2003
    Beiträge:
    4.594
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Berlin
    Also pauschal. Kein Wunder, daß Du dann keine Nachfragen zur Krähenbejagung stellst, wenn Dir das als "Rundumerklärung" offenbar reicht. Oder habe ich das jetzt auch wieder falsch verstanden ?

    Wie Dir aus dem Thread zum Fleischkonsum bekannt sein dürfte, geht es mir nicht darum, zwanghaft jedes Tierleben zu verteidigen, sondern vor jedem Schuss zu fragen, was denn wirklich nötig und vertretbar ist. Wie ich es von einigen Jägern gelernt habe und nicht etwa z. B. von Haustierhaltern bezüglich Haltung. Ich bin ja auch nicht gegen jeden Tierversuch, lege daran aber genau den gleichen Maßstab an. Für jedes einzelne Tier. Was ist daran realitätsfern? Sonst hieße das ja, man darf zum Einzelfall keine Fragen mehr stellen, weil man etwas nicht grundsätzlich ablehnt. Wäre natürlich bequem für den, der einfach etwas behauptet.

    Bei eric ging es um Tips, schon vergessen ? Für den Schutz von Obstbäumen und gegen Krähen im Feuchtgebiet. Dazu muß man wissen, welche Maßnahmen bei der Obstkultur bereits fehlgeschlagen sind und ob Nichtbrüter bei Vergrämung auch in das geschützte Gebiet ausweichen. Und Vertrauen muß man sich nach meinen persönlichen Erfahrungen mit Jägern und gerade auch mit denen aus diesem Forum schon erwerben. Den geschilderten Beobachtungen mißtraue ich dabei nicht, sondern den nicht weiter belegten Schlüssen daraus, wie: deshalb kommt ein Kiebitz- oder Möwengelege mehr durch. Fehlende Antworten sind da nicht weiter vertrauensbildend.
     
  10. südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany
    da möchte ich mal wissen, an was? denn was ich hier erfahren konnte, ist, dass zumindest die jäger, die sich hier äussern, sich auf vermutungen stützen. das ist doch m.e. sehr wenig, um diesen wildtieren, wie rabenvögeln, das licht auszublasen.
    wildbret bei rabenvögel?
    trau, schau, wem.

    was ist das für eine logik? was heisst hier jedes tierleben. das sind doch wieder die üblichen unterstellungen. nur weil du nicht dafür bist, sollen es andere auch so halten? nehm dich mal nicht zu wichtig.

    menschen unterstellen zu wollen, sie gehören einer spassgesellschaft an, weil es ihnen am herzen liegt, allen tieren helfen zu wollen und nicht nur einigen auserlesenen, zeugt doch m.e. von einer verquehrten logik. die spassgesellschaft liegt doch anscheinend mehr auf der seite der jagd, die ein reines vergnügen(hobby)darstellt. ich meine nicht die berufsjäger, förster, die sich wirklich um krankes wild kümmern und es gegebenenfalls töten müssen.

    dazu kann allgemein nur festgestellt werden, dass vertrauen erarbeitet werden muss. bewiesen werden muss.

    mit widersprüchlichen aussagen, die ich gerade speziell hier im forum von jägern lesen kann, ist gefordertes vertrauen fernab von jeder realität.
     
  11. aday

    aday Foren-Guru

    Dabei seit:
    17. April 2001
    Beiträge:
    1.731
    Zustimmungen:
    0
    Berliner Probleme

    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1240781
    Er oder auch seine Kameraden tauchen ja auch in Kindergärten auf und werden dort sogar eingeschlossen. Die Kindergartenleiderin forderte endlich mal das etwas getan wird im Fernsehen gestern. Soweit zu den Problemen, die in Berlin einfach aufgrund der "grünen Brille" einfach nicht gesehen werden wollen.
    Wildtiere wie Wildschwein, Fuchs un Co. gehören halt nicht in eine Ansiedlung und schon gar nicht in eine Großstadt wie Berlin.
    Übrigens, man vermutet mal wieder einen zahmen, vielleicht aufgezogenen und ausgewilderten Fuchs.
     
  12. #271 aday, 22. August 2006
    Zuletzt bearbeitet: 22. August 2006
    aday

    aday Foren-Guru

    Dabei seit:
    17. April 2001
    Beiträge:
    1.731
    Zustimmungen:
    0
    http://www.abendblatt.de/daten/2003/05/06/157213.html
    Wie doch die Zahlen über die Jahre hin sich ändern können, je nachdem wer sie gebraucht.
    Erst sind es 9 Adler, dann 15 und wenn man den Nabu fragt, gar 40% aller verendeten Adler.

    http://www.abendblatt.de/daten/2003/10/17/219230.html

    Und in 2004 schon 11 bei den überwachten Anlagen.
    http://www.abendblatt.de/daten/2004/09/15/340976.html
     
  13. Detlev

    Detlev -

    Dabei seit:
    29. April 2002
    Beiträge:
    1.387
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mainz
    Moin, Moin,
    wie wäre es denn mal mit seriösen Quellen und seriösen Angaben? Tageszeitungsartikel sind nicht unbedingt dafür bekannt wissenschaftlich korrekt zu sein. Auf die Tour landet man ruck-zuck bei der Methode südwind.

    Gruesse,
    Detlev
     
  14. aday

    aday Foren-Guru

    Dabei seit:
    17. April 2001
    Beiträge:
    1.731
    Zustimmungen:
    0
    Das ist wohl richtig, wobei auch nicht jede Studie korrekt sein muß, wenn ich z.B. an die Studie eines bekannten Krähenfreundes in Bezug auf die Nahrung anspielen dürfte die ja angeblich nur minimal aus Jungvögeln usw. besteht.

    Aus 2001, leider aber ohne genaue Zahlenangaben:
    http://www.innovations-report.de/html/berichte/umwelt_naturschutz/bericht-1407.html
    http://www.innovations-report.de/html/berichte/umwelt_naturschutz/bericht-1075.html
    http://idw.tu-clausthal.de/pages/de/news31264

    http://www.luis-bb.de/n/nundl/1999/heft2/S76_77.pdf#search="120 Seeadler Blei"

    Es ist nur Komisch, das man aus diesen Studien eine ganz offensichtlich nicht Bleivergiftung ganz oben stehen hat, mit bis zu 40% wie einige NABU-Fachleute es uns immer wieder versuchen wollen zu erzählen und was die scheinbare diferrenz der Werte aus den alten zu den neuen Studien ausmacht, da besteht doch sicher Kontroll oder Klärungsbedarf. Wenn natürlich von vorneherein eine Studie durchgeführt wird, die auf Bleivergiftung hinzielt, so liegt auch sicherlich die Erwartungshaltung diesbezüglich. Da können Untersuchungen die "NUR" die Todesursachen ermitteln sollten nicht mithalten.

    War mir in diesem Zusammenhang eigentlich nur Wichtig klar zu machen, das offensichtlich Klärungsbedarf zu den Studien besteht.
    Auch war es erst der Bleischrot und das böse Angelblei der so böse war, dann waren es die Büchsengeschosse und was kommt als nächstes? Vielleicht doch eine Sanierung der Bleibelasteten Altlasten, vorallem und gerade im Osten der Republik? Wer soll die aber bezahlen? Da sucht man sich doch lieber den Jäger, dem man dann etwas verbieten will und damit aber in Kauf nimmt, das der Tierschutz darunter zu leiden hat? Oder ist dies der Versuch die Jagd möglichst durch die Hintertür zu verbieten?
     
  15. Detlev

    Detlev -

    Dabei seit:
    29. April 2002
    Beiträge:
    1.387
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mainz
    Moin, Moin,
    wirf einfach einen Blick in den Artikel der am Anfang stand. Dann ist dir klar wie da warum gerechnet wird.

    Ja die Jäger sind wirklich arm dran. Das ist doch bitte lächerlich. Jäger nutzen die Natur. Und die Gesellschaft/Staat regelt in welchem Umfang das geschieht, und der Nutzungsumfang wird halt kleiner. So ist das nunmal in der Demokratie. Da hier wohl kaum jemand von der Jagt leben muss ist das eine Luxusfreizeitbeschäftigung.

    Gruesse,
    Detlev
     
  16. st68

    st68 Foren-Guru

    Dabei seit:
    10. September 2005
    Beiträge:
    554
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ostvorpommern
    na na na... das thema wurde hier ja schon ausführlichst abgehandelt. nur blieben die jagdgegner, oder anhänger dieser theorie "luxusfreizeitbeschäftigung jagd" ein schlüssiges model (auch aus sicht von natur und umwelt) von "deutschland ohne jagd" schuldig.

    mag ja sein das die jäger die moral nicht gepachtet haben, aber ohne die jäger wär schon so manch landwirt pleite, oder mancher vogelliebhaber seine vögel los...
     
  17. südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany
    zwischendurch muss wohl auch ein beispiel gebracht werden.
     
  18. DanielG

    DanielG Foren-Guru

    Dabei seit:
    10. Januar 2006
    Beiträge:
    718
    Zustimmungen:
    2
    Die Anzahl derer, die diese "Luxusfreizeitbeschäftigung" ausüben, dafür neben Jagdpacht auch noch 15% - 20% Strafsteuer zahlen und darüber hinaus auch noch das finanzielle Risiko des Wildschädensersatzpflicht tragen wollen, wird ohnehin immer geringer.
    Ich schätze mal, dass in 25 bis 30 Jahren sich das Thema "Jagd in Deutschland" ganz von alleine erledigt hat.

    Natur- und Artenschutz und das Wildtiermanagement wird dann möglicherweise so aussehen wie bei der aktuellen Situation mit dem Bisam:

    Bejagung aus Kostengründen eingestellt.Die Natur regelt das ganz von alleine.

    Und bei jedem Hochwasser geben die Deiche an Oder und Elbe nach........

    Deichbau/Hochwasserschutz wird aus öffentlichen Geldern bezahlt, und die fallen wahrscheinlich vom Himmel oder so.

    Weiteres Szenario:

    derzeit stirbt die Fichte in Deutschland aus, der/die Borkenkäfer vernichten in den nächsten zehn Jahren die noch verbliebenen Restbestände.
    Auf den dann frei werdenden Flächen werden sich Baum- und Straucharten ansiedeln, die mit den Standortfaktoren am besten zurecht kommen.
    Dies wird wiederum ein üppiges Nahrungsangebot für pflanzenfressende Tiere darstellen.
    Sobald diese jungen Bäume und Sträucher hoch genug gewachsen sind, dass die Pflanzenfresser nicht mehr drankommen, werden sich eben diese Pflanzenfresser andere Nahrungsquellen erschliessen.
    Bin gespannt, ob man dann auch dieses Thema der Natur selbst zur Regulation überlassen wird?
    Wenn nach jeder Schneeschmelze entlang der beliebten Nordic-Walker-Pfade die halbverwesten Überreste der verhungerten Pflanzenfresser liegen, wird sich die demokratische Volksseele empören und Abhilfe fordern- wie auch immer die aussehen mag.
    Was bei den Stadttauben gängige Praxis ist, nämlich das einfache Hinwegsetzen über behördliche Fütterungsverbote, soll dann bei grossen Pflanzenfressern funktionieren?

    Der Natur ihren Lauf lassen??

    Das wird eine Gesellschaft, deren Kinder mehr Handy-Klingeltöne als Vogelstimmen kennen, nie und nimmer hinkriegen.

    idS Daniel
     
  19. #278 Vogelklappe, 25. August 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

    Dabei seit:
    5. Februar 2003
    Beiträge:
    4.594
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Berlin
    Die werden auch andere Sorgen haben, bei dem staatlichen Schuldenberg, den sie erben.

    Jäger sorgen doch frühzeitig für Nachwuchs, auch gemäß Prüfungsabsolventenlisten des DJV. Der Ausbildungsteil zu Singvogelstimmen (mit Ausnahme von damals "Niederwildschädlingen") muß mir allerdings entgangen sein. Von einigen solchen Entgleisungen abgesehen, taugte die Jagdschein-Ausbildung ansonsten mehr als mein NRW-Abitur. Traurig genug.

    Die Fichte stirbt übrigens wegen menschenverursachter Monokulturen. Ein Fichtensterben aus diesem Grund wurde bereits um 1850 für die nächsten 200 Jahre in der Eifel vorausgesagt, weil durch sie der Boden übersäuert - von wegen saurer Regen, Autoverkehr & Co.

    Unnatürliche Flußbegradigungen bei unzureichenden Deichen mit bebautem Hinterland statt Feuchtwiesen (ehemaligen Biotopen) gibt nasse Füße.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/18.06.1998/ak-br-6280.html
    "Während des Hochwassers war die vor 250 Jahren bei der Trockenlegung des Oderbruchs angelegte Konstruktion durchspült worden."
    Die Zeche für solche Fehler zahlt meistens die nächste Generation. Das wäre in der Tat lernenswerter als Handyklingeltöne.
     
  20. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. DanielG

    DanielG Foren-Guru

    Dabei seit:
    10. Januar 2006
    Beiträge:
    718
    Zustimmungen:
    2
    Das letzte Wort

    Irgendwie mußt Du wohl immer das letzte Wort haben,hm?

    Die Fichte wird in unseren Breiten aussterben, egal warum. Und auf diesen Standorten werden neue Habitate entstehen.

    Und dass die Hochwasserdeiche an der Oder 250 Jahre lang gehalten haben, habe ich auch nicht in Abrede gestellt. Ich habe nur festgestellt, dass sie jetzt nicht mehr halten. Wenn die Population des Bisam keinen Einfluss hat auf solche Schutz-Bauwerke, wieso hat man ihn dann jahrzehntelang von staatlich bestellten Bisamfängern für Geldprämien fangen lassen? Aus purer Lust am Geldverschwenden?

    Wenn der zeitliche Ablauf zusammen passen würde, könnte man meinen, es gäbe da einen Zusammenhang- schliesslich hat die damalige Rot-Grüne Koalition ihre Wiederwahl 2002 einem Hochwasser zu verdanken...

    Aber wir schweifen zu weit vom Thema ab. Von meiner Seite aus soll es hiermit gut sein. Was ich zum Thema zu sagen habe, steht am Anfang dieses Threads.

    idS Daniel
     
  22. Detlev

    Detlev -

    Dabei seit:
    29. April 2002
    Beiträge:
    1.387
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mainz
    Moin, Moin,

    Sag ich doch Luxushobby. Es gibt ja auch Leute die mit zuviel PS im Kreisrumfahren oder übers Wasser flitzen. Ich hab da durchaus nichts dagegen wenn das viel, viel Geld kostet am besten als Steuern. Der letzten Jäger den ich traf meinte auch mit Beträgen die man für hundert bessere Zwecke einsetzen könnte teure Jagtreisen machen zu müssen und ließ dann weil er viel Geld hat noch den "Massa" gegenüber ihn kontrollierenden Grenzbeamten raushängen.

    Gruesse,
    Detlev
     
Thema: Vergiftung von u.a. Greifvögeln durch Bleimunition
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. stahlschrot-krähenjagd-eignung

    ,
  2. vogelschrotvergiftung

    ,
  3. Autoreifen Kitzen

Die Seite wird geladen...

Vergiftung von u.a. Greifvögeln durch Bleimunition - Ähnliche Themen

  1. Vogelbestimmung Portugal (Greifvögel u.a.)

    Vogelbestimmung Portugal (Greifvögel u.a.): Hallo, bisher haben die Vogelbilder nur "Arbeitstitel". Deshalb: Könnt ihr mir bei der Bestimmung dieses (jungen?) Greifvogels in...
  2. Petvital V 10 - [B]u.a.[/B] zur Eindämmung von Legeverhalten

    Petvital V 10 - [B]u.a.[/B] zur Eindämmung von Legeverhalten: hallo, hat jemand Erfahrungen mit diesem Präparat? es wird beschrieben, dass diese homöopathischen Kugeln (in Wasser löslich) u.a. Einfluss auf...
  3. Suche von verstossenen Greifvögeln

    Suche von verstossenen Greifvögeln: Hallo, ich bin auf der Suche nach deutschen Gesetzen, in denen die Suche von verstoßenen Greifvögel geregelt wird. Hier interessiert mich...
  4. Wiederholte Entzündungen (Wellensittich) durch Vergiftung?

    Wiederholte Entzündungen (Wellensittich) durch Vergiftung?: Hallo, ich brauche mal Eure Hilfe: Also zur kurzen Erklärung im Januar wurde unser kinderzimmer / Vogelzimmer renoviert, Tapeziert und Schimmel...
  5. Zwei kleinere Vogelarten (Waldbaumläufer u.a.)

    Zwei kleinere Vogelarten (Waldbaumläufer u.a.): Kann mir jemand bei den beiden Arten weiterhelfen? :) Die Vogelart auf den ersten beiden Fotos kenne ich nicht. Der Vogel ist recht zierlich...
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.