Rico (Grauer) und Henry (Hellroter) durften heute wieder in ihren Freiflug geniessen

Diskutiere Rico (Grauer) und Henry (Hellroter) durften heute wieder in ihren Freiflug geniessen im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Marcus, denn es geht hier um mehr als nur FF. Aber "gut" wenn euere Forums Regeln so sind nimm den Link - die Links hier heraus. Nur...

  1. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Marcus,
    Ich versuche es zu erklären: Das Einstellen von Links zu anderen Webseiten und Foren, insbesondere zu den eigenen, wurde von vielen Benutzern für Werbung missbraucht. Die Leute waren dabei sehr kreativ, da wurden Beiträge absichtlich so angelegt, dass der Link "hineinpasste". So ein Forum mit so vielen Benutzern ist ja als kostenlose Werbeplattform sehr interessant. Dies wollte man unterbinden. Zum einen, weil zu viele Links auch störend sein können und zum anderen, weil das Forum bezahlte Bannerwerbung hat und es würde ja niemand für einen Bannerplatz bezahlen, wenn er genauso gut kostenlos mit Links werben kann.
    Auf eigene oder andere interessante Homepages kann man unter Beachtung der dort genannten Regeln im Unterforum Webseitenvorstellung hinweisen.

    Speziell @Manuela
    Geht es um den Link zu behaviorworks? Dort geht es zwar nicht um Freiflug, aber um Verhalten, und Kenntnisse über Verhalten sind ja unbedingt erforderlich, wenn man sich mit Freiflug befassen will. Von daher ist der Link sogar sehr passend zum Thema. Es gibt dort auch verschiedene ins Deutsche übersetzte Artikel, die auch für Leute, die nicht trainieren wollen sehr lesenswert sind.
     
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  3. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Obwohl ich nicht Markus heisse, danke ich dir Hazel, fur dein interesse fur den parrotbaskursus..:))



     
  4. #303 Tierfreak, 9. Februar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2012
    Tierfreak

    Tierfreak Foren-Guru

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    Hallo Marcus,

    ehrlich gesagt verstehe ich gerade nicht, worin du jetzt ein Problem sieht, was unsere Verlinkregelung angeht :?.

    Einfach ein Thema in einem Fremdforum auswählen, welches zu unserem Thema passt und schon ist doch alles in Butter :zwinker:.
    Einfach so auf ein Forum zu verlinken, bringt uns hier nicht wirklich weiter, da man nicht erkennen kann, was genau dort als wichtig zu unseren Thema erachtet wird. Solche Links erwecken mehr den Eindruck, dass man nur allgemein für ein Forum werben möchte und sie helfen nicht wirklich, um gezielt Sachverhalten zu erörtern. Aus diesen Gründen sind solche Links hier auch nicht erwünscht. Ich hoffe ich konnte dir nun den Sinn unsere Regelung erklären ;).

    Nun aber schnell wieder zurück zum eigentlichen Thema :).

    Ich würde mich freuen, wenn du noch auf meine Fragen in Posting 292 eingehen würdest :zwinker:.

    Ups, sehe gerade, dass Raven Sinn und Zweck der Regelung schon erklärt hatte. Sorry, ist halt noch früh am Morgen :D.

    Hallo Dagmar, genau um diesen Link ging es :zwinker:.

    Gestern abend hatte ich doch noch Zeit gefunden und mal genauer einen Blick drauf geworfen und ich sehe es ähnlich wie du und daher habe ich den Link gestern doch nicht rausgenommen.
     
  5. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Hallo Manuela,
    ich denke das der link zu behaviorworks von Susan Friedman nur ein plus fur die papageien und den forum mitglieder sein kann.
    Wenn ein papageienbesitzer,egal wer, auch nur ein minimum uber verhalten anfangt zu verstehen, kann es das austauschen hier auf dem forum nur erreichern.
    Wenn es richtig verstanden wird, werden auch die art und weise der leute unterander auszutauschen positiv verandern.

    Was links zu bezahlbaren webseiten, kursen und belehren u.a. business betrifft, da ist eine andere sache.
     
  6. #305 nanuk, 10. Februar 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Februar 2012
    nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Danke Dagmar!

    So macht das Sinn und so ist es auch verstaendlich, nur hatte ich in einem anderen Thread hier - liegt ne weile zurueck - eine Antwort (nicht von Manuela sondern jemand anderen hier) erhalten "weil das eben so ist". Mir genuegt dies nicht als Antwort daher danke an dich!

    Das ich die Arbeit von Susan unterstuetze sollte alleine schon daran erkannt werden, das ich den richtigen Link hier eingesetzt habe und mich bei Celine dafuer bedankt habe die Liste zu erwaehnen. Ich habe mich darueber geargert das er rausgenommen werden sollte aus den von dir genannten Gruenden Dagmar. Wenn man sich die Uebersetzungen einiger Artikel mal etwas genauer ansieht. Und wer auf der Liste mal nachsieht wird dort auch sehen das ich dort mit dabei bin.

    @ Manuela

    Danke das du den Link nun im Thread laesst! Ich bin mir sicher einige Halter und ihre Tiere werden dir dafuer danken.
    ich melde mich gleich zu deinen Fragen.



    LG. M.
     
  7. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Hallo Manuela,

    Ersteinmal sicherstellen das der Halter - siehe oben auch ueber Verhalten und training gelernt hat.
    Sicherstellen das der Voegel auch "draussen" und was damit zu tun hat z.B> Greifvoegel kennt. Bevor an diesen Schritt ueberhaupt gedacht wird.


    Korrekt und hierbei wird das Zielverhalten = auf signal hin zum Halter zu fliegen, damit auch wunderbar schrittweise vorbereitet und langsam dem Tempo des Vogels angepasst - auf andere fremde Situationen generalisiert.

    Das haengt vom Halter und Vogel sowie oben ab, jedoch gibt es wie hier im Thread zu sehen ist, auch Leute die dies nicht fuer noetig halten.

    Siehe oben bitte.

    Warum? Was hat das mit gutem Training zu tun?
    Mal abgesehen, dass diese "Leine" keine Sicherheit fuer den Vogel und den Halter darstellt und zu verletzungen beim Vogel fuehren kann. Ich kenne einige Leute die "dachten" sie koennten das Training umgehen, deren Voegel dann mit der Leine im Baum hangen. Einige Voegel sind gestorben andere wurden gerade noch "zur rechten Zeit" gefunden. Meine Meinung zu Harnessen und dergleichen ist seit langem bekannt = ich lehne sie grundsaetzlich ab!


    Das haengt von oben ab.

    Richtig, jedoch es geht hier nicht ums "wagen", sondern um wie du richtig schreibst um Sachkenntnis ueber Verhalten und Training.

    Gute Frage auch hier, siehe oben bitte.
    Weiter, ja meine Voegel hier leben mit regelmaessigen attacken von Greifvoegeln was in der Regel kein grosses Problem darstellt, da sie die Gegend sehr gut kennen = wissen wohin sie zu fliegen haben und auch immer nicht "geflogen werden" wenn sie hungrig sind oder zum Beispiel bei Regen = schlechten Wetterverhaeltnissen. Meine Voegel fliegen hier auch nicht als "Babies" wie von anderen Leuten empfohlen wird, warum wird sehr deutlich, wenn man sich Studien ueber die Sterblichkeit von JungVoegeln in "der Natur" ansieht - dies gilt im uebrigen auch fuer Greifvoegel.
    Und auch:
    Ich habe aber eine Gruppe von Braun Ohr Sittichen als Jungvoegel mit den Eltern fliegen lassen und hier kam es zu zwei sehr brenzligen Situationen mit einem Sperber - Dank der SaatKraehen die bei mir im Garten nesten, wurde der Sperber von diesen verjagt andernfalls waere der jungvogel vom Sperber geschlagen worden, Das war reines Glueck da die Kraehen zu der Zeit selber junge in den Nestern hatten.

    So wie verhaelt man sich als Halter am besten?
    Vorausgesetzt der Vogel wurde intensiv trainiert und auf die Umgebung vorbereitet - dazu gehoert unter anderem auch welche Greifvoegel in der Umgebung leben und auch andere "Raubfeinde" z.B. wie bei mir Katzen.... dann ist am besten dem Vogel und seinen "Faehigkeiten" zu vertrauen. Da es in diesem Moment eher kontraproduktiv sein kann den Vogel zu sich zu rufen und der Vogel in diesem Moment auch nicht auf den Halter reagiert.

    Ich hatte hier einen link eingestellt bzgl. Wellensittiche... leider war dort nicht die Sequenz enthalten wo sehr gut zu sehen ist, wie diese mit Falken umzugehen gelernt haben.

    Ich habe hier bei mir auch Tauben die in einem Tauben Turm at Liberty leben. Auch hier wurde mir - in einem anderen Thread - vorgeworfen man koenne sie nicht trainieren um GreifVoegeln auszuweichen... Nach nun etwa drei Jahren kann ich sagen es klappt. Habe ich Tauben verloren? Ja jedoch nicht durch Greifvoegel sondern durch andere Tauben! :schimpf:

    So Fazit, wie oben zu sehen ist, gibt es meiner Meinung nach immer ein Rest Risiko im FF. Und das besteht mal vom Training abgesehen meiner Meinung nach darin, wo und wie der Vogel in welchen Wetterverhaeltnissen geflogen wird.
    Das Training ist intensiv und komplex.

    Hoffe das beantwortet deine Fragen?

    LG. M.
     
  8. Sandra W

    Sandra W Mitglied

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    Hallo Marcus

    Ich finde das echt super wie du hier auf die Fragen eingehst und dir Mühe gibst uns Neugierigen alles zu erklären! Das finde ich echt toll und ein grosses Danke an dich! Ich weiss aus anderen Forenrunden, dass du sonst mit Tips sehr sparsam bist, also weiss ich deine Erklärungen hier sehr zu schätzen! Das macht irgendwie auch Lust auf mehr Lernen!

    Ich denke auch nicht, dass wegen deinen Erklärungen die Gefahr besteht, dass nun jemand mit seinem Vogel einfach so raus geht. Du sagst ja ganz klar wie viel man Üben muss und wie Komplex das Thema ist.

    Hier gleich noch mal ein paar Fragen...

    - Was mich interessieren würde, lässt du deine Papageien zu Hause manchmal auch ohne deine direkte Aufsicht draussen fliegen? Und wenn ja, ist dann die Voliere der sichere Anlaufpunkt bei Gefahr?
    - Würdest du deine Papageien als Ortsgebunden bezeichen oder brauchen sie deine persönliche Anwesenheit als "sicheren Anflugspunkt"?
    - Kannst du alle Vögel die bei dir zu Hause frei fliegen auch mit dir woanders hin nehmen (z.B. mit dem Auto) irgendwo hin mitnehmen und dann dort fliegen lassen? Dies würde doch eine sehr enge (vielleicht sogar unnatürliche) Bindung zum Menschen voraus setzten, oder?
    - Welchen Radius fliegen sie um ihr Zuhause oder wenn du sie irgendwohin mitnimmst, wie weit entferne sie sich von dir?

    Hoffe du bist der Fragen noch nicht müde :zwinker:

    LG aus Québec
    Sandra
     
  9. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Hallo Sandra, man kennt sich ja bereits. :zwinker:

    nur kurz dazu:

    Das haengt von diesen "Runden" ab = von der jeweiligen Umwelt = ich passe lediglich mein Verhalten dem dortigen an und ich kann es nicht leiden wenn gelogen wird bzw. um es hoefflich zu sagen, die Karten nicht offen auf den Tisch gelegt werden.

    Schauen wir mal wie sich das Thema hier weiter entwickelt.

    Melde mich morgen war ein langer Tag.

    LG. M.
     
  10. Tierfreak

    Tierfreak Foren-Guru

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    Hallo Marcus,

    danke für deine ausführliche Antwort :zwinker:.

    Gut, ich bin normal auch kein Freund solcher Geschirre, halt wegen ihrer Verletzungsgefahr, weshalb ich bisher von deren Anwedung immer gewarnt habe.
    Mir stellte sich nur die Frage, ob ein kurzfristiger Einsatz zur Sicherheit Sinn macht oder ob es auch ohne funtioniert. Die Frage hast du nun ja beantwortet.

    Bei mir sind vor allem die Greifvöfel ein Grund, weshalb ich persönlich Freiflug nicht wagen würde. Wir haben hier wie schon gesagt sehr viele Greife und ich durfte schon in nur einigen Metern Abstand miterleben, wie ein Greif einen Wildvogel vor meinen Augen schlug. Das Erlebnis hängt bei mir halt echt noch nach, und hat mir doch Respekt eingeflöst.
    Greife sind ja auch wahre Flugkünstler, weshalb man sicher nie 100% ausschließen kann, dass sie nicht doch Erfolg bei ihrer Jagd haben.

    Mich würde aber interessieren, wie man einem Vogel das Ausweichen vor einem Greifvogel beibringen kann. Einen solchen hat man ja nicht gerade im Haus, ums sowas auszutesten :).
    Nimmst du dafür die Hilfe eines Falkners in Anspruch ? Vielleicht um dessen Greife mit deinen Vögels erst mal kontrolliert zu konfrontieren ? Oder wie kann man sich das in etwa vorstellen ?
     
  11. #310 Freiflugfreund, 11. Februar 2012
    Freiflugfreund

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    Henry´s Vorbereitungen und erste Freiflüge

    hallo zusammen,

    sorry, aber ich hatte arbeit bis zum umfallen.

    wie ich zum freiflug erstmals mit ari un rosti kam ist unter meinen vorherigen beiträgen am anfang nachzulesen, dasswar reiner zufall verbunden mit glück.

    bei henry (hellroter) und rosti (grauer) habe ich mir schon viel mehr gedanken um die
    vorbereitung gemacht. Zuerst haben wir spielerisch im firmenfoyer, der werkstatt und im lager geübt/sind geflogen und gelandet.

    Im firmenfoyer, ca, 10 x 4 meter, ist am ende ein geländer zum eg, dort war ihr liebliengsplatz, danach die vitrinen. also vom geländer und den vitrinen zum papa fliegen war immer mit spass verbunden, am anfang mit belohnung, dann dem spass wegen. Dann versteckte ich mich kurz hinter den vitrinen und es machte ihnen spass mich zu finden/anzufliegen (um die kurve). Und das jeden tag wenn ich im badischen im geschäft war (2 – 3 mal die woche).

    Die werkstatt ist größer, ca. 20 x 20 meter. hier von den regalen, automaten, u.s.w zum papa geflogen, dass war weiter und hat spass gemacht. Erst mit belohnung und jetzt ohne. Ich habe meine geier nie zu etwas „gezwungen“, manchmal kamen sie gleich, manchmal später, manchmal nie, hab sie dann geholt.

    Im lager (ca. 30 x 30 meter) hab ich mir in einen großen christbaumständer eine birke aufstellen lassen, höhe ca. 5 meter. Von den kleinen weiss ich, dass landen auf einem baum ist am anfang schwierig, manche haben angst davor und fliegen deshalb immer weiter. Vor dem ersten ausflug müssen sie wissen, dass landen auf den bäumen im garten ist kein problem. Und dann das runterfliegen, auch sehr schwierig und muss gelernt und geübt werden. am anfang war die birke eine knabber- und kletterbirke, denn bäume müssen „gelernt“ werden. so und dann das fliegen zum papa auf entfernung, hat gleich gut geklappt, wie oben, ohne zwang, erst mit belohnung, dann ohne, kein problem. Und dann immer näher hin, zum schluss sturtzflug, nach einiger zeit kein problem mehr. dann belohnungen im baum versteckt und aus 30 meter den baum angeflogen. zuerst dachte ich die flügel sind gebrochen (kamikazelandungen), dann wurde es immer besser, jetzt können wir vor einem ast quasi fliegend in der luft stehen. dann hinter paletten versteckt und suchen lassen, erst mit belohnung, dann ohne, es war dann für uns alle ein tolles spiel.

    Wer schon mal auf seinem dach, oder kirchturm war weiss, von oben sieht alles anders aus. Also wichtig, viel im garten und der aussenvoliere sein und die umgebung nicht nur visuell, sondern auch akustisch kennenlernen. flieg ich mal zu weit weg, erkennen ich den klosterglockenschlag und viele andere individuelle geräusche. bin ich immer nur drin, habe ich vor draussen nur angst und habe keinerlei plan. darum fliegen die entwischten auch kopflos weg und finden nicht wieder heim. meine überzeugung ist, dass alle grosspapageien wieder heim wollen, nur sind sie meist nicht gut vorbereitet und dann geht’s halt schief. zuhause haben sie ihren schwarm (partnervogel und menschenfamilie), schutz und nahrung, für geier unschlagbare argumente!

    vor dem ersten ausflug bin ich mit meinen geiern auf der hand, eine zehe festgehalten, immer wieder in unserer siedlung spazieren gegangen, sie sollten die umbebung aus verschiedenen perspektiven kennen lernen. Ich bin auch sicher, dass grosse papageien ihre umgebung genau kennen, wenn man ihnen die chance gibt.

    dann vielleicht wichtig, erster ausflugsversuch im sommer und 2 – 3 tage keine niederschläge vorhergesagt. am abend habe ich ihn (henry) noch gefüttert und morgen dann nüchtern. rosti und ari raus gelassen auch die mirabelle, denn die fressen sie im sommer vom baum. rico in die aussenvoliere, seine stimme sollte ggfs. auch gebraucht werden. so, dann mit henry zur mirabelle und unten auf einen ast, von dem man auch lecker mirabellen erreicht. hat super geklappt, nach einer halben stunde mit einen superbelohnung (dany plus sahne) vom baum zu mir gelockt, kein problem. das haben wir 5 – 7 mal praktieziert, immer kein problem. beim ca. achten mal ist henry in die baumkrone keklettert, ca. 7 meter hoch. ich wusste nun, entweder er fliegt in die linde zu ari und rosti, bei nachbarns, oder er fliegt. alle man also mit rad in bereitschaft, falls er startet. das tat er dann auch und wie. mindestens 30 – 50 meter hoch richtung tölz. ich pfeifkontalt versucht, aber das hörte er wohl nicht mehr. nach ca. 500 meter machte er eine linkskurfe und zurück in die hohen bäume im nordhof. wir hin und ihr die erste angst genommen, er war bestimmt 40 meter hoch oben. ich gelockt, gelockt und gelockt, doch er war nicht zu bewegen. Nach 3 – 4 stunden hat dann sicherlich der magen geknurrt. dann erst mal auch die große eiche, die grosse tanne und dann endlich in unsere grosse platane. und von der hat´s dann im 3 oder 4 landeversuch geklappt und alle waren glücklich.

    die nächsten versuche waren alle ähnlich, ausser, dass auch die eine oder andere übernachtung in der platane oder eiche praktiziert wurde. um fünf, beim ersten sonnenstrahl durchdrang dann ein araschrei die morgendämmerung, ich raus und sofort zu mir runter, klar, nur mirabellen und knospen machen nicht satt.

    jetzt kommt er meist direkt zu mir zurück, oder es wird der ort kontrolliert und sie sind schon mal 1 – 2 stunden unterwegs. es kommt nicht mehr vor, dass er draussen übernachtet, drinnen ist doch schöner und das schönste, von papa auf der couch ne stunde gekrault werden und unter die decke schlüpfen.

    aus meiner sicht grundsätzlich wichtig: intakte beziehung zu den geiern, viel schmusen, lob und spiele. umgebung kennen lernen, fliegen, landen und vor allem sturzsinkflug üben. nicht vergessen, bäume kennt man nicht, also kennenlernen und daraus starten und drauf landen. ich nehme meine vögel fast überall hin mit, urlaub, büro im badischen und termine ausser haus. sie geniessen die autofahrt und haben beschäftigung und ich abends im büro oder hotel auch eine . bin ich zuhause, oder im geschäft im büro, dürfen sie fast immer aus dem käfig raus.

    so, dass wars bzgl. henry, bei rico hatte ich bedenken und habe auch 2 jahre länger gewartet, das wird die zweite episode.

    achtung: alle meine annahmen/erfahrungen sind von mir, daher ohne gewähr, habe auch keine literatur gelesen, sondern nur meinen kopf eingeschaltet und meine geier beobachtet.

    vlg peter

    p.s. anbei ein schlechtes video vom freiflug letzte woche von zuhause aus, minus 10 grad, aber sonne und nach einer runde wollten sie wieder rein. Bitte besonders auf die bemerkungen meines jüngstens achten, sind goldig :):beifall::0-

    http://www.youtube.com/watch?v=ga8j6e5L4vk
     
  12. papugi

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    Danke Peter,
    das hast du gut geschildert. Konnte mir das alles wie in einem film vorstellen.
    Das es mit dem grauen geklappt hat, ist schon ein succès. Auf einer FF, schrieb ein experte das er graue nicht trainiere weil es anscheinend schwerer ist.

    Wie lange fliegst du deine vogel jetzt?
    Hast du schon schon interaktion mit greifvogeln beobachtet?
     
  13. #312 Freiflugfreund, 11. Februar 2012
    Freiflugfreund

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    Schon öfter

    Hallo Papugi,

    henry ist im August 2010 geboren, ich habe ihn dann noch mit der spritze zugefüttert, wollte ich so und im mai 2011 war in etwa unser erster ausflug. rico ist 2 jahre älter,
    uner erster freiflug wird so im august gewesen sein, bei rico hat es lange gedauert bis mein gefühl gesagt hat, jetzt gehts :)

    die klosterdohlen haben uns am anfang ständig attakiert, jetzt lässt es nach, bis gar nicht mehr.

    wir bekommen oft besuch von einer milanfamilie und bussarden, die wissen mittlerweile, dass es bei uns was zu holen gibt. höre ich die alarmrufe, gehe ich raus uns verscheuche sie,
    zur not habe ich noch eine notsignalrakete ums sie zu verscheuchen, hab sie aber noch nie gebraucht.

    im badischen wollte ich die beiden mal beim büro fliegen lassen, 50 meter zum wald. aber sofort hat sich ein bussard auf rico gestürzt und ihn so weit gejagt, dass ich beide nicht mehr sah.
    rico ist aber dann umgekehrt und zurückgeflogen und hat sich dann ins unterholz im wald geflüchtet. nach ner halben stunde hab ich ihn gehört, gepfiffen und sofort war er da. zu meiner
    überraschung hab ich mehr gezittert :k ich denke, wir haben sein revier verletzt, mein fehler. im frühjahr suchen wir uns im badischen ein plätzchen mit viel freifläche und wenig bäumen und
    henry darf den vorreiter spielen.

    vlg peter
     
  14. FoeniX

    FoeniX Foren-Guru

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    Hallo Peter,
    danke für den ausführlichen Bericht und das Video!
    Die Möglichkeit in großen Räumen, wie Firmen-Foyer, Werkstatt und Lager, zu trainieren, haben leider die Allerwenigsten.
    Eine tolle Methode, die Papageien auf lange Strecken vorzubereiten.
    Dass die Papageien bei minus 10 Grad überhaupt fliegen wollten, wundert mich ein wenig.
    Das ist doch schon ein gewaltiger Unterschied zu den Temperaturen in den Innenräumen.
    Leben sie mit Euch in den Wohnräumen? Oder haben sie ihr eigenes Zimmer?

    Dein Jüngster ist wirklich goldig.:D
     
  15. #314 Freiflugfreund, 11. Februar 2012
    Freiflugfreund

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    bei minus 10 ist auch meistens schluss

    Hallo Hatzel,

    die käfige stehen bei mir im büro, tagsüber 18 grad über nacht lass ich die temperatur aber auf 10 - 15 grad runter fallen, habe eine frischluftlüftung, so gibts keine probleme.

    in die aussenvoriere gehts bis plus minus 0 grad, wir wollen ja nicht verweichlichen :zwinker:

    ich merke genau wenns ihnen zu kalt ist, dann kommen sie direkt nach der ersten runde zurück und wollen keine zweite mehr fliegen. henry ist am verfroresten, dann rosti ari und rico.
    ari war heute bei mis 13 grad 3 stunden draussen, erst als es angefangen hat zu schneien wollte er rein.

    eine tolle möglichkeit zum üben sind auch pferdereithallen, die meisten besitzer sind ja wahrscheinlich tierfreunde, oder leerstehende gehöfte, lagerhallen u.s.w.

    vlg peter
     
  16. Pippilotta

    Pippilotta Stammmitglied

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    Das Video ist absolut nicht schlecht, ganz im Gegenteil, es gefällt mir sehr gut...

    ich kann mir absolut nicht vorstellen das meine beiden Grauen einmal so frei fliegen würden, ich hätte wirklich große Angst sie würden nicht zurück kommen.

    Toll, einfach großartig was du deinen Vögeln ermöglichst...
     
  17. Sandra W

    Sandra W Mitglied

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    Hallo Peter

    Vielen Dank für die gute Beschreibung. Das war alles sehr anschaulich beschrieben und ich habe mich sehr darüber gefreut. Hattest du alle Papageien von Jung auf. Konnten sie schon fliegen, als du sie bekommen hast oder noch nicht?

    Ich habe das grosse Glück ebenfalls grosse Übungshallen zur Verfügung zu haben. Dort fliegen wir regelmässig und das macht meinem riesen Spass.

    Wirklich interessant ist deine Idee mit dem Baum in der Lagerhalle. Denn auch ich habe mir schon diverse Gedanken darüber gemacht, wie ein Stubenvogel lernen soll in Bäumen zu landen. Mein Goffin hatte anfangs ja sogar Angst wenn sich die Schaukel beim Landen bewegte oder wenn ein Ast im Vogelzimmer beim Landen wackelte.

    Werde dann später also auch einen grossen Baum in meine Flughalle stellen :beifall:

    Sind deine Vögel über Nacht oder wenn du nicht im Büro bist einzeln unter gebracht oder in der Gruppe?

    Liebe Grüsse
    Sandra
     
  18. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Hallo Sandra,

    Zur ersten Frage ja, zum Beispiel wenn ich im Buero arbeite.
    Zur zweiten Frage nein, das sind entweder die Baeume oder die Buesche hier. Jenachdem kann es aber auch sein, dass sie sich entscheiden sehr hoch zu fliegen.


    Gute Frage!
    ich wuerde sie insofern nicht als Ortsgebunden bezeichnen, da viele Faktoren zusammen kommen muessen und es daher nicht "fest in Stein gemeisselt ist". Soll heissen, wenn die Verstaerker hier nicht mehr ausreichen wuerden (denke bitte daran das dies mehr als nur Futter bedeuted), wuerden sie auch recht flott ihre "Standorttreue - Ortsgebundenheit" aufgeben. Sie - wie wir auch - verhalten sich so, um den moeglichst groessten Anteil an positiven Verstaerkern fuer sich zu erhalten. Wenn die Balance jedoch nur ein wenigins negative gleitet, ist es recht flott mit der "Ortstreue" vorbei. Daher finde ich persoenlich gesprochen, diesen Begriff eher unangebracht da er wie ein Harness einem Halter "falsche Sicherheit" vorgauckeln kann.

    Wie o.a. brauchen meine nicht meine persoenliche Anwesenheit, siehe dazu bitte auch, was ich im bezug zu training hier geschrieben hatte. Jedoch wenn ich unterwegs bin - ausser haus und komme NICHT am gleichen Nachmittag zurueck fliegt hier keiner - egal wie erfahren im FF.



    Nein, da ich hier auch WF'nge im FF habe die NICHT zahm sind. Ich bin inzwischen so ziemlich alles durch, damit meine ich, auch ich habe Voegel woanders geflogen, jedoch aus genannten Gruenden in diesem Thread hier, fliegen meine "nur noch" frei zu hause. Es mag "interessant sein" das ganze als etwa 11 Jaehriger zu tun = anzufangen und es mag auch interessant sein 2 M2's und 2 B&G's am Strand zu fliegen, nur weiss ich es heute dank guter Lehrer und mehr Erfahrung meinerseits "besser". Das ist nicht abwertend gemeint , denjenigen gegenueber die es anders machen, nur denke ich jeder muss fuer sich verantworten koennen, welchen Situationen seine Voegel ausgesetzt werden.


    Nein, obwohl keine Frage das fuer den Halter und den Vogel von vorteil sein kann. Und ich mag den Begriff "unnatuerlich" nicht, weil er vom Vogel ausgesehen keinen Sinn ergibt.


    - Welchen Radius fliegen sie um ihr Zuhause oder wenn du sie irgendwohin mitnimmst, wie weit entferne sie sich von dir?

    Das haengt vom Training sehr stark ab, dann wie sie geflogen werden und auch, in welchem "Stadium" sich das jeweilige Training befindet. Aber kurz, hier fliegen meine erfahrenen etwa Luftlinie 4 - 6 Meilen.

    LG. M.
     
  19. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Hallo Manuela,
    wie ich sehe, ist hier einiges geloescht worden...... auch gut.

    Du:

    Gut! Es geht jedoch, um mehr als nur, das "Ich" diese Frage beantwortet habe. :)
    Wir hatten bei mir im Forum diese Frage auch - ist einige Zeit her....., Ich hatte dann den "Fragesteller" gebeten doch mal bitte
    seine eigenen Hausaufgaben zu diesem Thema zu machen..., das Resultat war, eine sehr gute Uebersicht ueber die Pros und Contras.Es gibt im Internet auch im uebrigen, fuer jeden nachzulesen, Infos darueber die meine Post bzgl. oben bestaetigen.
    Und um es kurz zu machen = auch beim Greifvogel Training sind Leinen - (heisst dort anders wie Eric weiss), nicht noetig. Auch hier aendert sich gluecklicherweise - nach und nach so einiges......:)

    Ich finde deinen Respekt sehr gut! Nur haben Greife und Beute ein sehr gutes Gleichgewicht, waere dem nicht so = wuerde es beide nicht mehr geben. :)

    Wie hier, in diesem Thread zu sehen ist, hatte ich hier die Video (DVD) Serie von "Earthflight von der BBC" erwaehnt....
    Ich hoffe sehr, das sich einige hier, die Serie (wenn auch in Englisch), ueber Amazon bestellen werden.

    100% gibt es nicht!
    Nur 100% gibt es auch bei Greifen nicht, siehe bitte oben.....und noch weiter oben im Thread.......

    Kommt das nicht auf das HAUS AN - welche Voegel dort gehalten werden?:)

    Nimmst du dafür die Hilfe eines Falkners in Anspruch ? Vielleicht um dessen Greife mit deinen Vögels erst mal kontrolliert zu konfrontieren ? Oder wie kann man sich das in etwa vorstellen ?

    Richtig! Das sind die Anfaenge.

    LG. M.
     
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  21. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Hallo Hazel,

    Ich hatte mich bereits zu dem Video:

    http://www.youtube.com/user/BirdTricks

    geaussert hier. Ich denke - hoffe, damit ist klar das ich deinen Vogel NICHT fuer FF tauglich derzeit halte.

    LG. M.
     
  22. Tierfreak

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    Danke für deine Antworten Marcus :zwinker:.

    Da hast du recht, auch bei den Greifen ist mit Sicherheit nicht jeder Beutezug erfolgreich.

    Auch wenn ich selbst wohl auch künftig keinen Freiflug machen werde, so finde ich das Thema an sich und den Weg dorthin wirklich hochinteressant und ich freue mich, dass wir hier nun doch noch eine guten Erfahrungsaustausch dazu aufbauen konnten.

    @ Peter,

    auch deinen Bericht habe ich mit großem Interesse gelesen. Deine Vögel scheinen auch spielerisch viel Spaß an der Sache zu haben, wenn man deinen Bericht liest :).
     
Thema: Rico (Grauer) und Henry (Hellroter) durften heute wieder in ihren Freiflug geniessen
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