Neueste Infos, Ausbreitungswege, Haustiere, Tamiflu

Diskutiere Neueste Infos, Ausbreitungswege, Haustiere, Tamiflu im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Damit keine Missverständnisse azfkommen: Vieles in der Biologie der AI Viren ist unzureichend erforscht. Wir wissen weder, inwieweit sich die...

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  1. Gypaete

    Gypaete Guest

    Damit keine Missverständnisse azfkommen:

    Vieles in der Biologie der AI Viren ist unzureichend erforscht. Wir wissen weder, inwieweit sich die seit anfang Januar in Europa und anderswo aufgetretene Qinhai Variante in Europa als dominanter Typ etablieren, noch ob sich ihre Virulenz abschwächen wird. Niemand kann schlüssig erklären, warum die Epidemie eben so abgelaufen ist und nicht anders. Niemand weiss, ob H5N1 Viren jemals in der Lage sein werden, eine Pandemie hervorzurufen. Es gibt fast täglich neue Erkenntnisse, überkommene dogmen werden in frage gestellt.

    Über all diese Fragen kann kontrovers diskutiert werden.

    Aber: Unser Wissen ist eben lückenhaft. Niemand hat daher das Recht, auf der Basis einer willkürlich zusammengestellten Argumentation die mit dem Auftreten von AI zusammenhängende Problematik pauschal zu verharmlosen..

    Eben weil viele Fragen offen sind.
     
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  3. südwind

    südwind Foren-Guru

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    H5N1 mit H3N2 gekreuzt
    Hybridvirus war im Tierversuch weitgehend harmlos

    ATLANTA (mut). US-Forscher haben H5N1-Vogelgrippe-Viren mit H3N2-Humaninfluenza-Viren gekreuzt. In einem Grippe-Tiermodell erkrankten die Tiere nur schwach an den Hybrid-Viren und konnten sie kaum übertragen.

    Die Forscher wollten herausfinden, ob durch eine Kreuzung von Human- und Vogelinfluenza-Viren ein neues Pandemie-Virus entstehen kann. Solche Kreuzungen führten zu den Pandemien von 1957 und 1968.

    Als Tiermodell verwandten sie Frettchen. Die Wiesel-ähnlichen Tiere reagieren auf Grippe-Viren ähnlich wie Menschen: Sie erkranken schwer an H5N1 und können das Virus aber nicht übertragen, aber sie erkranken leicht an H3N2 und können dieses Virus gut übertragen.

    Erzeugten die Forscher Viren mit H5N1-Oberflächenproteinen und inneren Proteinen von H3N2, so ließ sich das Virus weder zwischen den Tieren übertragen, noch war es gut replikationsfähig. Ein Hybrid mit H3N2-Oberfläche und H5N1-Innerem konnte sich in den Tieren zwar gut vermehren, ließ sich aber ebenfalls kaum übertragen (PNAS online).



    http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/08/01/141a0403.asp?cat=/news
     
  4. Pizol

    Pizol Mitglied

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    Derartige Experimente werden laufend gemacht. Leider sind Negativergebnisse nicht aussagekräftig, da immer nur eine Kombination von tausenden von Möglichkeiten mühsam ausgekundschaftet werden kann.

    Obwohl z.B der 1918 er Virus voll sequenziert ist, ist noch nicht verstanden, warum er so verheerend war. Insofern ist es naturgemäss schwer, eine Kombination zu "konstruieren", die pandemiefähig sein könnte, - also hohe (human) Kontagiosität, Virulenz und neue Antigenität miteinander verbindet.

    Es ist allerdings vielfach gelungen, schwach virulente Viren im tierversuch durch Einfügen einiger weniger Aminosäuren in hoch virulente Killer zu verwandeln. Letztlich weiss man nie sicher im voraus, wie und ob sich solche Varianten beim Menschen entwickeln.
     
  5. #64 corinna2508, 8. August 2006
    corinna2508

    corinna2508 Stammmitglied

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    Hallo,
    wie aussagekräftig sind dann Positivergebnisse, sofern sie jemals gemacht würden?

    Was mich verwundert, H5N1 Typ Asia ist hochgradigst pathogen, was uns immer beigebracht werden sollte, warum hat sich dann nur der eine Schwan
    im Dresdner Zoo infiziert? Spielen doch Hunger; Kälte, Mycoplasmen, Parasiten... eine große Rolle. Warum hat sich die spanische Grippe so entwickelt? Waren die Menschen damals vielleicht auch nicht so immunkompetent?

    LG Corinna
    die für die Tiere im Dresdner Zoo auf weitere negative Befunde hofft.
     
  6. aday

    aday Foren-Guru

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    Wenn man jetzt schon wüßte was passiert, hätte man "Gott" spielen können und den Virus bereits künstlich herstellen können und bereits Monate, wenn nicht Jahre im vorhinein einen Impfstoff entwickeln können der weniger Menschenleben kosten würde.
     
  7. südwind

    südwind Foren-Guru

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    1918, krieg, hunger, not, elend, hygienemangel. fehlende medikamente. das spielte dabei eine grosse rolle.

    könnte heute so nichtmehr vorkommen in unserer region, meine ich.
     
  8. tamborie

    tamborie Guest

    Na wenn Du das meinst, dann sind wir ja beruhigt.
    So wie uns alles beruhigt was Du so im WWW loslässt.:k :k

    Tam
     
  9. aday

    aday Foren-Guru

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    Ja sicher, keine Frage. Wir können es auch den Japanern nachmachen und den ganzen Tag mit Mundschutz in der Gegend rumlaufen. Würde die Ansteckungsgefahr auch nocjh einmal verringern.
    Aber wie war es z.B. 1999 in England? Es kommen noch ganz andere Sachen dazu.
    http://www.aerztestellen.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=15115
    Meinst du allen Ernstes, das wenn sagen wir mal nur 1% der Bundesbevölkerung, also ca. 800.000 Menschen bei uns an einem "Killervirus Marke Vogelgrippe" gleichzeitigt erkranken würden, wo schon heute die Menschliche Sterblichkeit bei ca. 50% liegt, das die Kapazitäten ausreichen würden zur Versorgung? Von deinen tollen Medikamenten die Nachweislich schon jetzt fast nichts mehr taugen wie man in diversen Krankenhäusern hat feststellen müssen, ganz zu schweigen. Auch sind die hygienischen Standarts bei uns vielleicht entsprechend, in den meisten Ländern unserer Erde liegen die teilweise noch so, wie bei uns um 1918, wo selbst wir in Deutschland viele Tode zu beklagen hatten. Hunger und Elend? Da gibt es weltweit genug von und vorallem ist die Weltbevölkerung um ein vielfaches gestiegen und es geht leichter und schneller dank uinserer modernen Transportmittel wie z.B. den Urlaubsflieger, den Virus weltweit zu verteilen.
    Der Virus der 1998/1999 grassierte ist im Vergleich was man befürchtet zu H5N1 noch harmlos gewesen.
     
  10. südwind

    südwind Foren-Guru

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    das würde ich dir
    auch empfehlen, nach deinen beiträgen zu urteilen, sind wir durch den
    vogelgrippevirus dem tod näher als dem leben. niemand hindert dich daran,
    einen mundschutz zu tragen. ich tu´s nicht, denn ich habe absolut keine
    angst vor diesem virus und lasse mir da auch keine ängste einreden.
    da geht es doch
    um bettenabbau und gesundheitspolitik. was hat das mit einer pandemie von
    h5n1 zu tun? was glaubst du was los ist, wenn ein atomkraftwerke zu strahlen
    beginnt? oder wenn ein asteroid herunterkommt. oder uns ein erdbeben mit einem darauffolgenden tzunami heimsucht.
    ja eben und da kommt es auch zu grösseren
    infektionsgefahren.

    in welchem land denn. nicht in unseren regionen.

    wieso meine medikamente? willst du mich für z.b.tamiflu jetzt verantwortlich machen. dass bei uns eine medikamentöse versorgung wesentlich besser ist, wirst du doch nicht abstreiten?:D
    alles unkereien.
     
  11. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Was interessieren uns die Menschen in den armen Ländern, selber Schuld haben sie, wenn sie keine Hygiene einhalten, Hauptsache uns kann nichts passieren Ein solch menschenverachtender Zynismus ist ja wohl nicht zu überbieten!!!

    Jetzt kommt südwind wirklich auf meine Ignorierliste, man sollte sie auf die globale Ignorierliste setzen, bevor sie noch mehr von diesem abstrusen Gedankengut verbreiten kann!
     
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  13. südwind

    südwind Foren-Guru

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    oh dagmarh., was du dir so zusammenreimst, entbehrt jeder grundlage und wirkt einfach nurnoch kränkelnd

    es ist eben so, dass bei uns der h5n1 virus nicht gefährlich ist. und du kannst sicher nicht beweisen, dass in den sogenannten armen ländern, wirklich an der vogelgrippe gestorben wird.

    es sind die fehlende behandlungsmöglichkeiten und die aufklärung. die menschen dort wissen meist nicht, dass sie sich infizieren können. oft ist es zu spät für eine ärztliche versorgung. wahrscheinlich fehlt ihnen auch das nötige geld für den arzt. auch ein schlechtes immunsystem, durch fehlernährung, kann das übrige tun. ich bin der meinung, dass bei rechtzeitiger behandlung, weniger infizierte menschen sterben würden.
     
  14. Raymond

    Raymond Guest

    Bis zur reglung mit dem forenbetreiber geschlossen..
     
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